Fränkel, Jonas: «Bibliographie seit MCM»

Bibliographie Jonas Fränkel (BJF)



Inventar erstellt von Fredi Lerch, November 2012








Schweizerisches Literaturarchiv

Hallwylstrasse 15
CH-3003 Bern


E-Mailadresse: arch.lit@nb.admin.ch



Findmittel codiert von Rudolf Probst November 2012


Übersicht

Autor/Urheber : Fränkel, Jonas (1879 - 1965)
Titel : Bibliographie Jonas Fränkel (BJF)
Eckdaten der Dokumente : 1900/1965
Umfang : Bibliographie
Signatur : SLA-BJF

Bibliographie Jonas Fränkel (BJF), Einband

Biographische Notiz

Jonas Fränkel, geboren am 12. August 1879 in Krakau, gestorben am 4. Juni 1965 in Brig. Germanist. 1909-1921 Privatdozent, 1921-1949 a.o. Professor an der Universität Bern. Eingebürgert 1919, wohnhaft gewesen in Riedegg bei Thun.

Die wichtigsten Schriften: "Zacharias Werners Weihe der Kraft. Eine Studie zur Technik des Dramas" (Diss., Hamburg/Leipzig 1904); "Gottfried Kellers politische Sendung" (Zürich 1939); "Spitteler. Huldigungen und Begegnungen" (St. Gallen 1945); "Dichtung und Wissenschaft" (Heidelberg 1954); "J. V. Widmann" (St. Gallen 1960). Herausgeber unter anderem von "Goethes Briefwechsel mit Bettina von Arnim" (Jena 1906); "Goethes Briefe an Charlotte von Stein" (Jena 1908); "Heinrich Heines Lyrik" (Leipzig 1911-1913) oder "C. F. Meyers Lyrik" (Leipzig 1924).

Zudem war er Herausgeber der ersten 17 Bände der "Sämtlichen Werke Gottfried Kellers" (Erlenbach/Bümpliz 1926-1939) und von Carl Spitteler vorgesehener, aber von der Eidgenossenschaft verhinderter Herausgeber von Spittelers Werk. Sein verlorener Kampf um die Keller-Edition und sein vergeblicher Kampf um die Spitteler-Herausgeberschaft hat er in «Abwehrschriften» dokumentiert: "Die Gottfried Keller-Ausgabe und die Zürcher Regierung" (Zürich 1942); "Der neue Medius" (ad. Keller; Zürich 1944) und "Spittelers Recht" (Winterthur 1946).

Umfang und Inhalt der Dokumente

Das Buch «Jonas Fränkel / Bibliographie / seit MCM» (BJF) ist ein Unikat und liegt im Nachlass von Jonas Fränkel. Er hat sich dieses Buch 1900 als Blindband anfertigen lassen und danach zeitlebens handschriftlich die bibliographischen Angaben seiner Buch- und Artikelveröffentlichungen verzeichnet – bei den Büchern sowohl jene, bei denen er als Autor als auch jene, bei denen er als Herausgeber gezeichnet hat.

BJF repräsentiert den veröffentlichten Teil von Jonas Fränkels Nachlass. Wie vollständig die Sammlung der bibliographischen Angaben ist, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden. Salomo Fränkel, der Nachlassverwalter, sagt, sein Vater habe «alle wichtigen Publikationen» verzeichnet. Der Unterzeichende verfügt bei knapp 160 der zur Zeit 595 Einträgen über eine Papierversion (bei den Büchern über die Originale, bei den Zeitungsartikeln über Fotokopien resp. ausgedruckte pdf-Versionen). Nur wenige dieser knapp 160 Dokumente sind in BJF nicht bibliographiert. Diese Beobachtung lässt die Vermutung zu, dass Fränkels Angaben relativ vollständig sind. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass Salomo Fränkel auch sagt, im Nachlass lägen «mehrere Bundesordner» voller Zeitungsausschnitte von Artikeln seines Vaters. Und zu berücksichtigen ist zudem, dass Fränkel gewisse Artikel in entsprechende thematische Mappen abgelegt zu haben scheint. Weitere Funde von publizierten Arbeiten sind deshalb sehr wahrscheinlich.


Administrative Informationen

Abkürzungen

JF Jonas Fränkel
BF Bettina Fränkel
fl. Fredi Lerch


Zugang

Online im Internet. Keine Einschränkungen.

Bevorzugte Zitierweise:

Schweizerisches Literaturarchiv (SLA). Bibliographie Jonas Fränkel.

Hinweise zur Erschliessung

Die vorliegende elektronische Darstellung von BJF entspricht in doppeltem Sinn einem Work in progress: Einerseits wird sie mit grosser Wahrscheinlichkeit später durch weitere bibliographische Angaben ergänzt werden können, andererseits werden viele jetzt noch mehr oder weniger vage Angaben präzisiert werden können, sobald die entsprechende Quelle gefunden worden ist. (Je mehr präzisiert werden wird, desto weniger wird allerdings diese elektronische Bibliographie mit den Einträgen in BJF übereinstimmen).

Zur Darstellung der nachfolgenden Tabelle: Die zweitletzte Spalte «Quelle BJF?» unterscheidet bibliographische Angaben, die sich im Buch fanden (= «BJF») und solche, die vom Unterzeichnenden ergänzt worden sind (= «[fl.]»). Die letzte Spalte, «Handschrift des Eintrags», trägt der Tatsache Rechnung, dass sich neben Angaben von Jonas Fränkels Hand («JF») auch welche von der Hand seiner Tochter Bettina («BF») finden, die an verschiedenen Stellen die Angaben ihres Vaters ergänzt und um neue Einträge erweitert hat. Angaben aus BJF, die ich aufgrund der mir vorliegenden Papierversionen präzisiert habe, sind mit «JF/[fl.]» resp. «BF/[fl.]» gezeichnet. Stillschweigend ergänzt habe ich bei Rezensionen (mit Hilfe von Helveticat, www.zvab.com sowie www.bibliothek.kit.edu) in vielen Fällen Verlags- resp. Herausgebernamen der wahrscheinlich rezensierten Publikationen.

Die Arbeit an dieser Bibliographie ist von der Christoph Geiser-Stiftung ermöglicht worden.

Fredi Lerch

Bern, 16.7.2012

Inhaltsverzeichnis

BJF Bibliographie Jonas Fränkel