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Biographische Angaben
Lore (eigentlich Lenore) Berger (1921-1943) stammte aus einer Basler Lehrerfamilie, ihre Taufpatin war Martha Ringier. Lore
Berger arbeitete früh als Journalistin für die Zeitschrift «Schweizer Hausfrau», dann im Rahmen des militärischen Frauenhilfsdienstes
als Gerichtssekretärin; sie begann ein Germanistikstudium bei Walter Muschg und schrieb ihren Roman "Der barmherzige Hügel.
Eine Geschichte gegen Thomas", den sie 1943 bei einem Wettbewerb der Büchergilde Gutenberg einreichte. Kurz nach Abschluss
des Romans nahm sie sich mit 22 Jahren das Leben, indem sie vom Wasserturm auf dem Bruderholz in Basel, nahe des elterlichen
Hauses, sprang. Der Turm spielt als Symbol auch in ihrem Roman eine zentrale Rolle. Der Roman ist autobiografisch geprägt,
handelt von einer unglücklichen und zwiespältigen Liebesbeziehung, aber auch von der Magersucht, die die Autorin selbst erlebte.
Der Roman wurde im Wettbewerb prämiert und 1944 von der Büchergilde Gutenberg publiziert.
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1. Lore Berger, 1943 - 2. Porträtserie, 1942
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Umfang und Inhalt der Dokumente
Journalistische und literarische Texte und Entwürfe von Lore Berger, Schulhefte, Fotos, Tagebücher, Dokumentationsmaterialien
Administrative Informationen
Zugang
Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen.
Bevorzugte Zitierweise
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA): Nachlass Lore Berger
Erwerbung
Der Nachlass von Lore Berger lag bei ihren Eltern bzw. ihrem Bruder Louis-Edgar Berger, Teile wurden wiederholt für Editionen
u.a. von Charles Linsmayer ausgeliehen. 2024 Schenkung an NB/SLA, Vermittlung von Charles Linsmayer. Zugleich Ankauf des ebenso
umfangreichen Lore-Berger-Archivs von Charles Linsmayer (Berger-E-1).
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