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Biographische Angaben
Julie Mathieu, geboren am 17. November 1905 in Gramzow (im Norden Brandenburgs) als Tochter von Max und Frieda Mathieu, starb
am 13. August 1946 in München infolge einer schweren Krankheit. Sie war in den 1920er- und 1930er-Jahren Mitarbeiterin und
Lektorin des Ullstein-Verlags in Berlin, später Feuilletonredakteurin der Wochenzeitung "Sie" und der "Neuen Zeitung" in München,
die beide nach dem Zweiten Weltkrieg erstmals herausgegeben wurden.
Sie arbeitete ausserdem als Übersetzerin französischer und englischer Literatur. Ihre Übersetzungen sind in namhaften Verlagen
wie dem Ullstein-Verlag und dem Propyläen-Verlag erschienen. Nach Kriegsende übersetzte sie u. a. im Auftrag des Verlags "Die
Heimbücherei" und des "Hull"-Verlags französische und englische Bücher, die im 'Dritten Reich' verboten waren.
Umfang und Inhalt der Dokumente
Die Sammlung von Julie Mathieu ist von geringem Umfang und dokumentiert mit einzelnen Manuskripten, Zeitungsausschnitten von
publizierten Beiträgen und Übersetzungen sowie einer umfassenden Korrespondenz das literarische und kulturelle Wirken dieser
Persönlichkeit während der Kriegs- und Nachkriegsjahre.
Briefe an und von Autoren wie Carl Zuckmayer, Thomas Mann, Erich Kästner, Alexander Lernet-Holenia oder Walter Hasenclever.
Administrative Informationen
Zugang
Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einzelne Einschränkungen aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen.
Bevorzugte Zitierweise
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA): Sammlung Julie Mathieu
Erwerbung
Schenkung von Dr. Ulrich Moser, dem Sohn von Julie Mathieus Schwester Marion Moser-Mathieu.
Hinweise zur Erschliessung
Dieses Online-Inventar wurde aus HelveticArchives generiert. Es unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild von "normalen"
Online-Inventaren hauptsächlich durch die beiden folgenden Merkmale: das Datum wird mit Punkt (statt Trennstrich) angezeigt,
es gibt - strukturell bedingt - mehr „Darin“-Auflistungen im Bemerkungsfeld. In ihrem Inhalt sind die beiden Inventarformen
jedoch identisch.