Cécile Lauber:

Inventar ihres Teil-Nachlasses im Schweizerischen Literaturarchiv




Inventar erstellt von Rudolf Probst








Schweizerisches Literaturarchiv

Hallwylstrasse 15
CH-3003 Bern


E-Mailadresse: arch.lit@nb.admin.ch



Findmittel codiert von Rudolf Probst, März 2002


Übersicht

Autor/Urheber : Lauber, Cécile (1887-1981)
Titel : Teil-Nachlass
Eckdaten der Dokumente : 1911-1981
Zusammenfassung : Ausgewählte Briefe von Verlagen, Redaktionen, Verbänden und von verschiedenen Persönlichkeiten; autobiographischen Aufzeichnungen unter dem Titel
Umfang : 7 Archivschachteln
Signatur : SLA-CL

Cécile Lauber, 1935

Biographie von Cécile Lauber

Cécile Lauber wurde am 13. Juli 1887in Luzernals Tochter von Hermann Dietler, Regierungs- und Nationalrat, Präsident der Gotthardbahn-Direktion, geboren. In Luzern und Lausanne liess sie sich in Malerei und Bildhauerei, Klavier und Gesang ausbilden. Neben dem Schreiben blieb das Malen für Cécile Lauber zeitlebens wichtig; ihre letzte Ausstellung mit Aquarellen fand 1974 im Kunsthaus Luzern statt. Sie heiratete 1913 den Juristen Werner Lauber, späteres Mitglied des Eidgenössischen Versicherungsgerichts. Josef Viktor Widmann veröffentlichte 1911 frühe Erzählungen Cécile Laubers im "Sonntagsblatt des Bund". 1920/1922 erschien der erste Roman: Robert Duggwyler, in französicher Sprache konzipiert; 1930, 1939 und 1961 folgte die Romantrilogie Wandlungen, Stumme Natur, In der Gewalt der Dingesowie 1946 bis 1957 in vier Bänden Land deiner Mutter. Daneben entstanden Gedichte, Oratorientexte, Novellen, Legenden, Betrachtungen. 1970-1972 erschienen ihre Gesammelten Werke in sechs Bänden bei Benteli in Bern. Von Kollegen wie Carl Spitteler und Albert Steffen, von Kritikern wie Eduard Fritz Knuchel, Edouard Korrodi und Max Rychner gefördert, hat Cécile Lauber ein Werk von eindrücklicher Vielfalt und Dichte geschaffen, für das ihr die Anerkennung der Öffentlichkeit nicht versagt geblieben ist. Stark autobiographisch geprägt ist Cécile Laubers Werk ein Plädoyer für den liebevollen Umgang mit Natur, Tier und dem Menschen. Sie starb am 16. April 1981in Luzern.

Umfang und Inhalt der Dokumente

Cécile Laubers Teil-Nachlass im SLA enthält eine umfangreiche Sammlung ausgewählter Briefe von Verlagen, Redaktionen, Verbänden usw. und von verschiedenen Persönlichkeiten. Neben der Korrespondenz findet sich auch ein gewichtiges Konvolut mit autobiographischen Aufzeichnungen unter dem Titel "Mosaik der Erinnerung", das die Autorin ihrem Biographen Rätus Luck zur Verfügung gestellt hat. Cécile Lauber war langjähriges Vorstandsmitglied des Schweizerischen Schriftsteller-Vereins (SSV), in dessen Auftrag sie sich in der Gefangenenfürsorge engagierte, wovon die erhaltenen Unterlagen über die "Gefängnisbücher", Listen mit Büchern, die in Schweizerischen Strafanstalten den Inhaftierten zur Verfügung gestellt wurden, in ihrem Nachlass zeugen.


Administrative Informationen

Organisation der Dokumente

Die Briefsammlung ist von Cécile Lauber vorgeordnet worden. Der Nachlass besteht aus den folgenden 5 Teilen
- Werke
- Briefe
- Lebensdokumente
- Sammlungen
- Erweiterter Nachlass


Zugang

Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen

Benützung

Keine Beschränkung


Zugehörige Dokumente im SLA

Im alten Zettelkatalog des SLA sind weitere Dokumente von Cécile Lauber verzeichnet


Dokumente in anderen Archiven und Bibliotheken

Der literarische Nachlass von Cécile Lauber wird in der Zentral- & Hochschulbibliothek Luzern (ZHB), Sempacherstr. 10, CH-6002 Luzern aufbewahrt.


Weitere Findmittel

Zettelkatalog des SLA


Archivkopien

Keine Reproduktionen vorhanden.

Bevorzugte Zitierweise

Schweizerisches Literaturarchiv (SLA). Teil-Nachlass Cécile Lauber.

Erwerbung

Rätus Luck hat die Schenkung von Cécile Laubers Teilnachlass an die Schweizerische Landesbibliothek in den siebziger Jahren vermittelt.

Hinweise zur Erschliessung

Der Teilnachlass wurde in den 80er Jahren von Huldrych Gastpar vorsortiert.

Zuwachs

Rätus Luck hat seine Sammlung an Dokumenten zu Cécile Lauber im Februar 2001 dem SLA übergeben, insbesondere zwei Aquarelle von Cécile Lauber sowie eine Kopie seiner unpublizierten Monographie und seine umfangreiche Korrespondenz mit der Autorin und anderen Personen. Diese Dokumente sind als Erweiterung dem Teil-Nachlass beigefügt und im Inventar detailliert nachgewiesen worden.

Inhaltsverzeichnis

A Werke
B Briefe
B-1 Briefe der Autorin
B-2 Briefe an die Autorin
B-3 Briefe Dritter
B-4 Thematische Konvolute
B-4-a Korrespondenz mit Verlagsleitern und Redaktoren
B-4-b Diverses
C Lebensdokumente
C-1 Persönliche Dokumente
C-2 Dokumente aus politischer und organisatorischer Tätigkeit
D Sammlungen
E Erweiterter Nachlass
E-1 Sammlung Rätus Luck, SLB
E-1-3 Korrespondenz