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<personen>
<ID>1</ID>
<Name>Gomringer</Name>
<Geburtsdatum>20.1.1925</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Cachuela Esperanza, Bolivien, Muttersprache spanisch;Schule in Zürich; seit 1944 Studium der Literatur (Kunstgeschichte?) und Nationalökonomie in Bern, später in Rom; 1950 Heirat, Kunstkritiker und Literat in verschiedenen Zeitungen; 1950/51 Volontariat auf dem «Bund» , in dieser Zeit rezensiert er wohlwollend die Ausstellungen in Simmens Berner Kunstkabinett. Ab 1953 literarischer Redaktor bei der "spirale" (auch später von Ulm her); hier lanciert der die konkrete Poesie. 1954-1956 (1957?) Sekretär von Max Bill, danach Werbeleiter (SIA Schweizer Schmirgel und Schleifindustrie), 1962-1967 Geschäftsführer (Werkbund), ab 1967 Kulturbeauftragter (Rosenthal A.G., Selb): «G. sieht keine Diskrepanz zwischen lierarischem Schaffen und seiner Tätigkeit in der Industrie» (Bucher 56). 1976 1990 Professor für Ästhetik (Staatl. Kunstakademie Düsseldorf). Heute pensioniert. Lebt in: Rehm, 8671 Wurzlitz bei Hof (D), 0049 928 13 24.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>E.G.: konstellationen ideogramme stundenbuch, Stuttgart 1983 [B] Archiv fl.: 024 Lauener 01, Pt. 3; 038 Baumgartner 01, 1 Baumgartner 1984, 242; Bremer 1983, 21f, 26f, 31f, 33; Bucher 1990, 9, 42, 45, 56f, 58ff, 68 (ad. «ciudad»), 95, 96 (zunehmende Entfremdung von der "spirale"), 104, 165; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 33f (E. G.: die berner gründerjahre); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [5]f ; Schnauber [Hrsg.], 1989, 5f, 285 (Kurzbiografie) 
></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Eugen</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
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<personen>
<ID>2</ID>
<Name>Matter</Name>
<Geburtsdatum>4.8.1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ab April 1944 Pfadfinder (Pfader-Name: Mani), bei denen er 20 Jahre mitmacht, am Schluss als Stammesrat des Stamms "Grauholz" und als Verseschmied des Patria-Mitteilungsblatts "Hallo" (Nachfolger von Schädeli und Schmezer); UA-Cabarets; UA 1959: «Ds Attentat ufs Bundeshus», bei Schädeliwahl im gleichen Jahr Auftritt mit eigenen Liedern; 28.2.1960: erster Radioauftritt. 1953: Tod der Mutter. ca. 1956: Mitglied des 1955 gegründeten Jungen Bern; 1964-1967 Parteipräsident. 1963 Heirat mit Joy geb. Doebeli; Kinder: Sybil (*1964), Meret (*1965) und Ueli (*1967). Seit 1963 Assistent bei Richard Bäumlin, 1965 Dissertation, 1967/68 Studienaufenthalt in England (seine Beiträge in apero 2 vermittelt von Peter Lehner oder von Troubadours-Kollegen, Walter Zürcher mündl. 24.8.1992). Ab 1.1.1969 als Jurist bei der Stadt Bern, ab 1.1.1970 als Rechtskonsulent beamtet. Ab 1970 Oberassistent mit Lehrauftrag für Staats- und Verwaltungsrecht. «Hat dann in Bern Schule gemacht: die sogenannten "Berner Troubadours", mit denen er heute in Kleintheatern öffentlich auftritt. Lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Wabern bei Bern» (Klappentext zur ersten Auflage von "Us emene lääre Gygechaschte"). Übersetzer der «Histoire du soldat»; musikszenische Experimente mit Jürg Wyttenbach. 1969: 2000.- für «Us e me ne » (Verwaltungsbericht, 1969, 310). 1970/71: «Rückblickend betrachte ich M. M., der konsequent für die Autonomie und die Schaffung einer formalen Struktur eingetreten ist, als den eigentlichen Gründer der Gruppe Olten» (Mühlethaler 64f).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M.M.: Die Legitimation der Gemeinde zur staatsrechtlichen Beschwerde, Diss. iur. 1965 (StUB Jus. var. 22035), Die pluralistische Staatslehre (Habilitation, unvollendet), Drei Chansons in einer Anthologie, Benteli 1965; Us emene lääre Gygechaschte, Bern (Kandelaber) 1969 [B] (Buchpreis der Stadt Bern 1969); Die Schweiz seit 1945 ( ), Bern (Franke) 1971 [in: «Matter»); Warum syt dir so truurig?, Zürich/Köln (Benziger) 1973 [B], Sudelhefte, Benziger 1974 [B], Rumpelbuch, Zürich/Köln (Benziger) 1976 Archiv fl.: «Matter» (darin: Hohler 1973, 55-69); 001 Marti 03 (Existenzkrisen-These; England-Aufenthalt); 015 Hohler 02 , 4f+12 (M. als Nonkonformist), 4f (als Jurist), 6f («Spaltung» M.-Stirnemann), 8 (als Musiker), 9 (das Phantasiefenster), 9 (ad. Professionalität), 9-11( M. Krise + Unfall), 10+13f (Familie); 016 Ammann 02/8; 022 ad. Matter 01 ( Radiosendung Heiniger 1 [Chansonschreiben als "Nebenberuf"/ M. als Assistent/Lieder als politsche Modelle/ Anfänge], 2 [der private Matter/ Engagement], 3 [Schreibsituation]); 025 Megert 01, 4, 033 Däpp 01, 3; 073 Lehner 02, 4 (M. der Einzige, mit dem man politisch diskutieren konnte) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 174, 181,182f (Urs Frauchiger), 192, 193, 195 (Gedicht Kurt Martis auf M.s Tod); Hohler 1977; Küng 1988, 145, 174; Marti 1990, 197f; Mühlethaler 1989, 18f, 34, 38, 40ff, 43f, 47, 63ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Peter (Mani)</Vorname>
<Todesdatum>24.11.1972</Todesdatum>
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<personen>
<ID>3</ID>
<Name>Simmen</Name>
<Geburtsdatum>1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ab 1948 Brockenhaus-Buchantiquar an der Gerechtigkeitsgasse 33 (zusammen mit Werner Schindler), ab 1950 Modern-Art-Galerist an der Schwarztorstrasse 7 («rené simmen s kunstkabinett bern». Antiquariat und Kabinett werden zu wichtigen Treffpunkten für die junge Kunstszene. 1951 versucht er die Gründung des Atelier Theater, das er für seine Freundin, die schauspielerin Esther Wirz einrichten will, wird aber vor er Gründung von der konservativen Fraktion der Gründer abgesägt. Auf Mitte 1952 gründet er den Zirkus INTAR. «Er war ein wahnsinniger Phantast» (Luginbühl, in: Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 23). Geht danach nach Zürich. Verfasser von Kochbüchern und Verleger. 1965 Herausgeber von: Hans Rudolf Grimm (s.u.). NZZ-Mitarbeiter seit 1965, in den 70er Jahren bei Ringier, seither wieder bei der NZZ.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R.S. [Hrsg.]: Hans Rudolf Grimm: Von grossem Misch-Masch und 197 andre Meinungen, Historien und Verse (Nachwort: Sergius Golowin, Zeichnungen: Paul Lehmann) (Standort: Paul Lehmann, Ordner 2 [vgl. Archiv fl. Nl 009]) Archiv fl.: 023 Simmen; 031 Wirz Thormann 02; 038 Baumgartner 01, 1 Bisinger [Hrsg.] 1972, 122f; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 34, 40f (R. S. über Friedrich Kuhn), 63; Eichenberger [1970], 58; Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [3], Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 22; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22, 23, 26</Werke_und_Quellen>
<Vorname>René</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
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<ID>4</ID>
<Name>Roth (Rot)</Name>
<Geburtsdatum>21.4.1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Hannover. Kommt während des zweiten Weltkriegs in die Schweiz; ab 1947 Bellach und Gerlafingen (SO). Lehre beim Werbegrafiker Friedrich Wüthrich, Bern. Grafikklasse der Kunsgewerbeschule bei Eugen Jordi; lernt Marcel Wyss kennen. Solothurn-Bern-Bahn als Ort der Debatten mit Franz Eggenschwiler, Schang Hutter u.a. Ab 1952 Bern; wohnhaft am Aargauerstalden (René Simmen, mündl., 16.7.1992). 1951-1955 freier Künstler (Schrottplastiken, Plastilindrucke, Collagen und viele Holzschnitte). 1953 Mitbegründer der spirale. Als Diter Rot 1956/57 Kopenhagen (Textildesigner), 1957-1975 Reykiavik; in Amerika, New York, Philadelphia, New Haven, Providence (1964-1967), in Stuttgart (1972-1983), in Braunschweig (1972-1979), in Hamburg (1974-1983), in Mosfellsveit (1975), in Mols (1982-1984), in Basel (1984,1991). «Grafiker, Maler Schriftsteller, Dichter, Musiker, analytischer Synthetiker, synthetischer Analytiker in einem, Dilettant im Virtuosen und umgekehrt» (Szeemann [Hrsg] 1991, 199)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>D. R.: Die gesamte Scheisse, Berlin 1968; Gesammelte Werke, Band 20, Bücher und Grafik, 1972; Ein Lebenslauf von fünf Jahren, Kunstmuseum Luzern 1970 Archiv fl.: «Roth»; 025 Megert 01, 4; 038 Baumgartner 01, 1f; «Haas» (Interview 8 [Episode mit Walter Zürcher]); 076 Steiner 02, 3 + 6 Baumann 1992, 9, 102, 106; Baumgartner 1984, 126 (seine ökonomische Situation), 240f, 244; Bremer 1983; 32, 33; Bucher 1990, 9, 22, 31, 32, 40, 41, 42, 43, 52f, 58ff, 67, 74, 82, 95 (R. trennt sich von der "spirale"), 104, 135, 165; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 33, 39, 40, 42, 100; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann]; Hilty [Hrsg.] 1960,80; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22, 23, 26, 88; Szeemann [Hrsg.] 1991, 199-202></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Dieter (Diter), Karl-Dietrich</Vorname>
<Todesdatum>6.6.1998</Todesdatum>
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<ID>5</ID>
<Name>Wyss</Name>
<Geburtsdatum>1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. 1946-1950 Ausbildung zum Grafiker (Lehre bei den Gebrüdern Grimm, Bern) und Kunstgewerbeschule Bern Unterricht bei Eugen Jordi). In der Schule lernt er Dieter Roth kennen. Volontariat in der Verpackungsindustrie, Mitarbeit im Atelier von Robert Sessler. Seit 1953 selbständiger Grafiker (Aufträge des Schweizerischen Werkbunds und der Agentur GGK [Gerstner, Gredinger und Kutter]; Gebrauchsgrafik für "atelier 5" unf für Teo Jakob). Ab 1950 konkrete Plastiken aus Metall. 1953 Mitbegründer der spirale und der > Galerie 33. Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen; Camille-Graeser-Preis 1986 (Bucher 1990. 49ff).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 5 Baumgartner 1984, 240, 242; Bucher 1990, 9, 31, 32, 33, 40, 42 (atelier 33), 43, 44, 49ff, 58ff, 63 («Haupzinitiant» der "spirale"), 74, 82, 95, 104, 132, 158f, 165; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 33, 38, 39, 42, 120; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18], [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 10; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22, 23></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Marcel</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
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<ID>6</ID>
<Name>Rüdlinger</Name>
<Geburtsdatum>1919</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Eine Frau von Meyenburg arbeite zur Zeit an einem Buch über R. und habe zu diesem Zweck viele Interviews geführt; lebe irgendwo am Zürichsee (Paul Stalder mündl., 24.9.1992, Max Altorfer, 29.10.1996) Charismatische Persönlichkeit. Seit 1943 Assistent von Max Huggler, wird 1946 dessen Nachfolger als Leiter der Berner Kunsthalle: «Nun begann die lange Reihe der sich über 10 Jahre erstreckenden faszinierenden Ausstellungen, die der Kunsthalle Bern bald zu weltweitem Ruf verhalfen und aus ihr den lebensnahen Umschlagplatz von Ideen und Erkenntnissen werden liessen» (Kornfeld). «Mit den drei Ausstellungen über die "Tendences actuelles de l'école de Paris" (1952, -54 und -55), mit jener von Philip Martin (1953), damals ein Arte povera-Künstler avant la lettre, und ( ) mit "Eisenplastik" (1955) hatte er sein Publikum und vor allem die jungen Künstler durch die ästhetische Abstraktion zum dramatischen und vitalitätstrunkenen "Tachismus" ( ) hingeführt » (Althaus).Ebenfalls 1955: «Junge Berner Künstler». «Für die aktuelle geometrische Kunst scheint Rüdlinger wenig übrig zu haben.» (Bucher 1990, 41). Ab 1.9.1955 Konservator der Basler Kunsthalle.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 11 (bevorzugt Tachismus vs. Konstruktivismus); 031 Wirz Thormann 01, 2, 4 (Probleme mit Oppenheim); 037 Stalder, Pt. 1 Ammann/Szeemann [Hrsg.] 1970, 5, 84 (R. s Abschied von Bern); 126f (A. R. ); 139ff (A. R. macht eine Ausstellung); Baumann 1992, 9; Baumgartner 1984, 139, 225, 236 (vgl. Fn 2); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 35f, 38f (Althaus); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [13, > E. W. Kornfeld: Über A. R.]; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24, 27, 39, 88></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Arnold (Noldi)</Vorname>
<Todesdatum>16.11.1967</Todesdatum>
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<personen>
<ID>7</ID>
<Name>Kornfeld</Name>
<Geburtsdatum>23.9.1923</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Basel. Übernimmt nach dem Tod seines Lehrers August Klipstein im April 1951 dessen Galerie und Auktionshaus und führt sie zuerst unter dem Namen «Klipstein und Kornfeld», später als Galerie Kornfeld weiter. Kunsthändler und Auktionator, Kunstsammler, Galerist, Mäzen, wissenschaftlicher Publizist, Kirchner-Spezialist.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Kornfeld» E.W.K.: Über Arnold Rüdlinger, in: Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [13] Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1987, 35, 39; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Eberhard W.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
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<personen>
<ID>8</ID>
<Name>Blum</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Filme: L uomo, il fuoco e il ferro (1960), Rabio, Gedanken eines Strafgefangenen (1967). Wichtiger Kunstfotograf.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Blum»; 025 Megert 03, 10 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 34ff, 38, 39, 41, 60, 126, 157 (Kurzbeschrieb der Filme), 169,199, 206, 209f; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 33</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
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<personen>
<ID>9</ID>
<Name>Diggelmann</Name>
<Geburtsdatum>5.7.1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(KLG, Walter Schmitz) «Kindheit und Jugend in einem Bündner Bergdorf und in Zürich. Als junger Abenteurer verbrachte er die letzten Kriegsjahre in Italien; in Deutschland erlebte er die Wirren des Zusammenbruchs. Nach seiner Rückkehr in die Schweiz war er in vielen Berufen tätig: als Bauhandlanger, Fabrikarbeiter, Hotelbursche, Redaktor, Verlagslektor, Radio-Regisseur, Journalist und Werbefachmann, Mitarbeiter verschiedener Zeitschriften und Zeitungen» (Hilty/Schmid [Hrsg.] 1964, 300).1949 Regieassistenz am Zürcher Schauspielhaus. Mai 1950 bis Mai 1951 in Bern (Lektor im Aare- und Alphaverlag). Verkehrt in dieser Zeit in Simmens Berner Kunstkabinett und lernt Golowin dort kennen. 1952 Zirkusarbeiter bei Simmens Zirkus INTAR. 1956 Dramaturg bei Radio Zürich. 1956-1962 Werbetexter, ab 1962 Kolumnist der Zürcher Woche, danach Feuilletonredaktor der «Neuen Presse»; später freier Publizist und Schriftsteller. In materiell schwieriger Zeit wird er unter anderem vom > Büro Cortesi unterstützt (Rothenbühler). Denkwürdiger Auftritt am Schriftstellertag an der EXPO ( J 37 E/29; Medienreaktionen). Referent in der Junkere 37 ( 22.10.1965 : Die Berner Gewerbepolizei verlangt von ihm für ein Referat über den Roman «Hinterlassenschaft» ein Hausierer-Patent). Antrag von acht Mitgliedern (Diggelmann u.a.) an der > GV vom 12.-14.6.1964 zur Förderung der internationalen Kontakte (Antrag und Begründung Diggelmann in: «Schweizerischer Sch.V.»).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>KLG: Diggelmann; W.M.D.: Der Pilot (Szene für die EXPO 64, in: Hilty/Schmid [Hrsg.] 1964; darin, S. 300, Verzeichnis des Frühwerks); Mein Berner Jahr, in Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 37f, Wie frei ist ein freier Schriftsteller, Nationalzeitung 27.2.1972. Archiv fl.: 082 Diggelmann und «Diggelmann» (umfangreiche Materialien 1964-1981, Dokumentation ad. > 22.10.1965ff) 016 Ammann 02/5, 8; 023 Simmen 01, 7; 03 (Briefe von Simmen an W.M.D); «von Steiger« (Interview 4 [Geschichte vom Hausiererpatent, Variante]); 037 Stalder, Pt. 6; 068 Rothenbühler 01, 3 Bucher 1990, 44; Cortesi 1968 (Interview mit D. ad. «nonkonform»); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 37f, 175; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [30]f; konzept Nr. 12, Dezember 1979 (vollst. Liste der Diggelmann-Artikel im «konzept»); Marti 1990, 249; Mühlethaler 1989, 14, 25, 42, 55f; Schmid 1976, 188f, 354, 365></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter Matthias</Vorname>
<Todesdatum>29.11. 1979</Todesdatum>
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<ID>10</ID>
<Name>Nizon</Name>
<Geburtsdatum>19.12.1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(KLG, Dieter Fringeli) Geboren in Bern, studiert Kunstgeschichte, Archäologie und deutsche Literaturgeschichte in Bern und München. In Bern Assistent von Prof. Max Huggler. Spricht am 10.10.1956 im Kerzenkreis über Paul Klee (K E/91). Dissertation über Vincent van Gogh. Im Oktober 1959 liest er im Lyceum-Klub erstmals öffentlich, und zwar aus «Die gleitenden Plätze» (Oberländer Volksblatt, 20.10.1959). Referent im Kerzenkreis (van Gogh, Klee). Dreijährige Assistentenzeit an einem Museum in Bern, dann Stipendiat des Schweizer Instituts in Rom (1960). 1961 Kunstkritiker der NZZ. Danach in Zürich (seit 1977 in Paris) Schriftsteller. 
1970 veröffentlicht er im -> Kandelaber-Verlag (Bern) seinen paradigmatischen Essay «Diskurs in der Enge». Kritik am Hauptbegriff formuliert Billeter ([Hrsg. 1980, 14f): Nizon fasse die Enge «zu einseitig-undialektisch» weil er sie «bloss als Fluch» verstehe. Zum Beispiel «Outsiderkunst» könne gerade «unter den Bedingungen der Enge entstehen».></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>P.N.: Vollständiges Werkverzeichnis in: KLG, Diskurs in der Enge (1970, Erstveröffentlichung Kandelaber) [B], Geboren und aufgewachsen in Bern, in: P.N.: Diskurs in der Enge/Verweigerers Steckbrief FfM 1990, Friedrich Kuhn. Hungerkünstler und Palmenhändler, Zürich ("Um die Ecke") 1969 (Archiv fl. unter Friedrich Kuhn). Archiv fl.: «Nizon» 076 Steiner 02, 9 Bucher 1990, 10, 157f (ad. «Diskurs in der Enge»); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 38ff, 66ff, 95; Graf/Graf [Hrsg.]1973, [18]; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 14 (Luginbühl ad. N.)></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>11</ID>
<Name>Vögeli</Name>
<Geburtsdatum>18.8.1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(Biografische Daten siehe auch Zaugg/Egger 1988, 56f.) Geboren in Winterthur; 1950 Kunstgewerbeschule Zürich, 1951 Kunstgewerbeschule Luzern; 1952 als Maler in Paris. Seit 1953 Bern; Mitbegründer der "Galerie 33"; Herbst 1953 entscheidende Vorbereitungsarbeitungen bei der Einrichtung des Kleintheaters Kramgasse 6 (Senn); Aktiv in der Galerie Postgasse 6; Mitinitiant der Junkerngasse 1; Mitglied der Gruppe 66. 1955/56 Übergang von der Malerei zur Plastik mit Objets trouvées und zur Metallplastik. 1963 Beginn der Versuche mit Kunststoff.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Vögeli»; 014 Schneider; 024 Lauener 01, Nachtrag; 026 Walter Zürcher 07, 5 Baumgartner 1984, 249; Bucher 1990, 41, 42; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 38, 39, 40, 50, 57, 157; Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [17], [27, Szeemann], [34, Senn]; Hilty [Hrsg.] 1960,95; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 9, 12ff, 89 (Kurzbiografie), 90 (Daniel Müller: Von der Lust, an der Kruste zu kratzen); Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24, 26; Zaugg/Egger, Bern 1988, 21, 56f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter (Pips)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>12</ID>
<Name>Iseli</Name>
<Geburtsdatum>22.1.1934</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Biografische Daten siehe Zaugg/Egger 1988, 66f. Gewerbeschule in Bern. Abendkurse in der Malschule von Max von Mühlenen. 1953 Zusammen mit Walter Vögeli Mitbegründer der "Galerie 33". Mitglied der Gruppe Postgasse 6. Tachist. Ungefähr Sommer 1956 «Iseli-Skandal» (Senn): «I. bewirkte erste Skandale mit seinen grauen und weissen Tachismen» (Szeemann). Die Verleihung des Eidgenössischen Kunststipendiums 1957 an I. führt zur Eingabe an Bundesrat Etter von 100 Bundesbeamten (Ammann/Szeemann [Hrsg.] 1970, 88f); im gleichen Jahr wird er zum «"Helden" der legendär gewordenen Ausstellung "La peinture abstraite en Suisse" im Musée des Beaux-Arts von Neuchâtel» (Baumgarter, 1984, 64). 11.9.1965: Ausstellung zusammen mit Walter Linck in der Kunsthalle. Januar 1972: Ausstellung in der Galerie Raeber in Luzern (i.s Kommentar in: Graf/Graf [9]). Lebt abwechselnd in Bern und im Burgund (1973)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Iseli»; 025 Megert 01, 4, 7 Baumgartner 1984, 62-70, 240, 249, 250; Bucher 1990, 38, 40, 42; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 39; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [9], [36, Senn]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 31; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 88; Marti 1990, 67; Zaugg/Egger, Bern 1988, 22, 66f, 93</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>13</ID>
<Name>Schindler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Buchantiquar im Bücherantiquariat Brockenhaus, ursprünglich zusammen mit René Simmen. 1953 Mitbegründer der Galerie 33 an der Gerechtigkeitsgasse 33, wo auch das Brockenhaus liegt. Später Galerist an der Gerechtigkeitsgasse 56: Zero-Ausstellung ( 9.6.1962).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 10; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 39, Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 22; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum>11.12.1990</Todesdatum>
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<personen>
<ID>14</ID>
<Name>Alder</Name>
<Geburtsdatum>1912 (?)</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mit 19 Jahren Lehrer, ab 1931 Antiquariatslehre in Bonn, 1936 zurück in der Schweiz Heirat mit Rosmary Fricker, definitiver Wirkungsort Bern. «Sein Geschäft, vielen Bernern unbekannt, war immer ein Versandantiquariat, kein von der Strasse sichtbares Lokal.» (Sommer, s.u.). 1978 Dr. h.c. der Universität Bern («Freund der Bücher und der Leser»). Vermutlich seit den 40er Jahren betreibt das Ehepaar Alder den Alder-Kreis. Als Ehepaar sind die Alders auch wichtiger Bestandteil des «Commerce»-Kreises. Rosmary Alder stirbt Ende November 1995 (Samuel Hess, mündlich, 9.12.1995, auch: «Brunne-Zytig 4/95 in «Alder»).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Alder»; K E/94; sinwel 1/58, 2; 025 Megert 01, 5; 037 Stalder. Pt. 1; 076 Steiner 02, 10 das Ehepaar A. im Commerce) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 38, 39</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Robert</Vorname>
<Todesdatum>1.1992</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>15</ID>
<Name>Althaus</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Studium in Bern, Redaktor der Zeitschrift DU, 1959 Leiter des Kunstmuseums Luzern. Herausgeber der Kunst-Nachrichten. Heute Lehrer für Kunstgeschichte an der HTL Muttenz (Urs Graf mündl., 11.5.92)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>P.F.A.: Sehr persönlicher Rückblick auf die 50er Jahre in Berns Unterer Stadt, in: Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 38f und Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [8]ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter F.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>16</ID>
<Name>Luginbühl</Name>
<Geburtsdatum>16.2.1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Biografische Daten: Zaugg/Egger 60f; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 20f, 36ff («Kataloglebenslauf»), 498 (Ausstellungen), 502 (Bibliografie) Erste Ausstellung: Weihnachtsausstellung 1948 in der Berner Kunsthalle. Stellt Anfang der 50er Jahre in Simmens Berner Kulturkabinett aus. Bildet um 1950 zusammen mit Zumstein und Erich Müller eine Gruppe (023 Simmen, 3). Zieht 1951 von Bern nach Moosseedorf; später nach Mötschwil.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Luginbühl»; 023 Simmen 01, 3, 4, 8 (Holzstier-Episode); 024 Lauener 01, Pt. 3; 037 Stalder, Pt. 7; 076 Steiner 02, 6 Baumann 1992, 9; Baumgartner 1984, 53 (E.Y. Meyer: Rückfahrt: «Jaberg» = L.); 53ff, 240, 244, 246, 249; Bucher 1990, 40, 41, 42, 95; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 34, 38, 39 («gefürchteter Faustkämpfer»), 49, 129-132, 213; EXPO, 1964, 205 (Abbildung «Aggression»); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [30, Golowin); Hilty [Hrsg.] 1960,63; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 91 (L. zwischen den beiden Polen Hodler und Wölfli); Meyer E. Y. 1977, 175, 397-403 («Benedikt Jaberg»); Szeemann [Hrsg.] 1991, 188-192; Zaugg/Egger 1988, 22, 60f, 93, 95</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bernhard</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>17</ID>
<Name>Meyer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Leiter der Berner Kunsthalle ab Herbst 1955 (Nachfolger von Arnold Rüdlinger)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F. M.: Bericht über das Zeitalter der "Aggression", in: Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 88ff Ammann/Szeemann [Hrsg.] 1970, 5f; Baumann 1992, 9; Baumgartner 1984, 225, 249; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 39></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>18</ID>
<Name>Spoerri</Name>
<Geburtsdatum>27.3.1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Als Daniel Isaac Feinstein in Galati (Rumänien) geboren. Nach der Ermordung des Vaters 1942 Flucht in die Schweiz. Wird von seinem Onkel Theophil Spoerri, Rektor der Universität Zürich, adoptiert und umgetauft. Kaufmännische Lehre, Buchhändlerlehre, Handelsschule; Obstverkäufer, Handlanger, Kellner, Photograph; zuerst in Zürich, dann in Paris Studium von klassischem Tanz und Pantomime (bei Decroux). Kontakt mit Tinguely. Freund Lilly Kellers Mitte der 50er Jahre (Baumgartner). Ab 1954 Solotänzer am Stadttheater Bern; initiiert im Kellertheater Kramgasse 6 Experimentaltheater, Inszenierungen von Ioneco («Cantatrice chauve»/ Die kahle Sängerin; Nachhilfestunde) und Picasso («Les désirs pris par la queue»/ Wie man Wünsche am Schwanz packt) und Nachhilfestunde von Ionesco (1956/57). 1957 geht er als Regieassistent nach Darmstadt (Sellner). 1958 zusammen mit Claus Bremer: material (über konkrete Poesie); wieder Paris: zusammen mit Tinguely Auto-Theater, 1959: Paris, Initiant der Edition MAT (Multiplication d Art Transformable); eine Art Unterwanderung und Erweiterung des tradierten Kunstbegriffs); 1963: Gemeinnütziges Institut für Selbstentleibung (Galerie Dorothea Loehr); 1966 für 13 Monate auf Symi bei Rhodos; 1968: Eat-Art-Gallery, eigenes Restaurant in Düsseldorf, Eat-art-happenings. Ab 1977: verschiedene Musée sentimental-Projekte. Einer der wichtigsten Vertreter des Nouveau Réalisme; Ausstellungsmacher; Lehrer in Köln und München. Sein Bruder Benjamin Spoerri, Anfang der 50er Jahre ebenfalls eine Figur der Berner Szene macht mit 19 Jahren Selbstmord (Luginbühl, in: Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Spoerri»; 038 Baumgartner 01, 3 Bremer 1983, 24, 31f, 32f (Zeitschrift "material"), 33; Bucher 1990, 22, 25, 32 (Edition MAT; auch 22 und 25), 40, 43Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 39, 40, 131, 168f (ad. Ioneso- und Picasso-Inszenierungen); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann], [34f, Senn]; Hilty/Schmid [Hrsg.] 1964, 191ff: Ja, Mama, das machen wir. Ein Fallenstück (1962, vgl. ebenda 343); Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 18, 22, 24, 26, 30, 31, 33, 40, 169, 187f (S. über Luginbühl); Saner 1994, 289-325 (Die Welt ist voller Fallen. Zur Dialektik von Heimat und Aufbruch im Werk von Daniel Spoerri); Szeemann [Hrsg.] 1991, 203-205></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Daniel</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>19</ID>
<Name>Szeemann</Name>
<Geburtsdatum>1933</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. 1956 in Paris: Dissertation über moderne Buchillustration, in Bern: 16-Nummern-Programm als Einmann-Kabarettist ( Kramgasse 6; 5.1.1956). 1957 Ausstellung in St. Gallen: Malende Dichter und dichtende Maler. Ab Mitte 1961 Leiter der Kunsthalle Bern (Nachfolger von Franz Meyer); als dessen Nachfolger wird er gleichzeitig in den Kunstausschuss der Stadt Bern gewählt (Verwaltungsbericht 1961/281), vermutl. ab 1966 gleichzeitig Leiter der Berner Galerie. Ausstellungen siehe CHRONOLOGIE unter Stichwort Berner Kunsthalle. «Wenn Attitüden Form werden», nach G. J. Lischka «Eine der wichtigsten Ausstellungen der 60er Jahre überhaupt». Danach wird S. von den Berner Behörden im Zusammenhang der Rücktritt nahegelegt («Anmassung», laut Urs Graf mündl. 11.5.92 auch wegen Verschleuderung von Steuergeldern). Zu den verschiedenen Versionen von S.s Abgang an der Kunsthalle 22.3.1969. Er gründet die «Agentur für geistige Gastarbeit» (zuerst an der Münstergasse 64, später in Tegna [TI]). 1971 (?): Fluxus-Ausstellung, Köln; 1972: documenta. 1974 «Grossvater ein Pionier wie wir» (Privatausstellung an der Gerechtigkeitsgasse). Jörg Steiner: «Unruhe ist von Szeemanns Kunsthalle ausgegangen.»</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Biografisches und Werkverzeichnis/Ausstellungen/Publikationen/Literaturpreise vgl. Szeemann 1981, 231ff H.S.: [immer Hrsg.] Wenn Attitüden Form werden Leben im Kopf (1969); Von Hodler zur Antiform (1970); Junggesellenmaschinen (1975); Monte Verità Die Brüste der Wahrheit (1978); Museum der Obsessionen, Berlin (Merve) 1981 [= Szeemann 1981]; Der Hang zum Gesamtkunstwerk (1983); Individuelle Mythologien (1985); Cy Twombly (1987); Zeitlos (1988); Einleuchten (1989); LightSeed (1990); Visionäre Schweiz (1991) Hrsg. der Schriften von Mario Merz (1985) und Richard Serra (1990) Kleiner Rückblick auf die 70er Jahre, TA 3.1.1971, Individuelle Mythologien, Kunst-Nachrichten, Nov. 1972, «?», Basler Nachrichten, 2.3.1974,Keine Katastrophe ohne Idylle, in: Elka Spoerri [Hrsg.]: Über Adolf Wölfli, FfM 1987; H.S. [Hrsg.] Visionäre Schweiz, Ausstellungskatalog [B] Archiv fl. «Szeemann»; 016 Ammann 02,5; 025 Megert 01, 6, 15 (Cabarett); 03, 6ff (Sz.s Abgang in Bern: Zähringertreffen, Streit um J. Ch. Ammann); 026 Walter Zürcher 01, Pt. 9 («Sartre ist tot!»); 038 Baumgartner 01, 3; 02, 8 Ammann/Szeemann [Hrsg.] 1970, 6; Baumann 1992,9, 10, 16, 104; Baumgartner 1984, 272f; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 31, 39, 40, 45ff (Lischka: Einmannkabarett 1956), 50, 63, 81, 106, 177, 209; Golowin 1969/2, 94f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [36, ad. Kramgasse 6); Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 8, 9-11, 13, 23f, 27, 28, 30 (sein Abgang an der Kunsthalle/ seine Programmatik), 31-25; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24, 277 (S. über Luginbühl); Kunstmuseum Luzern [Hrsg.] 1972, [2], [12]-[14]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Harald (Harry)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>20</ID>
<Name>Oppenheim</Name>
<Geburtsdatum>1913</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Verbringt ihre Jugend im Berner Jura, in Süddeutschland und in Basel (bei der schriftstellerin Lisa Wenger, ihrer Grossmutter mütterlicherseits). ab 1931 wendet sie sich der malerei zu; Basler Künstlergruppe 33; 1932-1937: Paris; Anschluss an die Surrealisten-Szene (via Alberto Giacometti); nimmt danach an allen wichtigen Ausstellungen der Surrealisten teil. Danach Kunstgewerbeschule in Basel (1939 abgebrochen). 1945 lernt sieden Kaufmann Wolfgang La Roche kennen; mit ihm zusammen ab 1948 in Bern. Ab 1954 arbeitet sie wieder; 1959 Mit Frühlingsfest (zuerst in Bern) an der Exposition InteRnatiOale du Surréalisme, Paris. 1965-1971: in der Jury des Louise-Aeschlimann-Stipendiums; 1968: erste Einzelausstellung in Bern (Galerie Martin Krebs); 1975 Kunstpreis der Stadt Basel; 1982 Grosser Preis der Stadt Berlin; 1983: Oppenheim-Brunnen auf dem Waisenhausplatz. «Ich erinnere mich an M.O. ( ), an ihre aussergewöhnliche Persönlichkeit, halb verführerisches Mädchen, halb aufgeklärte und autoritäre Suffragette» (Jean-Hubert Martin, in: Artis 11/1991 «Kunsthalle»). Jörg Zoller (mündlich 1.11.1994): La Roche, PR-Mann für eine «unsägliche Möbelfirma» in Thun (weil er sonst keine Arbeit gefunden habe), Liebhaber junger Frauen im gemeinsamen Häuschen am oberen Thunersee. Szenen von O., die beiden hätten streiten können. O. habe damals schlechte Kunst gemacht, das einzig gute, ein Objekt mit zwei Schuhen, sei ihr zuerst von Claus Bremer abgekauft worden (abstotternderweise). Später habe sie es zurückverlangt und nach ihrem Durchbruch (als in Frankreich die Surrealisten weggestorben seien) für gegen 100 000.- noch einmal verkauft. Habe Frauen lieber gehabt, jedoch Kontakte mit Strichjungen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M. O.: Arbeitsträume Traumarbeit, in: Pulver [Hrsg.] 1988, 201ff Archiv fl.: «Oppenheim»; 024 Lauener 01, Pt. 4; 025 Megert 01, 5, 13; 03, 4, 5 (Verhältnis zu Rüdlinger); 026 Walter Zürcher 01, Pt. 8; 031 Wirz Thormann 01, 2, 4f (Probleme mit Rüdlinger, mit Männern allg.); 037 Stalder, Pt. 1 Baumann 1990, [4]; Baumann 1992, 9, 10f, 13, 102, 106; Baumgartner 1984, 258f, 284; Bucher 1990, 43, 44; Curiger 1982/1989; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 37f, 39, 50, 118, 126ff (Rede zum Kunstpreis der Stadt Basel), 168; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann]; Kamber 1990, 87, 172, 176; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 10, 11, 13; Marti 1990, 92; Meyer E. Y. 1977, 153f, 159-247 («Ebet Thormann»); Szeemann [Hrsg.] 1991, 164-167; von Tavel 1983, 86f («Der grüne Zuschauer», 1959) Film: Anselm Spoerri/Pamela Robertson-Pearce: Imago (1988, über M. O.)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Meret</Vorname>
<Todesdatum>1985</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>21</ID>
<Name>Tschumi</Name>
<Geburtsdatum>4.8.1904</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bittwil (BE). «Commerce»-Stammgast. Dezember 1956: X MAS SCHAU im Klein-Theater Kramgasse 6 (Einladung in: Graf/Graf), parallel zu Spoerris Picasso-Inszenierung ( 29.11.1956). 8.7.1961: Einzelausstellung in der Berner Kunsthalle. Theaterstück für das Studio am Montag (Spielzeit 1970/71)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 031 Wirz Thormann 01, 2; 038 Baumgartner 02, 5 (Episode Oberzollweib) Bucher 1990, 38, 33, 155; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976 38, 39, 40, 46, 173. 206f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [14], [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 10; Pulver [Hrsg.] 1988, 69ff; von Tavel 1983, 78f (Fetzenschiff, 1945)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Otto</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>22</ID>
<Name>Tschumi-Gutekunst</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Freundin Friedrich Glausers, bevor sie im August 1932 den Maler und Dichter -> Otto Tschumi heiratet. Tänzerin mit eigenem Studio an der Gerechtigkeitsgasse 44 (vgl. Glauser Fn S. 54). «Magere Angst» in Spoerris Picasso-Inszenierung 1956.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 031 Wirz Thormann 01, 2 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 39, 40, 168; Glauser, Friedrich: Die Fieberkurve, 1995 (Limmat), 241 f (Fussnoten zu Sn 54, 126, 130)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Béatrice (Trix)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>23</ID>
<Name>Morgenthaler</Name>
<Geburtsdatum>4.3. 1918</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1949 Stipendium der Eidg. Kunstkommission (TA 19.2.1949). Wichtige Figur der «Commerce»-Szene. Ab 1955 Architekt des Atelier 5 (zusammen mit Pini, Gerber etc.), Mitrealisator des Siedlungsprojekts Halen Ende der 50er Jahren. Später beim Atelier 5 ausgestiegen und Professor in Chicago (?); danach Direktor der Kunstgewerbeschule Basel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01; 037 Stalder, Pt. 1, 2, 3 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 40</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Niklaus (Gleis)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>24</ID>
<Name>Kuhn</Name>
<Geburtsdatum>5.10.1926</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Gretzenbach bei Schönenwerd (SO) «als Sohn eines Holz- und Steinbildhauers (auch Antiquitätenrestaurateurs), der mit seiner Familie dauernd in der Schweiz herumzog, für wechselnden Wohnsitz und eine unstete Kindheit sorgte ( ).» Ab 1933 Zürich; zwischen 1946 und 1950 Reisen (z. B. Provence, Nordafrika, Stockholm, Norwegen, Grönland). «Es ist merkwürdig: so legendenschwer dieser Künstler hierzulande umgeht, so wenig Faktisches ist von ihm greifbar». Lebt zwischen 1951 und 1953 in Bern (Billeter [Hrsg.] 1980,33); vermutlich September 1953: «legendäre» Atelier-Ausstellung an der Laupenstrasse (zusammen mit Lilly Keller). Ebenfalls in dieser Zeit: Maler bei der Einrichtung der Kramgasse 6. Zusammenarbeit mit dem Zürcher Handsetzer Ernst Gloor. Ab 1954 wieder in Zürich, wo ihn Nizon (nach Billeter, a.a.O.) im Zentrum einer «Zürcher Schule der kleinen Wahnwelt» sieht. 1967 ein Mann «von gigantischer Dicke», lebensgefährliche Krankheit, Spital und Kur, danach gebrechlich und mager. April 1968: «Die Palme bei Friedrich Kuhn», kleines Kunstkabinett (Pierre Baltensberger) in Zürich (nach Nizon 1969). Sei in Bern eine Figur gewesen, habe aber keine grosse Rolle gespielt; toller Typ, den man schlecht verkaufen konnte (René Simmen mündl., 16.7.1992; er ist dokumentiert über K.; hat im Katalog der Helmhaus-Geecähtnisausstellung 1973 [Hrsg.: Felix A. Baumann] über Kuhns Berner Jahre geschrieben [laut Billeter, a.a.O.]). Sein Grab im Friedhof Enzenbühl ziert der Bronzeguss einer Art leerem, zerschlissenem Thronsessel, der «Sarkophag» genannt worden sei (Billeter, a.a.O.).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Kuhn» (darin: Nizon 1969 [nur Textteil] und Billeter [Hrsg.] 1980,33ff); Baumann 1992, 14 (ad. Ausstellung Laupenstrasse), 114 (Foto: F.K. zusammen mit Esther Altdorfer und Philippe Schibig); Baumgartner 1984, 257, 258; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 40 (René Simmen ad. Ausstellung Laupenstrasse); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [34]; 077 Baviera 01, 2 (als Verleger von Nizons K.-Buch, K. als Lehrmeister)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Friedrich</Vorname>
<Todesdatum>6.9.1972</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>25</ID>
<Name>Wirz Thormann</Name>
<Geburtsdatum>1933</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ab 1950 Schauspielerin am Berner Stadttheater. Bekanntschaft mit René Simmen: «Eine nervenzerfetzende Esther Wirz-Liebesgeschichte» (Simmen). Simmens Ehrgeiz: ihr ein Kleintheater auf die Beine zu stellen ( Atelier Theater, 1951). im Herbst 1951 geht W. nach Wien und lernt in der dortigen Szene A. C. Artmann kennen, den sie 1952 nach Bern bringt. So hilft sie massgeblich mit, die Berner und die Wiener Szene zusammenzuführen (Spoerri, Oppenheim, Artmann u.a.). 1954-1958: Lyrische Arbeiten (Lesungen im Lyceum-Club und im Kerzenkreis [208. Abend, 3.12.1958]; Veröffentlichungen im Hortulus ). «Dicke Angst» in Spoerris Picasso-Aufführung 1956. 1958 Heirat mit einem Architekten; 1959 Geburt von Pia Thormann, insgesamt fünf Kinder. Nimmt in späteren Jahren unter dem Namen Esther Thormann das Schreiben von Lyrik wieder auf (vgl. Reformatio 2/03). Lebt in Bern und Paris.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Haas» (Interview 10); «Lyceum-Club» (Oberländisches Volksblatt 14./15.2.1958); 023 Simmen, 2, 5; 026 Walter Zürcher 01, Pt. 8; 031 Wirz Thormann Bisinger [Hrsg.] 1972, 123ff; Dickerhof/Giger [Hrsg] 1976, 40, 168; Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [4] (Simmen), [18]; Reformatio 2/03,124ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Esther</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>26</ID>
<Name>Lehmann</Name>
<Geburtsdatum>20.11.1924</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Hindelbank. 1940-1944 Seminar Hofwil (gleiche Promotion wie Robert Favre). 1944-1950 Besuch der Malschule von Max von Mühlinen. Verheiratet mit Margret Siess, 4 Kinder. 1951 bis zur Pensionierung1987 Lehrer der Gesamtschule Schüpberg (spezielles Engagement im Bereich Schultheater, internationale Anerkennung). Danach zieht das Ehepaar zuerst zu einer Tochter ins Schwarzenburgische, dann nach Bern (Wildstrasse 10), schliesslich nach Krattigen. Seit 1953 tritt L. als Kunstmaler auf. Nachdem er verschiedene Entwicklungen der abstrakten Moderne mitgemacht hat (z.B. 1963 die «periode tachisme»), findet er 1964 zu seinem reflektiert-naiven, konkreten Stil.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>fl. Archiv: 009 Margret und Paul Lehmann (Hinweise zu ihrem Privatarchiv); 025 Megert 01, 14; 031 Wirz Thormann 01, 7; 073 Lehner 02, 6 (als Scharnier zur Szene für die Familie Lehner) Baumgartner 1984, 267; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976 49, 147; Hilty [Hrsg.] 1960,56; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 13; Zaugg/Egger [Hrsg.] 1988, 23, 94f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul (genannt: Pole)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>27</ID>
<Name>von Wattenwyl</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Beginnt 1961 als Autodidakt zu arbeiten. 1961/62 Mit Rolf Geissbühler (Urs Graf mündl. 11.5.92), H. Ledermann und A. Wandeler Herausgeber von Der Dilettant. «Der hiesigen Kunstwelt galt er schon früh als Ausnahmetalent. Kaum 24jährig stellte er erstmals mit der kunsthistorischen Kultfigur Meret Oppenheim in Bern aus. Drei Jahre später zeigte ihn Jean Christophe Ammann im Kunstmuseum Luzern in einer Gruppenschau mit dem Titel "Die Kunst der Abseitigen".» Danach sei er «einfach abgetaucht» (Ammann in «FACTS 37/95 -> «von Wattenwyl). Reisen nach Südfrankreich, Spanien und Holland, 1964-1965 Aufenthalt in Kreta. Diesen Tripp der ganzen von Wattenwyl/Suter-Szene sponsert er dank einer Erbschaft massgeblich. 1966-1969 in Bern, Tiere und Monster aus Polyester, ab 1969 auf Ibiza. Heute in Camedo (TI).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «von Wattenwyl»; Nl 006 Suter 02; REM LK EG 755, 757 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 120f, 122, 160, 209; Graf/ Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 9, 13; Mueller 1976, 98, 164, 167</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>28</ID>
<Name>Eggmann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 167</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Marietta</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>29</ID>
<Name>Wassmer</Name>
<Geburtsdatum>1915</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Eltern: Max und Tilli Wassmer-Zurlinden. Industriellensohn, bis zu seinem Tod Familienaktionär der Portland-Cement-Werke AG. Aufgewachsen im Schloss Bremgarten/Bern, damals Treffpunkt bedeutender Künstler. Studienaufenthalte in München (1935/36) und Paris (1937/39). Dann (als Homsexueller) zusammen mit einem Freund in einer «Einsiedelei» in Oberramsern (SO); 1945-50 Schiffsreisen um die halbe Welt. 1950 Schloss Bompré/Vichy (F), Palais-rose-Skandal: W. handelt mit marokkanischen Jugendlichen (Megert); 1963: Ropraz (VD), Lueg-Meeting 1966, 1971: Drehbuch zu «Der Vogel Fleming» Toni Grieb, befreundet mit Jean Tinguely.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 01, 14 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 29, 50, 122, 158, 209f (Max Affolter, Vergleich mit Annemarie Schwarzenbach [Anspielung auf soziale Herkunft und Homosexualität]); Kunstforum 1989/101, 244-247</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erich (Ricco)</Vorname>
<Todesdatum>1972</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>30</ID>
<Name>Weber</Name>
<Geburtsdatum>1933</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Zuerst figurativ-surrealistische Malerei; seit 1961 Entwicklung einer Sprengtechnik zur Deformation von Metallplatten. In den fünfziger Jahren Aktivist in verschiedenen Kellern an Gerechtigkeits- und Metzgergasse. Mitglied der Gruppe 66. Manager der Black caps (Urs Graf mündl., 11.5.1992). Betreiber des Honky-Tonk(?)-Kellers. Schwul.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 14; 03, 7 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 112-115, 157, 213; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18], [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 9, 12ff, 96 (Kurzbiografie), 97 (Fred Zaugg: Spiegelung des Irrealen)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Willy F. (Widu)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>31</ID>
<Name>Werro</Name>
<Geburtsdatum>1926</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. 1950-1952 Ecole des Beaux-Arts, Genf. 1953-1955 in Paris; seit 1956 in Bern. Mitglied der Gruppe 66.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 7 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 157; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 12ff, 102 (Kurzbiografie), 103 (Hans-Rudolf Reust: Jenseits von Tatlin und Babel)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Roland</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>32</ID>
<Name>Leuenberger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Elisabeth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>33</ID>
<Name>Megert</Name>
<Geburtsdatum>1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1952-1955 Kunstgewerbeschule in Bern; im Winter 1956/57 regelmässiger Besucher des Kerzenkreises ( K G/2); März 1957: Heimausstellung bei Otto Wurster (K E/115). 1957 Stockholm, dann Berlin; ab April 1958 Paris; Ausweisung innert 24 Stunden im November 1959 nach der Machtergreifung de Gaulles. Zurück in Bern betreibt er den Club an der Junkerngasse 1 und wird zum «Katalysatior der Avantgardekunst» in Bern mit weitverzweigten Internationalen Kontakten (Urs Graf mündl., 11.5.1992): Ausstellungen im Vorraum des Kleintheaters Kramgasse 6 ( 28.1.1960); Initiant des Manifests für den Luxus ( 3.3.1961); zero-Ausstellung in der Galerie Schindler ( 9.6.1962); 1964 Initiant der galerie aktuell; zusammen mit Sylvia Aellen Organisator der Kunsthalle Ausstellung Kinetik ( 3.7.1965) und «Weiss auf Weiss» ( 25.5.1966). Seit den frühen 60er Jahren arbeitet er an der Idee begehbarer Spiegelsäle, zuerst dargelegt im Manifest für Spiegel und Glas. Zählt sich zur Gruppe Zero (025 Megert 01, 12); Mitglied der Gruppe 66. Erste fragmentarische Realisation: EXPO 1964: Environnement. Eine weitere Realisation: 4. kasseler documenta 1968. Professor für «Integration Bildende Kunst und Architektur» an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>C.M.: Manifest «ein neuer raum» für Spiegel und Glas, Kopenhagen (Koepke) 1961 (vgl. Graf/Graf [11]); 025 Megert Archiv fl.: 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 9; 014 Schneider; 024 Lauener 01, Pt. 10; 038 Baumgartner 02, 6 (M. als Selbstpropagandist); «v. Steiger» (Interview 17 [Besucher des Kerzenkreises]); 026 Walter Zürcher 07, 1 Baumann 1992, 9, 14, 102; Baumgartner 1984, 246, 268f, 272; Bucher 1990, 43, 126; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976 50, 109 (urs und rös graf), 157; EXPO, 1964, 76 (Abbildung von C.M. s Spiegelinstallation), 112; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [11], [27, Szeemann], Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7 (Manifest), 9, 12ff, 22ff, 24, 28, 68 (Kurzbiografie), 69f (Paul Good: Über Christian Megerts Spiegel-Kunst)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Christian</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>34</ID>
<Name>Keller</Name>
<Geburtsdatum>19.2.1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1949-1952 Ausbildung und Reisen, Kunstgewerbeschule Zürich, Fachklasse Grafik. Bis 1954 in Zürich, danach Bern. Malerei und Bildteppiche. Freundin Daniel Spoerris Mitte der 50er Jahre (Baumgartner). 1961: Der Surrealismus in der Schweiz (Basel). Seit 1962 zusammen mit Toni Grieb in Montet ob Cudrefin. Mitglied der kantonalen Kunstkommission.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 5, 13; 03, 3, 4; 026 Walter Zürcher 01, Pt. 8; 031 Wirz Thormann 01, 2, 6; 038 Baumgartner 01, 2, 3 Baumann 1992, 9, 12 (Berner Freundin Meret Oppenheims), 14f, 16; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 40, 50, 122f, 158, 168, 210; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [9]; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 40; Zaugg/Egger [Hrsg.] 1988, 86f;</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lilly</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>35</ID>
<Name>Bigler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Musikstudien am Berklee College of Music, Boston und am Berner Konservatorium. Jazzmusiker (Saxophon, Klarinette), wird «zum eigentlichen Haupt der Berner Jazzgemeinde» (Solothurnmann). The Quintet. 1967 Mitinitiant der Swiss Jazz School. Sein Bruder Armin, ein Trompeter, habe Selbstmord gemacht (Lauener).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 024 Lauener 01, Pt.5 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 160, 187</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>36</ID>
<Name>Biffiger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Jazzmusiker (Klavier), The Quintet. Architekt BSA/SIA, 1975 Stadtrat</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 024 Lauener 01, Pt. 5 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 132, 187</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>37</ID>
<Name>Distel</Name>
<Geburtsdatum>1942</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. 1962/63 kunstgewerbeschule Biel. 1963/64 Ecole des Beaux-Arts Paris. 1964 Rückkehr nach Bern; erste Polyesterarbeiten. Mitglied der Gruppe 66. 1971: The Swiss Avantgarde (New York). Film: Layla in camp, Majnun lying without (1975), zusammen mit René Bauermeister.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 7 Baumann 1992, 9, 14, 102; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 128, 157 (Kurzbeschreibung des Films); Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 9, 12ff, 24, 45 (Kurzbiografie), 50 (H. D.: Auch das eine Reise)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Herbert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>38</ID>
<Name>Mumprecht</Name>
<Geburtsdatum>?.1.1918</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Mumprecht» Baumgartner 1984, 54, 78, 79, 124,125, 244, 249; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50 Mündliche Quellen: Ficht Tanner (arbeitete für M.); Esther und Ruth Rüdlinger, Beat Stöckli</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rudolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>39</ID>
<Name>Schneider</Name>
<Geburtsdatum>6.8.1923</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Lehre als Schlosser in den Lehrwerkstätten der Stadt Bern. 1950-1952 Kunstgewerbeschule Bern; danach bis 1961 freier Grafiker und Maler; seither Eisenplastiker. Mitglied der Gruppe Postgasse 6.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schneider»; 014 Schneider (zum Distel-Film), 024 Lauener 01, Pt. 1+3; 025 Megert 01, 5; 026 Walter Zürcher 07, 5; 038 Baumgartner 04, 3 Baumgartner 1984, 240, 246, 249; Bucher 1990, 40, 41; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [12]; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24, 26, 39 Film: Herbert Distel: Jimmy (1983, über J. F. S.)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jimmy Fred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>40</ID>
<Name>Dickerhof</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Zürich. «Lebt und arbeitet in Bern und Boisset-et-Gaujac» (1973). Ab 1964 regelmässig Ausstellungen im In- und Ausland.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>U.D.: Curogna (1966), Ich Urs Dickerhof undsoweiter (1969), D wie Dickerhof, Dokumentation, Drucksache (1970), Mischa und das blaue Feuer (1971), Ein Journal für bessere Tage (1973), Taschenbuch für W.T. (1973) Archiv fl.: «Lukianos» (darin: NP 11.2.1969 [ad. Vernissage Berner Galerie und "Ich Urs Dickerhof undsoweiter") [Hrsg.], zusammen mit Bernhard Giger]: Tatort Bern, Zytglogge Bern, 1976 (Darin im speziellen 6, 49f, 93, 103, 124f [Interview mit U.D. von Verena Laederach-Feller und Diego Peverelli], 150, 151, 153ff) Archiv fl.: «Dickerhof» Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [5]></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>41</ID>
<Name>Grieb</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Lebt Mitte der 70er Jahre zusammen mit Lilly Keller in Montet ob Cudrefin.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 122f, 158</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Toni</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>42</ID>
<Name>Golowin</Name>
<Geburtsdatum>31.1.1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Prag; seit1933 in Bern (Heimatort seiner Mutter, geborene von Steiger). Geht zusammen mit Gertsch zur Schule. Handelsschule in Neuenburg, Gammlerjahre, dann Lehre in der Berner Universitätsbibliothek, abgeschlossen mit dem eidg. Diplom als Bibliothekar (1950-1957), Herbst 1957 (K E/151) bis Ende Mai 1968 Burgdorf. Heirat mit Martha Frühjahr 1958 ("Sinwel" 1/58, 7). Entwicklung der Volkskkultur-Ideologie vgl. K E und "SINWEL" 5/58ff (jeweils «Aus einem Zettelkasten»). Gehört Anfang der 50er Jahre zum Kreis um das Kunstkabinett Bern. Seit damals auf der Suche nach Wegen zur Vermittlung der Bilderwelt der Volkskultur ( Märengruppe). Mitinitiant des Kerzenkreises und an ca. 40 Abenden Referent über Märchen, Volkskultur und bedeutende Gestalten. Leiter eines Kurses über Novalis bei Ninon Müller zuhause (Walter Zürcher). 1957/58 Mitbegründer des Tägel-Leists. 1958 zusammen mit Niklaus von Steiger Begründer des Sinwel-Verlags;1955-1965: Mitveranstalter der «Monatlichen Lesungen junger Dichter». Heirat mit Martha Michel; Kinder: Erik Alexander (*10.4.1961), 1961: Anerkennungspreis der Stadt Bern für seine Bemühungen um Sage und Volksmärchen 1000.- (Verwaltungsbericht 1961, 165; vgl. auchBSV SR Bund 14.12.1961). Am 22.10.1959 ürft der BSV seine Aufnahme BSV-Vorstandsprotokoll 168); am 11.1.1960 wird er aufgenommen (Prot. 170). 1964 Mitglied des BSV-Vorstands; bis zur GV vom 1.5.1965 dessen interimistischer Präsident. Anfang 1964: Mitinitiant und häufiger Referent in der Junkere 37 (erfolgreicher Erzähler: J 37 E/78: Medienreaktionen). Mitherausgeber der Zeitschrift apero. Mitarbeiter bei Neutralität und Focus. Laut J 37 Fiche (17.4. + 1.7.1966) «spiritus rector» der Junkere 37 und des Sinwel-Verlags, sowie «prominentester Nonkonformist in Bern». «Ohne ihn, man muss das deutlich festhalten, wäre die Aktivität der bernischen Gegenkultur bald versandet» (Bernhard Giger 1976, 176). Versucht, die - Bärglütli-Szene, ideologisch zu beeinflussen (Ramseier). 1971: Zentral engagiert für Leary. Von Sept. 1971- Febr. 1981 Grossrat (LdU). Golowin: «Wenn man ein Anliegen hat, hat man auch die Pflicht, dieses mit allen denkbaren anregenden Mitteln zu verbreiten» (vgl. «Polemos»). 1972 verteidigt er den Militärdienstverweigerer Frank Meier vor Gericht (Schmid 1976, 388).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Werkverzeichnis vgl. 028 Golowin 01; Diplomarbeit für die Vereinigung Schweizerischer Bibliothekare 1953: Bibliographie der Arbeiten von Adolf Fluri 1865-1930 Archiv fl.: «Golowin»; Neue Linke/1968» (darin «Blick«-Serie: Beitrag über G.: 22.5.1993); «Burgdorf»; «Militärverweigerung»; «Haas» (Interview 11 [Streit mit Begert]); «Niederer» (Interview 5 [«G. hatte etwas bösartiges an sich»], 6,10 [Machtkampf mit W. Zürcher]); «Polemos» (Mai 1970, v.a. 16f: Interview mit G., Berner Tagblatt 31.12.1966);«Ramseier» (Gespräch mit Hächler 1996, 4); «v. Steiger» (Interview 1, 2, 3, 4, 7, 9, 12 [Eltern]); J 37 Fiche (G. als «spiritus rector» der Junkere 37; > 17.4.1966); 001 Marti 04 (Marti/Schär) 6, 7, 11; 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 8, 03/Pt. 9, 05/Pt. 1; 015 Hohler 02/3; 017 Klopfenstein; 021 Bettina Zürcher 01/6; 023 Simmen, 4; 024 Lauener 01, Pt. 2; 026 Walter Zürcher 02, 3, 6, 8, 11; 04, 1-3 (Vallamand), 4 (Sphinx-Verlag), 4-6 (Satanismus); 07, 1f (Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist); 031 Wirz Thormann 01, 6; 037 Stalder, Pt. 8; 038 Baumgartner 02, 1f; 04, 3; 05, 4f; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 3 (Das Podium), 07f (Podium: Intrige), 8 (Kopf des Tägelleists); 042 Jean-Richard 01, 03, Pt. 2 (Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist), Pt. 4 (G. als Diplomat, Biografisches); 048 Schwander 01, 1, 4; 050 Theiler 01; 053 Eggenberg 01, 2, 6, 9, 11f; 074 Gsteiger, 02, 2 "focus" 10/1970, 45f (über G.s Erzählkunst) Bachmann 1997, 90, 91, 95; Baumgartner 1984, 143, 262; Bucher 1990, 44 (G.s kulturpolitische Position); Dahinden [Hrsg.] 1988, 225ff (S.G.: Magische Gegenwart, Auszug); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 50, 55, 63f, 174f, 180f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17], [29-33: G.: Bern als Bühne]; Kauer Walther 1968, 53; Keller H. 1993, 70f; Küng 1988, 57f, 73, 79 (Wahlkampf mit Rumpelstilzen), 81, 83, 84f, 87, 103 (Vorstoss für die Legalisierung von Haschisch), 128f; Kunstmuseum Luzern [Hrsg.] 1972, [1], [15]-[22]; Mueller 1976, 60, 63, 67, 77; Mühlethaler 1989, 19; v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S. (Kurzbiografie); Volmar 1969, 114 (Kritik an G. s Arbeitsmethode)></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Sergius</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>43</ID>
<Name>Dürrenmatt</Name>
<Geburtsdatum>5.1.1921</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(KLG, Anton Krättli). 16.3.1945 RS-Entlassung; wird in Genf im Vollrausch zusammengelesen (Küng 1988, 8). Lässt sich 1951 von René Simmen für das Projekt des Atelier Theaters begeistern. 1952 plant er zusammen mit Max Frisch eine «auf Zeitungspapier gedruckte Monatsschrift»; die Redaktion soll Markus Kutter übernehmen; das Projekt scheitert (Frisch 1998). Tritt in den 50er Jahren im Alder-Kreis auf. Seit ungefähr 1960 diskreter Sponsor von René E. Mueller. In der Einschätzung von Annette Mingels zeichnet sich mit «Meteor» (1964) ein Wendepunkt in D. s lit. Karriere ab, indem seine «bis dahin geradlinig verlaufende Karriere» als Dramatiker endgültig in die Krise gerät. Mit seinem "BLICK"-Interview vom 20.1.1966, in dem er «unsere Parteien» als «ihre eigenen Leichen» bezeichnet, löst er eine Kontroverse zwischen dem bernischen Grossratspräsidenten Ernst Bircher und dem "BLICK" aus ( 20.5.1966). Den grossen Literaturpreis des Kantons Bern gibt er 1970 zu je einem Drittel weiter an Sergius Golowin, Arthur Villard und Paul Ignaz Vogel. Macht zwar beim Kollektiv-Austritt aus dem SSV 1970 mit, tritt danach aber nie in die entstehende Gruppe Olten ein (vgl. Mühlethaler), sondern tritt Anfang der achtziger Jahre (1981 oder 1983) erneut in den SSV ein (Tim Krohn mündlich, 11.9.1998).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>KLG Archiv fl.: «Dürrenmatt» (darin Annette Mingels in: Bund 24.12.1998); 001 Marti 04 (Marti/Schär), 12f; 023 Simmen, 5; 023 Lauener 01, Pt. 1 (ad. R. E. Mueller); 076 Steiner 02, 9 Christen 1961 (Widmung); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976 7, 51ff (Preisrede zum Gr. Lit.preis des Kts Bern), 72, 73, 132, 193, 194; Frisch 1986 VL, 232f, 290; Frisch 1998 v.a. 183 (Zeitschriftprojekt), 185 (Verhältnis zw. Frisch und D.); Kauer 1968, 151; Meyer E. Y. 1977. 373; Mueller 1976, 43, 69; Mühlethaler 1989, 14, 25, 29; REM LK EG 815ff; Sommer Hans [Hrsg.]: Uf Bärnerbode. Bern (Francke). 1972. 330ff; v. Steiger 1962, o. S. (Brief P.J. Betts an D.)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Friedrich</Vorname>
<Todesdatum>14.12.1990</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>44</ID>
<Name>Leary</Name>
<Geburtsdatum>1920</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Harvard-Professor. 1971/72: 18 Monate in der Schweiz, seit Mai 1971 in Villars-sur-Ollon (VD), ab Weihnachten 1971 in Montana (VS), dort Mitte Februar ausgewiesen. Mit einer Petition (über 5000 Unterschriften) verhindert das «Komitee zur Verhinderung der Auslieferung von Timothy Leary an die USA» (Hansruedi Giger, Sergius Golowin, Walter Wegmüller), dass Leary, «der unbestrittene "Begründer der Hippie-Bewegung"» (Golowin) an die USA ausgeliefert wird. L. lebt unter anderem in einem Bauernhaus in Rüschegg (MInder). Gelesen und diskutiert wird damals sein Buch «Politik der Ekstase». Für Walter Zürcher ist L. «die zentrale Figur für das Hippietum in der Schweiz» . Über L. s Schweizer Zeit vgl. v. a. «Minder».
Stirbt an Prostata-Krebs. «Learys letzte Worte waren "Why not?" und sein letzter Wille: Die Einfrierung seines Gehirns.» (BT, 1.6.1996).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>T.L.: Denn sie wussten was sie tun eine Rückblende, Basel 1986 [B] Archiv fl.: «Leary»; «Minder» (Gespräch mit Hächler 1996, 1f); «Walter Zürcher» (Gespräch mit Hächler 1996, 3, 4); 016 Ammann 02, 10; 021 Bettina Zürcher 01, 12; REM LK EG 904, 939 Bisinger [Hrsg.] 1972, 122; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 64; Golowin [1967]/1980, 172; Golowin [1981]/1989, 284; Küng 1988, 52, 58, 68, 74, 79, 80-84 [Archiv fl.: unter Küng 1988]; Kunstmuseum Luzern [Hrsg.] 1972, [1], [6]-[11]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Timothy</Vorname>
<Todesdatum>Ende Mai 1996</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>45</ID>
<Name>Artmann</Name>
<Geburtsdatum>12.6.1921</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(KLG, Karl Riha) Zentrale Figur der Wiener Szene in den frühen 50er Jahren. Laut Golowin zwischen 1951-1953 in Bern, wodurch Bern «zu einer geheimen Hauptstadt der mitteleuropäischen Kulturströmungen der Nachkriegszeit» geworden sei (der Bernaufenthalt ist in der KLG-Kurzbiografie nicht vermerkt). Die Verbindung läuft über die Schauspielerin Esther Wirz, die während eines Wienaufenthalts ab Herbst 1951mit ihm in Kontakt kommt und ihn 1952 nach Bern mitbringt. A. wird Nebenbuhler von René Simmen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>[Vollständiges Werkverzeichnis in: KLG]; H. C. A.: Acht-Punkte-Proklamation des poetischen Actes (1953), in: Artmann [1969]/1982, 8f Archiv fl.: 023 Simmen, 2; 031 Wirz Thormann 01, 1; 02; 035 Erpf 01, 3 (A.s Engagement für die "Edition Erpf") Bisinger [Hrsg.] 1972, 124ff; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 63f (Golowin), 173, 175; Golowin 1975, 72; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [29f, Golowin]></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Carl (H. C.)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>46</ID>
<Name>Eggimann</Name>
<Geburtsdatum>1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>* in Bern, Studium in Bern, Aufenthalte in Berlin und in der Provence. 1960 Sekundarlehrer in Bümpliz, danach in Langnau. Referent im Kerzenkreis, im Lyceumclub und in der Junkere 37. Co-Autor von «steak-antik» ( Die Rampe, März 1966). 1967 Literaturpreis der Stadt Bern (1000.-) für «Psalmen» (Verwaltungsbericht 1967, 177). Wird durch die Anfrage des "apero" um Beiträge für Bd. 2 ("modern mundart") zur Auseinandersetzung mit dem Dialekt angeregt (Eggimann 1968/1970,45, ebenda: Werkverzeichnis bis 1967).
Verheiratet gewesen mit Agathe Eggimann, die ebenfalls geschriebe habe/schreibe. In der schwierigen Scheidungszeit habe sich Hanni Marti um sie gekümmert. Später sei sie nach Basel gezogen. (Heidi Lehner mündlich, 24.8.1998)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 011 Zürcher 03/Pt. 3; 073 Lehner 02, 3 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 71f, 166 (steak-antik), 184, 192; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Marti 1990, 212; Mühlethaler 1989, 14, 25; Mueller LK EG 646</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>47</ID>
<Name>Marti</Name>
<Geburtsdatum>31.1.1921</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>KLG, . Christoph Mauch [Hrsg.]: Kurt Marti Texte, Daten, Bilder, FfM 1991 [B]. 1950-1960 Pfarrer in Liederlenz (AG), ab 1961-1983 (Pensionierung) Nydeggpfarrer in Bern. Referent im Kerzenkreis (Kirche als Fiktion) und in der Junkere 37. März 1966: Co-Autor «steak-antik» ( die Rampe). 1967: 2000.- für «Rosa Loui» (Verwaltungsbericht 1967/177). Redner an der Vietnam-Demonstration im April 1967 (Cortesi 1968,6). 1969: 2000.- für «Leichenreden» (Verwaltungsbericht 1969, 36). Auseinandersetzung um den Lehrauftrag für Homiletik (Marti 1973, 10, 12-14, 31, 37 [Ablehnung aus "Spargründen"], 49, 55, 111ff [Affäre Hans Heinz Holz], 15). 1972 Grosser Literaturpreis des Kantons Bern.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Vollständiges Werkverzeichnis siehe in: KLG. K. M.: ad. «nonkonform», in: Vorwärts 1966 Archiv fl.: «Marti»; «modern mundart» (darin: Fringeli 7.5.1967 + 25.2.1968) 053 Eggenberg 01, 9; 076 Steiner 02, 5 (mit Steiner und Gross in Prag, 1968) Cortesi 1968 (Interview mit M. ad. «nonkonform»); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 72f, 166 (steak-antik), 175, 184, 192f, 195; Däpp et al.: [Hrsg.] 1986, 137f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Mühlethaler 1989, 13, 14, 25</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>48</ID>
<Name>Lehner</Name>
<Geburtsdatum>23.11.1922</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller BSV, GO. Geboren in Thun, sein Vater Thuner Sozialist, lernt seine spätere Frau Heidi bei den JUSO («Rote Falken») kennen, Freund von Paul Lehmann (Militärbekanntschaft). «Studium der Germa- und Romanistik in Bern und Lausanne, Diplom für das höhere Lehramt, Lehrer in Bern-Bümpliz [ J 37 E/293], verheiratet, 4 Kinder, Werbetexter, Wortsportler, Politlyriker, Zerzähler» (in: WAS IST DAS). 1955-1965 Mitveranstalter der «Monatlichen Lesungen junger Dichter». 1960: Anerkennungspreis der Stadt Bern von 750.- für «Ausfallstrasse» (Verwaltungsbericht 1960, 179, BSV SR: Bund 12.12.1960: «Die Ehrung erfolgt in Anerkennung des Gedichtbändchens Ausfallstrasse . Die persönliche, überreale Schau der Dinge und die eigenwillig gegossene Sprache zeugen von grosser Gestaltungskraft und hoher künsterlischer Berufung.»). Interimistischer Co-Präsident des Berner Schriftstellervereins zwischen 1963 und 1965. Referent im Kerzenkreis (Politlyrik) und in der Junkere 37. Gegen Schluss freier Mitarbeiter von «opposition / lebendige demokratie»; in Nr. 24 zur Fremdarbeiterproblematik: «vieni fratello// komm zu uns/ bruder/ prima lohn/ prima wohnung/ vieni// prendi/ mistgabel/ und maulkorb/ schufte für uns/ schuft» März 1966: Co-Autor «steak-antik» ( Die Rampe). Initiant der WORTWAAGE; Anreger der Schwarze-Tinte-Werkstatt; Mitherausgeber der Zeitschrift apero. 1969: 2000.- für «ein bisschen miss im kredit» (Verwaltungsbericht 1969, 310). 1970 Führender Berner Aktivist bei der Gründung der Gruppe Olten (Unterzeichner der Anti-Zermatten-Erklärung): ad. 1. Oltener-Treffen schreibt Mühlethaler: «Zusammen mit Mani Matter war ich von Peter Lehner an die Veranstaltung mitgeschleppt worden.»</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Lehner» (darin: Werkverzeichnis laut SLB; «Lehner Fritz»); KLG Peter Lehner 024 Lauener 01, Pt. 3; 053 Eggenberg 01, 2, 6, 9, 11f ; 065 ad. Peter Lehner; 073 Lehner 02, 2f (L. und der BSV), 3ff (L. lit. Anfänge + L. als politischer Autor), 4 (das Ende der linken Utopien) 6 (ad. Nachlass); 074 Gsteiger 02, 2; 076 Steiner 02, 3 + 5 + 7 BSV 1956, 85ff; Bucher 1992, 36; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 74, 166 (steak-antik); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17], [32], Marti 1990, 118; Mühlethaler 1989, 14, 18, 25 mündl.: Hansueli Siegenthaler (Alpha-Literaturzeitschrift), Burgunderstrasse 49, 3018 Bern, 992 14 48 (ging mit einem Lehner-Sohn zur Schule); Lorenz Lehner (* 1953, Schinagu, Matte-Lädeli, Gerberngasse 21, 22 27 49)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum>23.12.1987</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>49</ID>
<Name>Mühlethaler</Name>
<Geburtsdatum>1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Zollbrück, Primarlehrer (J 37 E/293). «Verheiratet, fünf erwachsene Kindder, Enkelkinder. Lebt in Bern und Paris.» (Mühlethaler 2000, 2)
1950 Lehrer auf der Egg ob Röthenbach, ab 1963 in Bern-Bümpliz. «Einige Jahre» Präsident der Pädagogischen Kommission des Berner Lehrervereins (laut Hilty/Schmid [Hrsg.] 1964, 311). Referent im Kerzenkreis (konkrete Poesie) und in der Junkere 37 (ab 23.1.1970); Co-Autor von «steak-antik» ( Die Rampe, März 1966); 1968: Literaturpreis des Kantons Bern. "focus"-Mitarbeiter ("focus", 10/1970, 44). 1971-1987 Sekretär der Gruppe Olten.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H. M.: An der Grenze, St. Gallen (hortulus) 1963; [letzter «hortulus» 67/64: Mühlethaler-Schwerpunkt]; zutreffendes ankreuzen, Bern (Kandelaber) 1967; Ausser Amseln gibt es noch andere Vögel, Giessen (Anabas-Verlag) 1969; Die Fowlersche Lösung. Roman, Bern (Zytglogge), 1978; Die Gruppe Olten das Erbe einer rebellierenden Schriftstellergeneration, Aarau (Sauerländer) 198; Abschied von Burgund. Roman, Bern (Zytglogge) 1991; Der leere Sockel. Roman, (Libri books on Demand) Archiv fl.: «Mühlethaler» 073 Lehner 02, 4 (SP-Beitritt um 1968) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 75, 166 (steak-antik), 176; Graf/Graf [Hrsg] 1973, [18]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>50</ID>
<Name>Hutterli</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 75</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>51</ID>
<Name>Wilker</Name>
<Geburtsdatum>18.3.1924</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftstellerin. Geboren in Solothurn. Schulen in Bern. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Psychologie in Bern, Paris und Zürich. Abschluss: Dr. phil. Lehrtätigkeit bis 1956 (5 Jahre Unterreicht an einer Privatschule). 1962-1964: Aufenthalt mit Mann und Kindern in Nordamerika, «sowohl im Süden wie im Mittelwesten, im Osten und in Kalifornien» (K E/416). Referentin im Kerzenkreis und im Podium. Mitglied der GO. Lebte als freie Schriftstellerin in Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 77; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18] Linie, 5/1964, 40f (Gedichte)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gertrud</Vorname>
<Todesdatum>25.9.1984</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>52</ID>
<Name>Steiner</Name>
<Geburtsdatum>1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(KLG ) Erster Auftritt im Kerzenkreis. 18.1.1956 (K E/50). Gründet in dieser Zeit den Verlag «Vorstadtpresse» in Biel (K E/63). Zwischen 1956 und 1965 neunmal Referent im Kerzenkreis, wo er als Moderner gilt («Haas» [Interview 22]). 1957: Berner Anerkennungspreis für «Episoden aus Rabenland» von 500.-. 1958: Kantonaler Literaturpreis. In den 60er Jahren diverse Preise der Städte Bern Biel und des Kantons Bern. Co-Autor «steak-antik» ( Die Rampe, März 1966). Redner an der Zivildienst-Kundgebung in Ins ( 4.7.1966); dieser Auftritt kostet ihn beinahe die Lehrerstelle: «Man bedeutete mir damals, dass in der Schweiz jeder sagen dürfe, was er wolle, sofern er in der Lage sei, die materiellen Folgen zu tragen» (in: Cortesi 1968) 1969: Litaturpreis der Stadt Bern (7000.-, Verwaltungsbericht 1969, 310). 
In den sechziger Jahren Mitglied der SP-Sektion Biel-Madretsch (Cortesi 1967). Seit 1973 Bieler Stadtrat für die Freien Bieler Bürger (FBB).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>J. S.: Feiere einen schönen Tag, 1955; Episoden aus Rabenland, 1956 Archiv fl.: «Steiner»; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 3; 074 Gsteiger 02, 2; 076 Steiner 02, 1 (ad. «Strafarbeit») Cortesi, in: neutralität 5/1967, 13ff BSV 1956, 147f; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 47, 78f, 157, 166 (steak-antik), Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18]; Mühlethaler 1989, 13, 14, 17, 25; Mueller 1976, 71; Cortesi 1968 (Interview mit S. ad. «nonkonform»)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jörg</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>53</ID>
<Name>Jaun</Name>
<Geburtsdatum>1935</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Sohn eines Predigers. Aufgewachsen in Wyssachen, Unterlangenegg, Gstaad und Biel. Verschiedene Berufe, Matur auf dem zweiten Bildungsweg, Germanistik- und Lateinstudium. Lehrer für Deutsch und Latein. Von 1972-1977 ev. auf Mani Matters Bestreben (016 Ammann 02/8) Sekretär für kulturelle Fragen der Stadt Bern (Berichte über das Stadtthater [1977], BMG und Kulturräume [B]). Seit 1978 freischaffender Übersetzer und Schriftsteller. Lebt immer abwechselnd in Berlin (West) und in der Schweiz. Zusammen mit Peter J. Betts zwei Theaterstücke für das Studio am Montag: «Ach Auerbach» (1972) und «Bier» (1974)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>S.J.: Texte aus der Provinz, Bern (Zytglogge) 1971 [B]; Die weissen Zähne der Gemeinde, Bern (Zytglogge), 1973 [B]; Der Weg zum Glasbrunnen, Die Brandnacht, Zürich (Benziger) 1986 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 82f, 173 f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Sam</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>54</ID>
<Name>Bachmann</Name>
<Geburtsdatum>1940</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Darstellung der Kinder- und Jugendzeit in Guido Bachmann: lebenslänglich, Basel (Lenos) 1997). Referent im Kerzenkreis (Gilgamesch, Musik: Hanns Henny Jahnn) und in der Junkere 37 ( 25.11.1966, ad. Gilgamesch). Seine Lesung aus «Gilgamesch» am 17.1.1967 im Diskussionskeller der Gruppe 67 in Burgdorf führt zum Skandal mit parlamentarischem Nachspiel (zur Entstehung des Romans vgl. Bachmann 1997, 22, 41f, 76, 84f [Fred Arm; auch 121, 150f], 90, 175). Seit 1968 hat er eine legendäre Wohnung an der Junkerngasse (Bachmann 1997 40, 151, 174f, 182). 1971 erhält er für sein Gesamtwerk einen kantonalbernischen Literaturpreis von 5000.-. Ab August 1972 auf Madeira (Bachmann 1997, 151, 182). In den siebziger Jahren ermöglicht Erich E. Kisslig - ein Gründungsmitglied des Jungen Bern, mittlerweile beim Migros Genossenschaftsbund in Zürich arbeitend, B. in Zürich durch eine Fixumsanstellung mit allen Freiheiten das Weiterschreiben (Paul Niederhauser, mündlich, 8.3.1999) Vor einigen Jahren hat er für «Förderband» eine zweistündige Radiosendung gemacht über die 50er und 60er Jahre. darüberhinaus gibt es von ihm einen Kunstband über Daniel de Quervain: «Erinnern», worin viele der damals Aktiven vorkommen (B. mündl., 4.2.1993).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Bachmann»; «Bachmann 1988» 024 Lauener 01, Pt. 9; 026 Zürcher 01, Pt. 4 (Baretta-Pistole-Episode) «Burgdorf» Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 85f , Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Marti 1990, 16; Meyer E. Y. 1977, 351 (Baretta-Pistole-Episode)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Guido</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>55</ID>
<Name>Geissbühler</Name>
<Geburtsdatum>1.3.1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mit Peter von Wattenwyl Herausgeber der Zeitschrift Der Dilettant. Erster Auftritt am Abend für konkrete Poesie in der Kunsthalle (-> 26.5.1966), wo Claus Bremer sein später von Peter von Gunten verfilmtes und vom Zytglogge-Verlag publiziertes «Blumengedicht» vorträgt. G. nimmt auch am zweiten dieser Abende (-> 272.1968) teil, wo wiederum Bremer seinen Text liest, dazu werden vier weitere seiner Texte projiziert (laut Schallplattendokumentation des Abends, vgl. Bitzos [Hrsg.] 1968).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R. G.: Äpfel, Birnen und Lattich (Lukianos 1969); Blumengedicht (Zytglogge 1970); 33 1/3 (Benziger 1971); 5 (Zytglogge 1972); Schädel (Zytglogge 1975); Aufsatz. Erster Teil (Zytglogge 1981), Zweiter Teil (1986), Drittel Teil (1989); Opera (1994) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 89f, 158, 170</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>56</ID>
<Name>Meyer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Meyer, E. Y.»; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 90f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>E. Y.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>57</ID>
<Name>Hartmann [Lehmann]</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 93f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lukas [Hansrudolf]</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>58</ID>
<Name>Eggenschwiler</Name>
<Geburtsdatum>9.12.1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Objektkünstler, Zeichner, Maler, Grafiker und Schmuckentwerfer. Bekannt wurde er mit seinen Objekten, welche er erstmals Ende 60er Jahre öffentlich zeigte. Schrott, Steine und andere Fundstücke hatten ihn jedoch schon früher fasziniert. Er liess sich von diesen Fundstücken inspirieren, zerlegte sie, ergänzte sie und fügte sie neu zusammen oder stellte sie unbearbeitet als objets trouvés aus. Häufig versah er sie mit witzigen, hintersinnigen und anspielungsreichen Titeln.» (Medienmitteilung Kunstmuseum Bern, 4.9.2000). Mitarbeiter der «spirale». Durchbruch 1970/71 (laut v. Tavel). Mitglied der Berner Arbeitsgemeinschaft.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 4 Baumann 1992, 9; Baumgartner 1984, 240, 242, 284; Bucher 1990 40, 52, 53, 74; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 42, 100ff (Hans Christoph von Tavel); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [4]f, Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22, 23</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum>12.7.2000</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>59</ID>
<Name>von Tavel</Name>
<Geburtsdatum>1935</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Studium der Kunstgeschichte in Bern, danach Redaktor des «Künstler-Lexikons der Schweiz XX. Jahrhundert». Geht 1968 nach Zürich, um dort «neu anzufangen»: Redaktor der Publikationen und Leiter der Bibliothek am Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft (bis 1980). 1972-1974 Lehrauftrag an der Universität Zürich. Texte über Niklaus Manuel, über Schweizerische Alpenmalerei, über neuere Kunst. Seit 1980 Direktor des Kunstmuseums Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H.C.v.T.: Inwendig voller Figur, in: Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 100ff; Wege zur Kunst (1983, [B]);</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Christoph</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>60</ID>
<Name>Schärlig</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 102f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max André</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>61</ID>
<Name>Studer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Gier [Hrsg.] 1976, 103f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Harold</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>62</ID>
<Name>Gertsch</Name>
<Geburtsdatum>8.3.1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Mörigen (Heimatort Lütschinental), geht zusammen mit Golowin in die Schule und auf Gammeltour; seit 1947 Kunstmaler in Bern und Ortschwaben (heute Rüschegg-Heubach). Besucht 1947-1950 die Malschule von Max von Mühlenen. 1950-1952 Unterricht bei Hans Schwarzenbach. 50er Jahre: malend und schreibend (Golowin 1961, Anhang, o. S.). Beschäftigung mit der Welt des Mädchens; Protagonist eines Radikalen Realismus. Verkehrt Anfang der 50er Jahr in Simmens Berner Kunstkabinett. Freund Zeno Zürchers. 1955: Ausstellung im Anlikerkeller. 16.5.1963: Heirat mit Maria Meer in Schottland; 27.7.1963: Geburt der Tochter Silvia Maria. 1964: Mitinitiant und Referent in der Junkere 37. Ausstellungen: Galerie BERTRAM, Burgdorf (ab 4.1.1964; vgl. Tä L chron., Einladung zum 16.1.1964); Anlikerkeller, Bern ( 1.2.1964); Galerie Krebs, Bern (bis 16.11.1968); Galerie Gerber, Bern (1970), Galerie Stampa, Basel (1970); Galerie Verna, Zürich (1971); Kunstmuseum Luzern (1972); documenta 5, Kassel (1972). Zieht sich aus verschiedenen Gründen aus der Junkere-Szene zurück ( 011 Zürcher 02/Pt. 4). Anfang der 70er Jahre zusammen mit Golowin und anderen Experimente mit LSD (nach Walter Zürcher). Entfremdung zu Golowin nach dessen launischem Beitrag in G.s Katalog zur Luzerner Ausstellung (30.1.-5.3.1972), die zu G. s internationalem Durchbruch führt. G. sei durch J.-C. Ammann zum Fotorealismus gebracht worden (Jörg Zoller, mündlich, 1.11.1994) Am 18.10.1997 wird ihm in Goslar (D) der Kaiserring eine der renommiertesten Auszeichnungen für moderne Kunst verliehen (Bund 21.10.1997, in: «Gertsch»).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F.G.: This und Weit, Bern 1950; Ein Sommer, Bern 1954; Begegnung, Bern 1957; Original-Holzschnitte in: Hegg 1956; Tristan Bärmann 1962; Tagebuch eines Künstlers 1965; Unnötige Kommentare zu meinen Bildern, in: Graf/Graf Archiv fl.: «Gertsch» (ad. Mittelschule Langenthal); «v. Steiger» (Interview 4, 7, 20);«Walter Zürcher» (Gespräch mit Hächler 1996, 4), «Zeno Zürcher» (darin: «Der Freund. Ein Nachmittag im Oktober 1961»); 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 4; 025 Megert 01, 7; 038 Baumgartner 02, 6f; 042 Jean-Richard 04, Pt. 3 Baumann 1992, 9; Baumgartner 1984, 244, 262f, 280; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 105, 175, 206; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [6]f , [30]; Kunstmuseum Luzern [Hrsg.] 1972 (Katalog zur Luzerner Ausstellung vom 30.1.-5.3.1972); Marti, 1985, 87; v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S. (Kurzbiografie)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>63</ID>
<Name>Brand</Name>
<Geburtsdatum>1944</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Biberist. Ausbildung zum Grafiker. Fotokasee der Kunstgewerbeschule Zürich als Hospitant. Auslandausenthalkte 1966/67 und 1969/71. Dann als freier Künstler in Bern. 1972 «Die andere Realität» im Kunstmuseum.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 107f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>64</ID>
<Name>Kretz</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 108</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>65</ID>
<Name>Sandoz</Name>
<Geburtsdatum>1946</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Zürich; Kunstgewerbeschule in Bern; lebt abwechselnd in Bern und Italien (1973). 1970 Aufenthalt im Schweizerischen Institut Rom. Zwischen 1971 und 1975 1800 Zeichnungen (A 4)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 110 f (Jean-Christophe Ammann); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [12]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Claude</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>66</ID>
<Name>Hofkunst</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Surrealistischer Maler. Lebt 1973 im alten Schulhaus von Cudrefin, das ihm als Wohnsitz und Atelier dient.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 111, 147, 149, 157; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 13; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 18</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alfred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>67</ID>
<Name>Jakob</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 7 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 111f, 145</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Teo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>68</ID>
<Name>Ottiger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1954: Mondschiff. 1963: Miniaturen. Erste Ausstellung: «Freunde» (Kunsthalle Bern, André Thomkins). Illustrator eines Lesebuchs für das fünfte Schuljahr des Kantons Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 115</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum>vor 1976</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>69</ID>
<Name>Jäggli</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ledig M. Künzi. Kerzenkreis-Besucherin. Freundin von Walter Zürcher in den frühen 60er Jahren (021 Bettina Zürcher 01/2). Schneiderinnenlehre; unter dem Einfluss des Kerzenkreises Lehrerinnenseminar Thun via Fortbildungskurs, Lehrerin am Seminar Biel; Germanistik und Philosophie an der Universität Bern. Wechsel zur Malerei, zuerst unter dem Einfluss Fediers (Walter Zürcher mündl.). Louise-Aeschlimann-Stipendium 1965. Spiegelbilder. Zusammen mit Rudolf Jäggli Betreiberin der Aktionsgalerie Bern. Lebt heute in Oltigen-Detligen (031/ 82 63 03) und widmet sich der Verhaltensforschung.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 116ff; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [1], [19, Zürcher]; Zaugg/Egger [Hrsg.] 1988, 104f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Margrit</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>70</ID>
<Name>Vogt</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ehefrau von Walter Vogt.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 116</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lisbeth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>71</ID>
<Name>Vogt</Name>
<Geburtsdatum>31.7.1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Nach Matura Medizinstudium. Beginnt 1961 zu schreiben. Röntgenarzt im Tiefenauspital. Nach «Husten» (1965) und «Wüthrich» (1966) kommt er durch seine Kollegen unter Druck. Damals habe der «Chef der Gesundheitsdirektion der Stadt Bern» seine «bürgerliche Existenz» gerettet (Werkausgabe 1, 429f). unter erheblichen finanziellen Einbussen zwei Jahre später Wechsel in die Waldau als Assistent. Als Facharzt für Psychiatrie eröffnet er 1972 («Altern», 40) in Muri bei Bern eine eigene Praxis, nachdem er wegen Drogenkonsums seine Stelle in der Waldau hatte aufgeben müssen (a.a.O., 440)
Erste Lesung zusammen mit Kurt Marti in der Kunsthalle (ca. 1965/66). Referent im Kerzenkreis. März 1966: Co-Autor von «steak-antik» ( Die Rampe), 1966: 2000.- der Stadt Bern für «Wüthrich» (Verwaltungsbericht 1966, 174); Juni 1971: «Spiele der Macht» (Die Rampe); 1971: Literaturpreis der Stadt Bern (10 000.-) für das Gesamtwerk (Verwaltungsbericht 1972, 39). Im Zusammenhang mit seinen Drogenexperimenten erwähnt ihn Minder.
ad. Wüthrich: Es sei damals allen Insidern klar gewesen, dass Vogt mit Wüthrich den Professor Hadorn, Ordinarius für innere Medizin am Inselspital, porträtiert habe (Huber, Chef der Untergruppe Sanität im VBS [031-324 27 28], 21.5.2002). Hadorn sei auf Anfang 1966 pensioniert worden und habe seines Wissens danach seine Privatpraxis noch weitergeführt; er sei sicher 75-80 geworden (Jürg Janett, Arzt, 031-954 14 14)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl: KLG; «Vogt»; «Minder» (Gespräch mit Hächler 1996, 2, 4) 001 Marti 04 (Marti/Schär), 9; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 5 (Büro Arsène); 075 Eggimann 02, 2 (Intitiant der Veranstaltung vom 22.5.1967 modern mundart) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 90, 116, 166 (steak-antik), 167f, 192, 202 ff; Engel, Armin Ari: Walter Vogt als Erzähler. Diss. phil.-hist. Bern 1986 (SLB: H 14410); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18]; Marti 1973, 88, 156; Marti 1990, 189; Mühlethaler 1989, 14, 25, 40ff; Vogt: Schzophrenie der Kunst (Arche, ZH) 1971,11f (Biographisches)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum>21.9.1988</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>72</ID>
<Name>Lischetti</Name>
<Geburtsdatum>18.10.1946</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Von Baden kommend beim Loeb gestiftet. In den 60er Jahren im Umfeld der Härdlütli. J 37, 208: «22 jähriges Theater». 1969: Aktion Unterbruch.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Lischetti» (Flugblatt «Unterbruch»); Nl 006 Suter 02 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 116; Küng 1988, 30f, 53, 59, 87, 93; Lischetti 1998</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Carlo Edoardo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>73</ID>
<Name>Gerster</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 116</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Irene</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>74</ID>
<Name>Altdorfer</Name>
<Geburtsdatum>8.10.1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Lausanne; wächst in Urdorf (ZH), Zürich und im Waisenhaus Wollishofen auf. 1957-1959 Ausbildung als Keramikerin bei Jakob Stucki in Langnau, bis 1963 arbeitet sie daselbst, dann in Bern als freie Künstlerin. 1964: 25 Berner und Bieler Künstler ( Szeemann). Einzelausstellungen bei Gerber (1970), Berner Galerie (1974/1979), Kunstkeller Biel (1977); 1985 Galerie c/o Suti ( Suter, E.A s Nachlassverwalter). Gruppenausstellungen: Die andere Realität (Kunstmuseum Bern, 1971/72), 7 Geschichten der 7 Prinzessinnen (Kunstmuseum Luzern, 1975). Heinz Brand, Künstler aus seinem Umfeld, Projektionsfläche. Kunstmuseum Bern (1980), Galerie Schindler (1981), Psychiatrische Universitätsklinik (1987). Schauspielerin bei: Fredi M. Murer: Swiss made - 2069 (1969) ( Scherer/Giger 1981, 32); Reto Savoldelli: Stella die falla (1972). An der Vernissage der Attitüden-Ausstellung tritt A. 1969 als «schwerverletzte Mumie» auf (Foto in: Bezzola o. J., 264); Baungartner mündl. (19.11.1992): A. habe den Übernamen «Madame la mort» gehabt und sei zeitweise mit weissgeschminktem, starrem Gesicht aufgetreten.1972: Essaouira und Marrakesch (zusammen mit Michael Buthe). Psychiatrische Klinik Rheinau, Carona (bei Oppenheim), danach in der Drehtürenpsychiatrie: Bern-Waldau-Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Altdorfer»; 024 Lauener 01, Pt. 4; 025 Megert 01, 13; 03, 4; 031 Wirz Thormann 01, 6 Baumann 1990 («Suzanne Baumann im Dialog mit E:A.»), [4], [6], [10], [12], [16]; Baumann 1992, 9, 12f (Berner Freundin Meret Oppenheims), 15, 102, 106, 114 (Foto: E:A: zusammen mit Friedrich Kuhn und Philippe Schibig); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 117; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989/2 (Katalog zur Einzelausstellung E.A. s); Szeemann [Hrsg.] 1991, 212-215; Zaugg/Egger [Hrsg.] 1988, 156f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Esther</Vorname>
<Todesdatum>15.7.1988</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>75</ID>
<Name>Tschäppat</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Cortesi 1968 (Interview mit T. ad. «nonkonform»); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 7, 117, Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 30</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Reynold</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>76</ID>
<Name>Hostettler</Name>
<Geburtsdatum>5.8.1940</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 117f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hosche</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>77</ID>
<Name>Raetz (Rätz)</Name>
<Geburtsdatum>6.6.1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Büren a. A.; Lehrerseminar Hofwil 1957-1961; Lehrer in Brügg. Ab 1963 freischaffender Künstler in Bern (1963-1969 und ab 1977), in Amsterdam (1963-1973) und Carona (1973-1976). Mitglied der Gruppe 66; «der bei weitem bedeutendste unter den Künstlern, die in den sechziger Jahren die "Berner Gruppe" gebildet hatten» (Baumgartner 274).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Raetz»; 025 Megert 01, 7; 03, 4 Baumann 1992, 9, 102; Baumgartner 1984, 274f; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 118f, 157; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 10, 12ff, 24, 33 (von Szeemann bevorzugt), 78 (Kurzbiografie); Szeemann [Hrsg.] 1991, 221-224 Film: Gaudenz Meili: Der Neapelfries (1988; über M. R. s Werk)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Markus</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>78</ID>
<Name>Aregger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 132ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>H</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>79</ID>
<Name>Eichenberger</Name>
<Geburtsdatum>2.7.1926</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Möbeldesigner. Entwarf zusammen mit Robert Haussmann und Kurt Thut die kollektion «swiss design», mit der sie international bekannt werden. Zusammenarbeit mit Teo Jakob und dem Atelier 5 (vermittelt durch Niklaus Morgenthaler).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 145</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>80</ID>
<Name>Haussmann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Designer. Kollektion «swiss design» (zusammen mit Hans Eichenberger und Kurt Thut)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 145</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Robert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>81</ID>
<Name>Thut</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Designer. Kollektion «swiss design» (zusammen mit Hans Eichenberger und Robert Haussmann)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 145</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>82</ID>
<Name>Chervet</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Boxer</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 146 ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Fritz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>83</ID>
<Name>Bühler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Boxtrainer</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 146ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Charly</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>84</ID>
<Name>Fedier</Name>
<Geburtsdatum>1922</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Erstfeld; 1938-1941 Malerlehre in Brugg; Winter 1941/42 Kunstgewerbeschule Luzern; 1947-1949 Malschule von Max von Mühlenen in Bern und bei Fernand Léger an der Académie de la Grande Chaumière, Paris. 1953 im Atelier 17 von Stanley William Hayter, Paris. Zwischen 1956 und 1962 abwechselnd in Bern und Paris. Tachist. 1963 wird F. in den Kunstausschuss der Stadt Bern gewählt (Verwaltungsbericht 1963, 307). Referent in der Junkere 37. Seit 1966 Leiter der Fachklasse für Gestaltung an der Kunstgewerbeschule Basel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Fedier»; Baumgartner 1984, 244, 249; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 37, 39, 147, 149, 206; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [6]; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 88</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>85</ID>
<Name>Zschaler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Goldschmied</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>O.Z.: Ein Goldschmied heute, in: Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 141 ff (auch 149)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Othmar</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>86</ID>
<Name>Burkhard</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: 21 Schweizer Künstler (1969, technische Leitung: Peter von Gunten). Wichtiger Kunstfotograf.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 45ff, 64f, 141, 144, 157 (Kurzbeschrieb des Films), 160, 196, 200ff, 206, 208; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 33</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Balthasar</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>87</ID>
<Name>Bauermeister</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: Layla in camp, Majnun lying without (1975), zusammen mit Herbert Distel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 157f (Kurzbeschreibung des Films)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>René</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>88</ID>
<Name>Graf</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: Die Bauern von Mahembe (1975)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 158 (Kurzbeschrieb des Films), 159</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Marlies</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>89</ID>
<Name>von Gunten</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Filme: Blumengedicht (1967), Im schönsten Wiesengrunde (1968), Mein persönlicher Beitrag zur Aktion gesundes Volk (1969), Bananera Libertad (1971), Die Auslieferung (1974) Produziert die Schallplatte der Veranstaltung vom 27.2.1968 (Konkrete Poesie, Bitzos). "focus"-Mitarbeiter («10 Jahre Kino in Kuba», 10/1970).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 90, 157, 158 (Kurzbeschrieb der Filme), 161; Küng 1988 71, 133 (ad. Polo Hofer); Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 29 (Bitzos)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>90</ID>
<Name>Haas</Name>
<Geburtsdatum>1931</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. «1947-1949 Kunstgewerbeschule, Technikum Biel, vorzeitig abgebrochen; 1949-1950 Kunstgewerbeschule Zürich, ein halbes Wintersemester; 1951-1952 ein paar Wintermonate bei Fernand Leger in Paris. Nebenberufe: Film (experimentelle und abstrakte Filme), Dichtung (Prosa), Malerei (vorwiegend Grafik). Hauptberuf: keiner» (in: Hilty [Hrsg.] 1960, 43). Plastiker, Maler, Schriftsteller, Filmemacher. Mitglied der Gruppe Postgasse 6. Referent im Kerzenkreis (abstrakte Filme); Vorstandsmitglied des Vereins «Freunde des Werkes von Fritz Jean Begert». Filme: Carceri (1960), Inclinations (1966), Anamorphosis (1967 (die beiden letzteren zusammen mit Eva Haas, mit der er zwei Söhne hat: Gorgon + ?). Lebt seit 1970 im Fuchsloch/Kaltacker, heute mit Nelly Meyer zusammen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>G. H.: Passgang Prosa, Bern (Verlag Grenzpresse) 1961( K E/338; Inserat "focus" 12/1970, Rückseite); Ausstellung: «Dichtende Maler malende Dichter», St. Gallen 1957 Archiv fl.: 025 Megert 01, 4; 026 Walter Zürcher 11 (EXPO); 038 Baumgartner 01, 2, 7; «Haas» (Interview, v.a. 12f [Filme, Spielfilmprojekt], 14f [H. als Kleinbauer]); «Lyceum-Club» (Oberländisches Volksblatt, 14./15.2.1958) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 159 (Kurzbeschrieb der Filme); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Hilty [Hrsg.] 1960, 43; Margret Lehmann (mündl., 5.5.1992)></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Guido</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>91</ID>
<Name>Legnazzi</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: Buseto (1974)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hsg.] 1976, 159f (Beschrieb des Films)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Remo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>92</ID>
<Name>Maeder</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: Eines von zwanzig (19??)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 157ff, 160 (Kurzbeschrieb des Films)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Fritz E.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>93</ID>
<Name>Radanowicz</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: 13 Berner Mueseen (1968)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 160 (Kurzbeschrieb des Firms)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Georg</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>94</ID>
<Name>Schär</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: Fingerübung (1968)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 158, 160 (Kurzbeschrieb des Films)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Robert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>95</ID>
<Name>Scherer</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern, Schulen in Bern und Neuenburg, Auslandaufenthalte in USA, Spanien, Paris und Pakistan, viele Jobs, seit 1966 verheiratet, eine Tochter (* 1970), zusammen mit Ehemann Heinrich und Susanna Walker 1970 Mitbegründerin und danach Leiterin des Kellerkinos, Mitarbeit beim internationalen Filmfestival von Locarno, Filmverleiherin.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>T.S. Das kleinste Kino der Stadt, in: Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 161f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Therese</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>96</ID>
<Name>Walker</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1970 zusammen mit Therese und Heinrich Scherer Mitbegründerin des Kellerkinos (im Herbst 1975 aus der Leitung ausgetreten)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 161</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Susanna</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>97</ID>
<Name>Giger</Name>
<Geburtsdatum>1952</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Mit 12 vier oder fünf Monate im Neuhaus, der Jugendabteilung der Waldau, weil er sich weigerte, weiterhin die Schule zu besuchen (unter Medikamente gesetzt). Danach Steiner-Schule (G. mündl., 23.4.2001). Kunstgewerbeschule, Fotografenlehre. Referent der Junkere 37 (ab 13.2.1970), Experimente mit «Polit-Rock». Später zusammen mit Max Rüdlinger Megaphon-Rezitationen und Strassentheater bei Demonstrationen (G. mündl., 23.4.2001). Ab 1974 Film- und Fernsehkritik für den «Bund». «TagesAnzeiger», «Zoom-Filmberater». Freie Mitarbeit beim Kellerkino. Mitherausgeber «Cinema», Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, Scherer/Giger [Hrsg.] 1981.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Giger» Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 26, 54, 56f, 63, 65, 74, 95ff, 102, 109, 115, 120, 122f, 127, 128, 138, 139, 148, 168, 175f, 204</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bernhard</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>98</ID>
<Name>Andress</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Filmschauspielerin.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 033 Däpp 01, 5 (ad. Hilty) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 162f; Meyer E. Y. 1977, 333</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ursula</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>99</ID>
<Name>Stirnemann</Name>
<Geburtsdatum>12.9.1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
Biografische Hinweise bei Zaugg und Schädelin (s.u.). Versucht vergebens, in der Nachfolge von Robert Senn das Kleintheater Kramgasse 6 zu übernehmen (Senn). Referent im Kerzenkreis (Orwell 1984, Gruselgeschichten). Ab Juni 1958 Experimentierbühne "DIE RAMPE" im Kleintheater Kramgasse 6 (K E/182). Mit der Eröffnung am 15. April 1961 künstlerischer Leiter des Kellertheaters Die Rampe. Liedermacher der Berner Troubadours. Lehrer, Stadtrat, später Grossrat.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>B.S.: Über das Galerietheater "Die Rampe", in: Graf/Graf [37f], Mani Matter und die Berner Troubadours, in Hohler 1977, 47f Archiv fl.: 015 Hohler 02/6f; 025 Megert 01, 4 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 164ff, 179 (Fred Zaugg: Inoffizielle Kontakte mit B.S.), 181, 183f (Klaus Schädelin), 192; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [37, Senn]></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bernhard</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>100</ID>
<Name>Hutterli</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bühnenbildner im Kellertheater Die Rampe ab Mai 1964</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 165ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>101</ID>
<Name>Borchardt</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Februar 1969: führt in der Rampe Regie (Jean-Claude van Italie: Amerika Hurra)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 167</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>102</ID>
<Name>Weber</Name>
<Geburtsdatum>1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 14, 102; Kunsthalle 1987 [Hrsg.], 6, 13, 23</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>103</ID>
<Name>von Mühlenen</Name>
<Geburtsdatum>10.2.1903</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kehrt knapp vor dem 2. Weltkrieg aus Frankreich zurück. Treibende Kraft in der 1931 formierten Gruppe «Der Schritt weiter» (mit Tonio Ciolina, Albert Lindinger, Hans Seiler): thematisch ungebundene Farb-Form-Probleme. Betreibt ab 1940 in Bern seine Malschule. Ab 1950: Wendepunkt zur geometrisierenden Abstraktion, Hard-edge-Malerei; 4.11.1950: Ausstellung zusammen mit Walter Linck inn der Kunsthalle. 1953: Glasfenster in der neuen Kirche von Gümligen; 5.11.1960 Ausstellung in de Kunsthalle. 1964 Auftrag für die EXPO: Zeichnungen zur Schweizer Geschichte (Abbildung in: EXPO, 1964, 78); Rückkehr zur figürlichen Malerei; 1969: Mitglied des Kunstausschusses (Verwaltungsbericht 1969, 309). ad. Holzschnitt in spirale Nr. 1: «M. v. M., de[r] lokale Vertreter und Ideologe der abstrakten Kunst» (Bucher, 68).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 023 Simmen, 5; 025 Megert 01, 7, 11, 13 Baumgartner 1984, 132, 158, 234, 238 (Künstlerische Standortbestimmung, Kl. Bund 7.1.1955); Bucher 1990, 38f, 40, 59, 68; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 205f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [15ff: Peter Stein: M.v.M. in der Berner Nachkriegszeit]; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22; Zaugg/Egger [Hrsg.] 1988, 8, 23, 28f, 39, 41, 45, 51, 59, 64f, 67, 84f, 89ff, 95, 99, 113, 129, 133, 151, 169, 171</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>20.10.1971</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>104</ID>
<Name>Bremer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schauspielerin. Darstellerin in Spoerris Picasso-Inszenierung an der Kramgasse 6 (1956), damals Ehefrau von Claus Bremer.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 5 Bremer 1983, 24; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 168</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Nusch</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>105</ID>
<Name>Bremer</Name>
<Geburtsdatum>11.7.1924</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Heimatort Maur (ZH). Lebt in den 50er Jahren in Darmstadt (Bremer 1983, 6f, 10ff, 22); Kontakt zu Bern durch Spoerris Picasso-Inszenierung ( 29.11.1956) arbeitet dann am Berner Stadttheater (Dramaturg) und wohnt bis mindestens 1966 in den Halen-Siedlung zusammen mit der zweiten Frau Renate; 1966 Geburt von Ives (Wirz Thormann). Er sei damals für Bern wichtig gewesen (Urs Graf mündl., 11.5.92). Ende der 50er Jahre: «Gedichte in Tabellenform». Referent in der Berner Kunsthalle ( 26.5.1966, 29.2.1968) und in der Junkere 37 ( 15.11.1968). «Reinster Existentialist» von Bern (Walter Zürcher). «War und ist Poet, Mitbegründer der konkreten Poesie, Regisseur, Dramaturg, Übersetzer, Dozent, Katzenliebhaber, Stückemonteur, Redaktor. Er wohnt auf der Forch bei Zürich» (in: Farbe bekennen, s.u.). Lebt 1972/1973 ein Jahr in St. Gallen (Bremer 1983, 5). Litt in den letzten Jahren zunehmend an Parkinson.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>C.B.: Farbe bekennen - Mein Weg durch die konkrete Poesie, Zürich (orte)1983 KLG: Claus Bremer Archiv fl.: 026 Zürcher 01, Pt. 2 (Bremers Wohnung als AJZ wird von Wirz Thormann dementiert!); 031 Wirz Thormann 01, 2, 6 Bucher 1990, 22; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 46, 90, 168; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 27, 29</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Claus</Vorname>
<Todesdatum>15.5.1996</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>106</ID>
<Name>Althaus</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 168</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Anita</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>107</ID>
<Name>Wyrsch</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 168</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>108</ID>
<Name>Betts</Name>
<Geburtsdatum>8.4.1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Sesheke (Südafrika), vaterseits englischer (ursprünglich irischer) Herkunft. Seit 1947 in Huttwil aufgewachsen (Herkunftsort der Mutter). Autobiografische Hinweise zur Kindheit und Jugend: Betts 1978. Lehrer und Journalist. Erster Auftritt als Dichter im Lyceum-Club ( 8.10.1960); Mitglied der Arena FIERTAS, erste Publikationen im Sinwel-Verlag. Rückzug aus dieser Szene ca. 1962/63 (das Insiderische und das gegenseitige Hinaufjubeln in der Arena habe ihn angewidert); de nächsten zehn Jahre zwar viel geschrieben (erwähnt Lyrik), aber keine Publikationsmöglichkeiten gesucht. Zusammen mit Sam Jaun zwei Theaterstücke für das Studio am Montag: «Ach Auerbach» und «Bier» (1972). Seither kontinulierlich literarische Produktion. Seit 1977 Sekretär für kulturelle Fragen der Stadt Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>P. B.: Beiträge in Lauener [Hrsg.] 1960 und v. Steiger [Hrsg.] 1962; fata morgana, Bern (sinwel) 1961; Stufen, Bern (sinwel) 1962; Saul (1972), Ach Auerbach (1972); Sechzehnter August (1974); Bier (1974); Der Pendler (1975, Das Neue Berner Lust-Schreck- und Leidensspiel (1975); Anpassungsversuche - Spuren einer Kindheit, Bern (Zytglogge), 1978 Archiv fl.: «Betts» (darin: «Die Schule eine Forderung der Kultur», Manuskript, Jan. 1962); 011 Zürcher 03/Pt. 3; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 1, 10 (B s 60er Jahre) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 57f, 173f; v. Steiger 1962, o. S. (Kurzbiografie)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter John Hornbuckle</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>109</ID>
<Name>Klassen</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Seit 1964 in Bern. Performer und Netzwerker. Gründer des Studio am Montag. Leiter des STOP.P.T. Lehrer an der Hochschule für Theater, Bern. Filme mit Richard Dindo, Fredi M. Murer.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Klassen Norbert»; N.K.: Studio am Montag, in: Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 172ff «Klassen»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Norbert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>110</ID>
<Name>Zürcher</Name>
<Geburtsdatum>28.8.1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(Zur Biografie siehe Archiv fl. 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 9) Geboren in Bern (von Trub). Seminar: Ab Frühling 1952 Internat in Hofwil, ab Frühling 1954 Oberseminar in der Länggasse/Bern (Muesmattstr.). 1954: Kampfgruppe; Kerzenkreis; nach dessen Spaltung einer der Mitbegründer und Obmann des Tägel-Leists. Lehrer, im Schlössli Ins, in Habkern und auf Gumm/Oberburg. Im Herbst 1957 gründet er zur Publikation von Golowins «Dem Morgen zu» den «Verlag Oberburg-Druck Oberburg» (Subskriptionsanzeige vgl. «Zeno Zürcher» und K E/152 [eingelegt]). Danach 1960/61 zusammen mit Rudolf Müller Leiter der freien Schule Vallamand (Schultheaterexperimente). Am 28.4.1962 Heirat mit Gretel Achterath. Ab 1962 Primarlehrer im Pestalozzischulhaus in Bern. 1964: Mitinitiant und Referent in der > Junkere 37. Umzug von der Hochfeldstr. 110, 3012 Bern an den Pappelweg 24, 3084 Wabern auf 1.7.1968.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Z. Z.: Originalität und Plagiat als Wertmass, (Basel) 1963; Die sanften Wikinger, Bern (Zytglogge) 1983 (?) Archiv fl.: «Zürcher Z.»; «v. Steiger» (Interview 1, 2, 3, 4, 7, 9, 12); 011 Zeno Zürcher; 026 Walter Zürcher 06, 1f; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 7f (Podium: Intrige); 041 Gretel Zürcher 01, Pt. 2 Z. Z.: Junkere 37, in: Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [21]ff. Baumgartner 1984, 143; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 175; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [19]; Kunstmuseum Luzern [Hrsg.] 1972, [16]; v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S. (Kurzbiografie)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Zeno</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>111</ID>
<Name>von Steiger</Name>
<Geburtsdatum>22.8.1933</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Cousin von Sergius Golowin. Bankschule in Genf; im Frühling 1959 zusammen mit Golowin Mitbegründer des Sinwel-Verlags. Um 1957 verlobt mit Hilde Niederer (Zeno Zürcher mündl., 11.9.1992); Heirat mit Anke Langheine am 2.7.1965 in Hamburg (protestantisch) und am 13.8.1965 in Bern (russisch-orthodox). 1964: Mitinitiant und Referent in der Junkere 37 (seine Funktion vgl. J 37 Fiche, 1.7.1966).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «von Steiger»; 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 7+8; 017 Klopfenstein Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 175; v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S. (Kurzbiografie)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Niklaus</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>112</ID>
<Name>Gaugler</Name>
<Geburtsdatum>17.1.1912</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Leiter der Privatschule «Sunny Dale» in Wilderswil. Kontakte zur freien Schule Vallamand. Gibt den Initianten der Junkere 37 1964 ein Darlehen für den Start. beschliesst seine pädagogische Karriere in einer Landgemeinde im Laufental auf einem Abstellgeleise.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «von Steiger» (Interview 1,2); 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 9; 03/Pt. 9 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 175 (Junkere)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum>18.8.1989</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>113</ID>
<Name>Zürcher</Name>
<Geburtsdatum>1934</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ab 1950: Kaufmännische Ausbildung bei Kiener &#38; Wittlin; 1953/54 vgl. 026 WZ 10; 1954: Kampfgruppe; zieht in den "Waldhorst" auf dem Dentenberg ob Gümligen: eremitischer Hippie vor der Zeit (aus dieser Zeit der Übername «Felsen-Edi»); an Weihnacht 1957 wohnt er mit Therese zusammen im Waldhorst (K E/158). Löst beim Kerzenkreis nach ungefähr 66 Veranstaltungen Fritz Jean Begert als Organisator ab (und erweist sich bei der Formulierung der Einladungen bezüglich Schwulst und Pathos schnell als kongenial zu Begert); Vorstandsmitglied im «Verein Freunde des Werkes von F. J. Begert». Mitglied der panidealistischen Gruppe von Bern, 1973 hinausgeworfen, vgl. «Zürcher Walter»: Brief von Otto Burri). März 1961: Umzug ins Gurtendörfli (K E/326). Nachdem der Kerzenkreis 1966 eingeht, sucht er Anschluss bei der Junkere 37, dort Referent ab 6.9.1968. Übernahme des «Büro Arsène» von Waldvogel; Gründung des W. Zürcher Verlags, Gurtendorf. Zeitschriftenprojekt «Tabula». Mitherausgeber und Drucker der Zeitschrift "apero", später "focus"; druckt zuerst am Nydeggstalden, dann im Gurtendorf; auch Bücher: z.B. «Tilt» von Urban Gwerder. In dieser Zeit Übername: «Untergrund-Springer». Freund von Margrit Künzi (Jäggli) anfangs, Mariella Mehr und Anne Wilhelm Ende der 60er Jahre. LSD-Experimente (Gespräch mit Hächler 1996,4). Selbstdarstellung: «In vielen Berufen und Tätigkeitsgebieten, z. B. als Verkäufer und diplomierter Eisenhändler, Marktforscher, Bauhandlanger, Student, Hilfslaborant in einem Krebsforschungsinstitut, Organisator von mehr als 500 kulturellen Anlässen mit Schriftstellern, Künstlern und Pionieren (1955-1966), als Verleger und Drucker eines alternativen Verlages für APO- und Hippiezeitschriften und Bücher (1966-1973), wilder LSD-Psychotherapeut und Antipsychiater, Tanz- und Festbruder, Beizengänger und Laienschauspieler, Mitbegründer einer noch heute bestehenden Kommune im Jura und Vater von sieben Kindern» (BARA 1991) Sie stammen von drei verschiedenen Frauen.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>W.Z.: Kerzenkreis apero, in: Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [15]ff; Physiognomische Studien Band 1: Grundriss, Bern (BARA), 1991 Archiv fl.: «Zürcher Walter» (darin: Hächler: Interview mit W. Z. 1996); «Niederer» (Interview 3f [W. Z. als Epigon von Begert], 10 [Machtkampf mit Golowin]); «Pfister» (Interview, 1,4, 11, 15f [Physiognomik]); «v. Steiger» (Interview 1, 5f [habe sich mit Begert verkracht], 12) 021 Bettina Zürcher 01; 024 Lauener 01, Pt. 3; 026 Walter Zürcher 01 (speziell Pt. 8); 02, 8 ( Übernahme des Kerzenkreises); 10 ("Waldhorst"); 06, 1 (erstes Treffen mit Begert), 2 (Handball), 2 5 (Z. s Engagement in der Panidealistischen Bewegung), 5f ("Weltbund zur Erneuerung der Erziehung"/Entfremdung von Begert); 07, 6 (ad. Büro Arsène, Tabula, apero), 7 (Mutter); «Kampfgruppe»; «Haas» (Interview 2f+7f [Z. als Panideal-Missionar/Dieter Rot-Episode], 10 [Z. s Leistung], 11 [Drogen], 16f [Villeret], 22]); 038 Baumgartner 01, 1, 02, 1; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 1f, 5f (Kerzenkreis im «Podium»), 8 (Kopf des Kerzenkreises/ seine erste Frau); 041 Gretel Zürcher 01, Pt. 2; 053 Eggenberg 01, 5 (Z. als Epigon Begerts); 075 Eggimann 02, 2 (Epsiode) TA 4.8.1972 (Interview mit W. Z.) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 176; Marti 1990, 80></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>114</ID>
<Name>Huber</Name>
<Geburtsdatum>25.3.1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Fribourg. Im Freigymnasium Schulkollege von Rudolf Gelpke und in «Holger und Miriam» verewigt. In den 60er Jahren Sozialdemokrat (J 37 E/159). Häufiger Referent in der Junkere 37. Sein Artikel in neutralität 5/5/67 (Der Koran und der israelische Staat) macht ihn für den sozialdemokratischen Bundesstadt-Pressedienst untragbar. Nach einem Recherchetelefon von heute scheint klar zu sein, dass H. sich seit 1961 in rechtsradikalen Kreisen bewegt und sich deren Gedankengut aneignet (Jürg Frischknecht, mündl., 12.8.1993; daraus unsere Zusammenarbeit, vgl. WoZ 34/93, gesamtes Material in «Huber»). 1971 raucht H. anlässlich des Besuchs von Leary bei ihm zum ersten Mal Haschisch (Minder).
Kurt Marti, mündlich, 1.5.1999 nachdem er H. auf der Strasse angetroffen hat: Die Geschichte von jf. und mir in der WoZ sei «fair» gewesen und habe ihm nur genützt: Er sei zur SP rausgeworfen worden, was sowieso nicht mehr seine Partei gewesen sei. Seither referiere er häufig bei den Schweizer Demokraten, wo er viele seiner alten Genossen wieder treffe. darüberhinaus geniesse er seither das Vetrauen der radikalen Islamisten in der Schweiz dort habe der Artikel verschiedene Türen geöffnet. Ich sei ihm für Fragen betr. 60er Jahre jederzeit willkommen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Huber»; «Minder» (Gespräch mit Hächler 1996, 1); 025 Megert 03, 1; 073 Lehner 02, 2; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 176 (Giger); neutralität 5/6/67, 40, 47; Schmid 1976, 193</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Albert Achmed (Ahmad) Albert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>115</ID>
<Name>Bernard</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Gründet 1959 in Bern das Tanz- und Theaterstudio Alain Bernard, die erste Schule für Jazz-Tanz in Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 180</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alain</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>116</ID>
<Name>Begert</Name>
<Geburtsdatum>19.8.1907</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Reformpädagoge und Schriftsteller. Geboren im «Büchlerhaus» in Hilterfingen, um «11.30 nachmittags», also 23.30 Uhr (Zivilstandsamt Hilterfingen, mündl., 11.7.1996). Primarschule ebenda; Sekundarschule in Oberhofen-Hilterfingen. Seminar in Bern (1923: Evangelisches Seminar Muristalden, 1926/27: Oberseminar Bern); 1928 lernt er Holzapfel kennen. 1927-1935: Haus- und Privatlehrer (Wabern, Oerlikon, St. Moritz, Oberhofen u.a.); Leiter der Ferienkolonien auf dem Bühl bei Walkringen (1932); eigene Privatschule in Hilterfingen. 1935-1942 Staatsschule in Thun, Präsident der Thuner Kunstgesellschaft (erster Diskussionszirkel). Volksbildungsgruppe Hünibach (K E/15). 1942-1944 freier Schriftsteller bei Interlaken (Manor Farm); seit 28.8.1942 Mitglied des Berner Schriftsteller Vereins. 15.11.1942: Gründung des Vereins «Freunde des Erziehungsinstituts F.J.B.» (= «Institutsgemeinde», ab 1956 «Freunde des Werkes F.J.B.»). 1942: «Auf dem Bühl»; 1943: «Lebendige Schule» ( differenziertes Gruppensystem). Seit Juli 1944 Aufbau der Lombachschule bei Habkern (bis 3.1.1946) im Kinderheim Maiezyt (heute in Wabern). Heirat mit Beatrice Demetriades (Michael, * 1946; Alki, *1948). 1947/48 scheitert das Projekt auf Schloss Surpierre.1948-1953 Dorfschullehrer in Bumbach/Schangnau. Oktober 1953 Bern (Kramgasse 16): Zu seinem Charisma des Genialen gehören in der folgenden Zeit untrennbar Alkohol und Frauen. 1954 Trennung von seiner Frau (sie geht als Dorfpsychologin ist Pestalozzidorf Trogen); initiiert die Kampfgruppe. Mit Einladung für den 16.3.1955 gründet er den Kerzenkreis, organisiert die ersten 66 Veranstaltungen; ab 14.6.1958 Gruppe zum Studium der grossen Pädagogen (Untergruppe des Kerzenkreises). Ab Frühjahr 1954 bis August 1955 Oberlehrer in Oberbottigen. Die Ereignisse an der Pädagogen-Tagung in Vallamand ( 12.4.1957ff) führen zur Abspaltung des Tägel-Leists vom Kerzenkreis. Ab Frühling 1956-1968 Gesamtschullehrer in Ringoldswil; (Berner Absteige an der Postgasse 6). Vaterschaftsklage von Therese Tschanz; Begert verliert. 1968 wird ihm von der Thuner Industriellenfamilie Brodbeck auf Betreiben von deren Tochter Verena, die Lehrerin ist, die Maison de Lerber in Romainmôtier zur Verfügung gestellt. Ein letztes Mal scheitert ein Privatschulprojekt. Begert gerät in Vergessenheit, vereinsamt und stirbt 1984 in Romainmôtier.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F. J. B.: "Aufbau" 1/34 + 5/37; Auf dem Bühl, Zürich (Oprecht) 1942 (vgl. hierzu auch Marbach 1942); Lebendige Schule, Zürich (Oprecht), 1943; Die Lombachschule, Zürich (Oprecht) 1951; «Der Hogant, Krone des Emmentals», Bern (Haupt, "Berner Heimatbuch"), 1964 Archiv fl.: «Begert» (darin:«FJB im Seminar Muristalden»; «Zeitungsartikel u.a. chron.»; «Briefe von und an FJB»; FJB: «Briefe an Lumpenhunde»; Begert 1982); «Begert: Werke»; 036 ad. Begert 01 (Grunder); 02 (BSV-Archiv); 03 (Balmer); 04 (Beatrice Begert); 05 (Marbach), 06 (Michael Begert); 07 Ursenbacher-Begert 02/03 (Eltern/Jugend/Verwandtschaft); 08 Gafner 01 (Bumbach/Surpierre; zu B. s Methode und Psychologie); «Kampfgruppe»; «Kerzenkreis» (v.a. E 138); «Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist»; «Haas» (Interview 2f, 4f [Panidealismus vs. Antroposophie], 7 [B. als Alkoholiker], 9, 18-22 [Romainmôtier]); «Neuenschwander»; «Niederer» (Interview 1-7 [«Die Fäden gehen alle zu B.»]); «Pfister» (Interview, 2, 12ff [B. als Trinker], 17); «v. Steiger» (Interview 1, 2, 3 [Portrait], 5, 8 [sein Foto an der EXPO, B. + Petersen]); K E/288 (autobiografische Hinweise); K E/387 (eingelegt: BT + Brief Balmer: Faszination des Redners B.) 001 Marti 01; 04 (Marti/Schär) 10; 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 9, 05/Pt. 1 (Vallamand)+2 (Surpierre); 06; 08 (Trinksprüche; Schamhaarsammlung); 020 Neuenschwander 02, Pt. 2; 021 Bettina Zürcher 01/3f; 026 Walter Zürcher 01, Pt. 1; 02, 1f (Surpierre, Lombach), 3 (Schangnau), 6f (Kerzenkreis, seine Frau); 8 (sein Rückzug vom Kerzenkreis), 9 (im "Wilden Mann"); 03; 04, 1-3; 06, 1f, 5f (B.s Stellung zum panidealistischen Kreis Bern); 07, 1-5 (Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist), 4f (Therese Tschanz), 6 (B.s Schulden); 11 (EXPO); 028 Golowin 03, Pt. 4; 05, 1; 035 Erpf 01, 1f (geplante Werkausgabe, Romainmôtier); 03 (ad. Manuskripte von FJB) 038 Baumgartner 01, 4 (Surpierre), 5 (Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist); 8 (B. als «romantischer Schwärmer», Mitglied FdP); 02, 1 - 3 (Episode Geigenkasten; Seiler+B.); 04, 1 (REM); 05, 1, 3f (Schamhaarsammlung); 041 Gretel Zürcher 01, Pt. 1 (zur Psychologie B. s); 042 Jean-Richard 03, Pt. 2 (Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist); 04, Pt. 4; 052 Hansruedi Zbinden (Alkohol, Ringoldswil, Tschanz); 053 Eggenberg 01, 1-5 (B. Charisma + Lebensart, Ringoldswil, Romainmôtier, der letzte Oberhofner); 076 Steiner 02, 3 BSV 1949, 25f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [15], [17]; Holzapfel 1983/1, 62 (Pt. 172: ad. B.; Hinweis Bettina Zürcher); Marti 1990, 80; Widmer 1992, 213></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Fritz Jean</Vorname>
<Todesdatum>8.12.1984</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>117</ID>
<Name>Frauchiger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Direktor des Konservatoriums Bern, ab 1992 Pro Helvetia-Direktor</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>U.F.: Mani Matter Musik, in: Hohler 1977, 62ff Dickerhof/Giger Hrsg.] 1976, 182</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>118</ID>
<Name>Schädelin</Name>
<Geburtsdatum>1918</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller BSV. Als «Gockel» Hofdichter der Patria (Vorgänger von Guido Schmezer und Mani Matter). Seine Fortsetzungsgeschichten im Miteilungsblatt "hallo" werden 1955 als «Mein Name ist Eugen» als Buch publiziert. Pfarrer; ab 1959 Gemeinderat für das Junge Bern. Bis zu seinem Tod Mitglied des Stammesrates seiner Pfadfinderabteilung (Rudolf Thormann mündl., 16.7.1992).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 022 ad. Matter 01 (Radiosendung Heiniger, 1f); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 183f; Sommer Hans [Hrsg.]: s'git numen eis Bärn. Bern (Francke), 19794, 249ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Klaus</Vorname>
<Todesdatum>1987</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>119</ID>
<Name>Krebs</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Liedermacher der Berner Troubadours.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 015 Hohler 02/6 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 181, 183, 192; Hohler 1977, 47f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ruedi</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>120</ID>
<Name>Widmer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Liedermacher der Berner Troubadours.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F.W.: Die Kunst ist, dass man s nicht merkt, in: Hohler 1977 Archiv fl.: 015 Hohler 02/6f, 8 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 181, 183, 192, 194; Hohler 1977, 47f, 52, 66ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Fritz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>121</ID>
<Name>Ramseyer</Name>
<Geburtsdatum>1937</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>(Kurzbiografie vgl. Graf/Graf] Geboren in Interlaken, Schulen in Untersaeen, Seminar in Bern; 1957 Lehrer in Bümpliz Stapfenacker. Liedermacher der Berner Troubadours.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 01, 7 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 172 (Ramseyer), 181, 184, 192; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [42, Ramseyer)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hugo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>122</ID>
<Name>Traber</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Liedermacher der Berner Troubadours.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 015 Hohler 02/6 FkrebsDickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 181; Hohler 1977, 47f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Markus</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>123</ID>
<Name>Stickelberger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Jurist. Liedermacher der > Berner Troubadours.; tritt ab 1970 mit Matter und Widmer als Trio auf, Freund Matters ( 24.11.1972) in dessen letzter Zeit. Vor allem in der Motivik zeigen sich S.s Chansons als epigonale Texte zu jenen Matters (genauer vergleichen!). Anfang der 90er Jahren Anwalt von Hans W. Kopp.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>J.S.: schwarzi chatz, Zürich/Köln (Benziger 1974); Bei Mani Matter musste es stimmen, in: Hohler 1977 Archiv fl.: 015 Hohler 02/6f Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 181, 183, 192; Hohler 1977, 47f,50, 52, 84ff; Matter 1974, 122</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jacob</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>124</ID>
<Name>Krähenbühl</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Liedermacher der Berner Trouvères.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 184f , 192</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>125</ID>
<Name>Weiss</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Liedermacher der Berner Trouvères.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 184f, 192</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Oskar</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>126</ID>
<Name>Oesch</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Liedermacher der Berner Trouvères.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 184f, 192</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Andreas</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>127</ID>
<Name>Jundt</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Liedermacher der Berner Trouvères.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 184f, 192</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>128</ID>
<Name>Fischer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kontabassist, bei der «Kollektion 70/71» Begleitmusiker der Berner Trouvères.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 184f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Christian</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>129</ID>
<Name>Hofer</Name>
<Geburtsdatum>16.3.1945</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Polo ist der Pfadiname, der ihm Hugo Ramseyer gibt (Küng 14). Stadtratskandidat der Härdlütli. Bandleader, Texter und Sänger der Rumpelstilz. Für Minder hat die Mundartrockszene um Polo Hofer «viel mit Hippie-Wurzeln zu tun»</Kurzbiografie> 
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Hofer»; «Minder» (Gespräch mit Hächler, 6) Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 185f; Keller H. 1993, 72f (Golowin); Küng 1988 (Rhythmus und Rausch Polo Hofers langer Weg [Vol. I])</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs (Polo)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>130</ID>
<Name>Schneider</Name>
<Geburtsdatum>14.2.1939</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Im Booklet von Urs Peter Schneider: Kompositionen 1955-1988 (Sammlung fl.) findet sich eine (zerschnipselte) Kurzbiografie.
1967: Mitbegründer des Ensembles Neue Horizonte.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schneider Urs Peter» 026 Walter Zürcher 01, Pt. 7 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 188f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>131</ID>
<Name>Moser</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1967: Mitbegründer des Ensembles Neue Horizonte.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg] 1976, 188f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Roland</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>132</ID>
<Name>Hauzenberger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Begründer der Berner Chansonniers.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 192</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>133</ID>
<Name>Müllegg</Name>
<Geburtsdatum>1904</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1876, 208</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alexander</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>134</ID>
<Name>Fischer</Name>
<Geburtsdatum>1909</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 208f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans/fis</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>135</ID>
<Name>Lischka</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Auktionator bei der "Härdlütli"-Kunstauktion ( 1.12.1972).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>G.J.L.: Kultur das Beispiel Bern, in: Dickerhof/Giger Hrsg.] 1976, 45ff, 109, 151, 211f Archiv fl.: 038 Baumgartner 01, 2; 02, 6; Küng 1988, 92</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gerhard Johann</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>136</ID>
<Name>Schmezer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Als «Schnägg» Hofdichter der Patria; Nachfolger von Klaus Schädelin («Gockel») und Vorgänger von Mani Matter. Verfasser der Nebelspalter-Verse «Ein berner namens ». 1960 Ressortchef der Abteilung Unterhaltung bei Radio Bern. 1962: Anerkennungspreis von 1000.- für «Ein Berner namens » und «Bern für Anfänger» (Verwaltungsbericht 1962, 183). Unter dem Pseudonym «Ueli der Schreiber» publiziert er im "Nebelspalter" (in der Ausgabe vom 3.8.1966 z.B. gegen die «sogenannten Nonkonformisten» der Inser Demonstration vom 4.7.1966, J 37 E/96). Ab Ende 1969 erster Sekretär der Literarischen Kommission unter Gemeinderat Schürch (vermutlich bis 1972, dann Sam Jaun). Arbeitskollege von Mani Matter. Später Stadtarchivar von Bern. Lebt in Muri.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 010 Schaad; 016 Ammann 02/8; 022 ad. Matter 01 (Radiosendung Heiniger, 2) Hohler 1977, 26f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Guido</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>137</ID>
<Name>Schürch</Name>
<Geburtsdatum>23.3.1910</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Vater Dr. Ernst Schürch war "Bund"-Chefredaktor. Verheiratet, 5 Kinder. Jus-Studium an der Universität Bern, Doktor. Kommandant des Gebirgsinfanterieregiments 18; Oberst im Generalstab. «Freundesbund Generation 1910»; «Offiziersbund»: Teilnehmer an der «Offiziersverschwörung» im Zweiten Weltkrieg. Sekretär des Auslandschweizerwerks, dann Jugendanwalt des Oberlandes in Thun, dann Fürsprecher mit eigenem Büro. 1960 Stadtrat in Bern. Wird am 22.10.1961 in einer Kampfwahl gegen Heinz Bratschi (SP) in den Gemeinderat gewählt (12035:11793 Stimmen) («Bund», 23.10.1961). Seit 1962-1975 Gemeinderat (Finanzdirektor und ad personam Kulturverantwortlicher, als solcher Vorsitzender von fünf Kommissionen).Ab Ende 1969 erster Vorsitzender der Literarischen Kommission (unter ihm arbeiteten Guido Schmezer und Sam Jaun). 1962 1971 Grossrat; 1968, während des Biafra-Krieges, leitet er eine IKRK-Mission in Lagos; 1971 1979 Nationalrat; Europaratsdelegierter in Strassburg.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schürch»; 010 Elsbeth Schaad Frischknecht u. a. 1979, 27, 30f, 39, 45f, 51, 54, 59f; Sommer Hans [Hrsg.]: s'git numen eis Bärn. Bern (Francke), 19794, 216ff; Verwaltungsbericht 1969, 310></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gerhart</Vorname>
<Todesdatum>28.8.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>138</ID>
<Name>Schurtenberger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Villa Bellerive</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 6, 102</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>139</ID>
<Name>Schärer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Villa Bellerive</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>140</ID>
<Name>Baumann</Name>
<Geburtsdatum>1942</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>[Kurzbiografie, Einzel- und Gruppenausstellungen vgl. Baumann 1992, 159]. Tochter einer dänischen Kunstmalerin und eines schweizer Seidenfabrikanten. Lebt seit 1969 zusammen mit May Fasnacht ( 1983) in Marfeldingen/Mühleberg. Wissenschaftliche Zeichnerin, Kunstkäuferin, Sammlerin. 1986 unter dem Namen «Isis voice» « vertieft und mehr mit der Musik und dem Musik-Business vertraut/ Nina Simone, Ray Charles, James Brown und Solomon Burke in die Schweiz gebracht. Konzerte und Tourneen organisiert/ Schallplatten produziert/ Verunsichere andauernd die Wirtschaft in diesem Land/ Habe noch einiges vor » (Baumann 1989, Klappe). Ausstellungen 1992: Kunsthaus Aarau (ab 11.4.); in einer Galerie an der Münstergasse (10.92); Klause Ittingen (ab 8.11.1992).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Baumann»; 025 Megert 03, 4, 5; 031 Wirz Thormann 01, 5 Baumann 1992 (nur Textteil), 12 (Berner Freundin Meret Oppenheims) Baumann 1989, Baumann 1990 [B]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Suzanne</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>141</ID>
<Name>Fasnacht</Name>
<Geburtsdatum>1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Rheinfelden; aufgewachsen in Bern; Kunstgewerbeschule in Bern, Studienaufenthalte in Paris und London. 1965 «nova tendencija 3», Biennale Zagreb; 1966 «Weiss auf weiss», Kunsthalle Bern. Zieht sich 1969 aus der Berner Kunstszene zurück und geht zusammen mit Suzanne Baumann nach Marfeldingen/Mühleberg.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 13; 03, 4, 6 Baumann 1992, 9, 12 (Berner Freundin Meret Oppenheims), 13f, 96f, 106; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [6]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 25, 32</Werke_und_Quellen>
<Vorname>May</Vorname>
<Todesdatum>1983</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>142</ID>
<Name>Grunder</Name>
<Geburtsdatum>1926</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Grabsteinbildhauerlehre in Bern. Aufenthalte in Frankreich, Italien, England und Deutschland. Lebt heute in Rubigen (Urs Graf mündl., 11.5.1992). Zuerst malerei, seit 1954 Bildhauerei.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9, 10, 16; Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [9]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Marianne</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>143</ID>
<Name>Grünig</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ruth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>144</ID>
<Name>Jäggi</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 13 Baumann 1992, 9</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Mili</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>145</ID>
<Name>Kocher</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 192, 9, 10,16</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lis</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>146</ID>
<Name>Sitter</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Beatrix</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>147</ID>
<Name>Wilhelm</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Jurassierin; Tochter eines Oberrichters; zusammen mit ihrem Bruder Jean aktiv bei den Béliers. Macht 1970 «malerische und zeichnerische Umsetzung von surrealistischen Dichtungen» ("focus" 10/1970, 34f). Freundin von Mariella Mehr und Walter Zürcher Ende der 60er Jahre. 1970 beim Happening in Olten ( Gruppe Olten), wo sie Magrit Propst bemalt (Giger).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Giger» (Gespräch mit Hächler 1996, 2); 021 Bettina Zürcher 01, 7, 12; 026 Walter Zürcher 01, Pt. 4 focus" 10/1970, 34f; 12/1970, 22f Baumann 1992, 9></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Anne</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>148</ID>
<Name>Leuenberger</Name>
<Geburtsdatum>1932</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Maler, Zeichner, Druckgrafiker und Plastiker. 1948-1952 Lehre als Lithograph und Besuch der Kunstgewerbeschule Bern. 1954-1955 in Basel, seither in Bern. Kontakte mit der Galerie 33. 1952-59: Brotberuf als Lithograf in Basel und Bern.
Seit 1959 freischaffender Maler in Bern. 1959/1960/1961: Eidgenössisches Kunststipendium. 1963: Stipendium der Stiftung De Harries der Stadt Bern. 1965:
Stipendium der Louise Aeschlimann-Stiftung. 1967: Kantonales Kunststipendium Bern. 1968: Stipendium der Stiftung Pro Arte. 1970: Kunstpreis von Balsthal für Grafik. 1982
Preis der Internationalen Triennale für farbige Originalgrafik Grenchen. 1986/1987
Bühnenbild zu Kandinskys «Gelber Klang» im Rahmen der Ausstellung «Der blaue Reiter» im Kunstmuseum Bern. Seit 1959 Ausstellungen im In- und Ausland. Mitglied GSMBA und Xylon. 
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9; Baumgartner 1984, 58, 246, 254, 284; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [11]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 13</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner Otto</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>149</ID>
<Name>Gerstner</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>150</ID>
<Name>Schnyder</Name>
<Geburtsdatum>1945</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Künstler, Fotograf.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 03, 4f Baumann 1992, 9, 110; Baumgartner 1984, 276f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 9f, 33 (von Szeemann bevorzugt)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jean-Frédéric</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>151</ID>
<Name>Berger</Name>
<Geburtsdatum>1937</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Designer, Maler, Plastiker. Seit 1965 Teilnahme sn verschiedenen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland. Mitglied der Gruppe 66. Ab 1971 in Ersigen BE.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 9, 14; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [4], [27, Szeemann]; Kunsthalle 1987 [Hrsg.], 6, 7, 9f, 12ff, 24, 37, (Kurzbiogarfie), 38 (Willy Rotzler: Ueli Berger und die verdinglichung von Ideen)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ueli</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>152</ID>
<Name>Krebs</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ab 1968 (?) Galerist in Bern. Führte die erste Berner Einzelausstellung von Meret Oppenheim durch.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Krebs Martin» Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 33</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>153</ID>
<Name>Gerber</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Ein wichtiger Galerist der späten 60er Jahre». Erhält von Teo Jakob Räumlichkeiten. Seine bedeutende Sammlung geht 1984 ans Kunstmuseum über.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 7 Altdorfer 1989, 71 (Foto: T.G. zusammen mit Esther Altdorfer); Baumann 1992, 10; Baumgartner 1984, 48, 272; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 24, 33</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Toni</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>154</ID>
<Name>Kornfeld</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>L.K.: 23 Atelierbesuche, 1973 Archiv fl.: 025 Megert 01, 5 Baumann 1992, 10, 16</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lisbeth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>155</ID>
<Name>Zaugg</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F.Z.: Zaugg/Egger [Hrsg.]: Lokaltermin im Atelier, 1988 Baumann 1992, 16; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 43, 45, 179, 198, 201f, 208</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Fred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>156</ID>
<Name>Schibig</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Villa Bellerive Luzern</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 102, 106, 114 (Foto: P.S. zusammen mit Esther Altdorfer und Friedrich Kuhn), 115</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Philippe</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>157</ID>
<Name>Schulthess</Name>
<Geburtsdatum>1902</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kanzleibeamter in der Handelsabteilung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartementes. Kauft sich 1942 ein 18 000 Quadratmeter grosses Grundstück in Auressio (TI) und beginnt den darauf liegenden Wald in einen Wissenskosmos zu verwandeln.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1992, 107; Kunstforum 1989/101, 222-228; Szeemann [Hrsg.] 1991, 134-137</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Armand</Vorname>
<Todesdatum>1972</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>158</ID>
<Name>Jaeggi</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumann 1990, [4]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hildegarde</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>159</ID>
<Name>Wölfli</Name>
<Geburtsdatum>29.2.1864</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren auf Nüchtern, Bowil (BE). Bemerkenswerte Parallelen zur Biografie von Kari Dällebach.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumgartner 1984, 53f, 176f; Golowin 1969/2, 66; Kunstforum 1989/101, 196-201; Kunstmueseum Bern [Hrsg.] 1989, 14 (Luginbühl ad. W. ), 91; Szeemann [Hrsg.] 1991, 70-74; von Tavel 1983, 44f (Ritterl. Comtesse Tamarena v. Tiger-Wand, 1911) Archiv fl.: «Wölfli»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Adolf</Vorname>
<Todesdatum>6.11.1930</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>160</ID>
<Name>Suter</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der von Wattenwyl/Suter-Szene. Heute Galerist (Galeri c/o Suti).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Nl 006 Suter 02</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>161</ID>
<Name>Tinguely</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Künstler der Szene in Fribourg, der vor allem via bernhard Luginbühl Anschluss an die Berner Szene findet. Sei selten im Commerce aufgetaucht, dann allerdings als einer der Auffälligsten, Wildesten (Henri Lauener mündl., 3.8.1992). 1960: «Kricke, Luginbühl, Tinguely», Kunsthalle Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Tinguely Jean» (ad. (T.-Museum in Basel 1996) 037 Stalder, Pt. 7 («Man muss sich chagallisieren, dann geht s»); 076 Steiner 02, 3 Bremer 1983, 23ff; Bucher 1990, 21, 41, 43; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 129f, 150f, 213; EXPO, 1964, 210 (Abbildung «Metamechanik»); Hilty [Hrsg.] 1960,91; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 25, 27, 30, 31, 32, 39, 40, 157; Szeemann [Hrsg.] 1991, 185-187</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jean</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>162</ID>
<Name>Senn</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Jurist; verheiratet mit Katrin Senn Stauffer, Kinder: Gregor (heute Goldschmied an der Brunngasse und Barbara). Freund der Antiquitätenhändlerin Edmée Angst. Begründer des Kleintheater Kramgasse 6. Verliert sein Fürsprecherpatent, weil er im Hinterzimmer Paprika und Schnaps aus Ungarn verkauft. Zieht nach Zürich und arbeitet dort zeitweise in René Simmens Verlag. Er sei der langsamste Mensch gewesen, den er gekennt hat (René Simmen, mündl. 16.7.92). Ist im Zürcher Telefonbuch unter R. S./ Rechtskonsulent/ Hirschengasse 7/ 8001 Zürich, 261 30 22; laut Simmen lebt er jedoch in Portugal. Sei im September gestorben (Esther Thormann, mündl., 4.11.1992; ihre Quelle: Gregor Senn).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R.S.: Kleintheater Kramgasse 6 - ein Bericht, in: Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [34ff] 037 Stalder, Pt. 4; 038 Baumgartner 01, 3 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 39, 40, 168</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Robert</Vorname>
<Todesdatum>9.1992</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>163</ID>
<Name>Brock</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1961 für kurze Zeit Dramaturg am Stadttheater Bern, in dieser Zeit Aufruf zum Luxus (Urs Graf mündl., 11.5.92). 1968: B. hält in der Schulwarte unter dem Titel «Darf ich es Ihnen erklären, Madame?» einen siebenstündigen Vortrag über seine Theorie der Ästhetik.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Brock»; 038 Baumgartner 02, 9 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 164; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 28, 30 (Vortrag)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bazon</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>164</ID>
<Name>Jäggli</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit Margrit Jäggli Betreiber der Aktionsgalerie Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [1]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rudolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>165</ID>
<Name>Mühl</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Wiener Aktionist, der am 16.12.1970 in der Aktionsgalerie Bern zum ersten Mal in der Schweiz auftritt.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Haas» (Interview 16f [M. in Villeret]); Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 65; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [1]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Otto</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>166</ID>
<Name>Baumgartner</Name>
<Geburtsdatum>3.1.1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern, ab 1941 Zürich; Kunstgewerbeschule Zürich, Fachklasse Grafik. 1948 Grafiker in Bern. Bühnenbildner an der Kellerbühne «Theater der unteren Stadt». Auseinandersetzung mit dem Trickfilm bei Julius Pinschewer. Ab 1953/54 Beschäftigung mit dem Schattenspiel: «das verlorene wort» (1955). Mitglied der Gruppe Postgasse 6. Dezember 1955 erstes Auftreten mit dem Schattenspiel «das verlorene wort» im Rahmen einer Veranstaltung des Schriftstellervereins. Gleiches Programm 20.1.1956 (K E/51). 
Mitarbeit bei Kerzenkreis, Tägelleist, Sinwel, Botti und Berner Versuche. Ab Juli 1957: Wylerstrasse 47, Bern (K G 2/133). Ab April 1958-Ende März 1961 Dekorateur im Kaufhaus Zentrum in Langenthal; lebt teilweise dort (mietet ein Zimmer) (B., mündl., 15.5.1993). 14.2.1962: Am internationalen Puppenfestival in der Berner Kunsthalle «Das Loch in der Pfanne oder Oedipus, der durch die Wüste muss» (Uraufführung 6.3.1962). Zusammenarbeit mit Monika Demenga. Letzte Ausstellung 1984 in der Könizer Galerie. Stirbt an einem Samstagabend nach einem Konzertbesuch zu Hause an einem Herzschlag (Karin, mündlich, 30.4.00). Ausstellung: «Bilder aus fünf Jahrzehnten» (Galerie «Altes Waschhaus», 3.-31.3.2001).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Baumgartner»; «Niederer» (Interview, diverse Verweise); 020 Neuenschwander 01 (Archivschachtel «Ueli Baumgartner: Der wahre Jakob»), 02, Pt. 1; 038 Baumgartner (besonders 02, 5-9: B. als Künstler); «v. Steiger» (Interview 7, 11, 12 [B. als «unsere tragische Gestalt»], 19f) Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [4], [17]; Loosli/de Quervain 1983, 38, 105ff; Mueller 1976, 10f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ulrich (Hans Jakob Gabyhei/ Georges Gabi Hai)</Vorname>
<Todesdatum>29.4.2000</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>167</ID>
<Name>Demenga</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammenarbeit im Bereich Schattenspiel mit Ulrich Baumgartner.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 02, 7 Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [4]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Monika</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>168</ID>
<Name>Gfeller-Corthésy</Name>
<Geburtsdatum>1940</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Lyon, Schulen und Ausbildung in Bern; lebt in Mühleturnen (1973). 1970: Internationale Triennale für farbige Original-Grafik, Grenchen; 1971: 3e Salon de la jeune gravure suisse, Genève (Musée d art et d histoire)</Kurzbiografie> 
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [8]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Roland</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>169</ID>
<Name>Lehmann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Maler und Grafiker in Bern, später Yverdon, in den 50er jahren «Inbegriff eines begabten, unbefangenen und lebensfrohen Jungkünstlers» (Peter F. Althaus).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [8]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Roland (Roli)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>170</ID>
<Name>Cocchi</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Architekt: «Zielbewusst, analytisch und manchmal auch zynisch» (Peter F. Althaus). In den 50er Jahren in Bern, später Lausanne.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [8]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Guido</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>171</ID>
<Name>Bolliger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Galerist in den 50er Jahren.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [10]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans (John)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>172</ID>
<Name>Barandun</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Arzt. Liberaler Stiftungsrat (?) in der Berner Kunsthalle der 50er und 60er Jahre.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [10]</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>173</ID>
<Name>Ramp</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. 1957-1960 Architekturbüro Atelier 5; 1960-1962 Aufenthalt im Tessin, keramische Arbeiten, Glasurstrukturen; 1962-1964 Aufenthalte in Deutschland, Dänemark, Italien. Seit 1964 in Bern (1973); Entwicklung einer eigenen Maltechnik, basierend auf foto-chemischen Reaktionen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Ramp» Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [12]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>René</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>174</ID>
<Name>Sarenco</Name>
<Geburtsdatum>1945</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Vobarno/Brescia. Lebt und arbeitet in Milanino sul Garda; zeitweilige Aufenthalte in Bern (1973). Exponent der Bewegung «poesia visiva»; 1968 Gründung der «edizioni amodulo»; 1971 Zeitschrift «lotta poetica» (zusammen mit Paul de Vree); 1972 «edizioni sarmic» (zusammen mit Eugenio Miccini).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [12]</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>175</ID>
<Name>Stein</Name>
<Geburtsdatum>1922</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Burgdorf. 1941-1944 Kunstgewerbeschule Basel: 1945-1946 malschule von Mühlenen Bern; 1947-1948 England; seit 1949 Bern, bis 1954 Malschule von Mühlenen. Lebt in Muri.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>P.S.: Max von Mühlenen in der Berner Nachkriegszeit, in Graf/Graf, [15ff] Baumgartner 1984, 250f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [15]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>176</ID>
<Name>Talman</Name>
<Geburtsdatum>1932</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Zürich; Gewerbeschule Bern; 1949 Beginn der künstlerischen Tätigkeit; 1955 erste öffentliche Ausstellung in Bern. Seit 1956 in Basel: Art Director, Designer, Möbelgestsalter, Erfinder; ab Anfang der 70er Jahre freier Künstler.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17], [27,Szeemann]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>177</ID>
<Name>Neuenschwander</Name>
<Geburtsdatum>16.4.1911</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern (Heimatort Langnau). Gymnasiallehrer, Germanist, Historiker, Journalist, Kunst- und Theaterkritiker, dazu Schubladen-Schriftsteller. Begeistert von Romantik und Wandervogelbewegung, Pfadfinder (erhält mindestens bis 1972 als Alt-Pfader Einladungen zum Stjärn-Stamm [Stjärn ist eine Patria-Rovergruppe, aktiv zwischen 1930-1943, vgl. "hallo" 4/63]). Gehört vermutlich ab den 30er Jahren zur zweiten Garde des panidealistischen Kreises in Bern (laut Zeno Zürcher eine zeitlang «Obergärtner» der Kapelle im Elfenauquartier, der aber die Kapelle nicht habe betreten dürfen). Wir von Stanislaw Vincenz für die Erforschung der Volkskulturen begeistert und stellt sich bis in die 50er Jahre hinein in den Dienst von Fritz Jean Begerts Reformpädagogik. Gehört zum Kreis der Kerzenkreis-Gründer. 1957/58 führend bei der Abspaltung des Tägelleists vom Kerzenkreis, zusammen mit Sergius Golowin erster Redaktor der Leistzeitung «Sinwel»; engagiert sich innerhalb des Tägelleists für die freie Schule Vallamand. Lebt in dieser Zeit etwa zehn Jahre lang getrennt von seiner Frau und der Tochter Eva; Mansarde an der Mühlemattstrasse 68 in Bern «im SEVA-Haus» (Ueli Baumgartner, mündlich, 15.5.1993); feste Freundin damals Trudi Könizer (Zeno Zürcher, mündl. 11.9.1992). Gebundene Ausgabe des SINWEL 13/61 zu einem 50. Geburtstag (Nachlass ne.). Entfremdung nach unglücklichem Anzeiger-Inserat zu einer N.-Veranstaltung im «Podium», 2.6.1962 (Zürcher mündl. 4.6.1992). In dieser Zeit Rückkehr zur Familie nach Worb. Juli 1977: Umzug nach Blinzern/Köniz. In Feierabendschriftstellerei entstehen seit den späten 50er Jahren die Erzählungen der «Knochenmühle» und das Romanfragment «Zybach» (unveröffentlicht).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R. N.: Wanderungen in den Ostkarpaten 1935, Privatdruck 1991; Andreasch Deasch Measch, Bern (Sinwel) 1960 [vgl. K E/165]; Der blonde Brecht, Bern (Sinwel) 1962; Die Knochenmühle. Rat Rainers magische Papiere, (Ott Verlag Thun) 1993) Archiv fl.: «Neuenschwander» (darin R. N.: Über Wendelstein); «von Steiger» (Interview 1, 3, 6, 9f, 11, 12, 18 [ad. Wendelstein]); 011 Zeno Zürcher 02, Pt. 9; 03, Pt. 9; 05, Pt. 1+2; 06;11 (N. als Schriftsteller, Mensch und Zeitreisender); 017 Klopfenstein; 020 Neuenschwander; 026 Walter Zürcher 02, 1, 6, 7, 11; 04, 1-3; 07, 1-5 (Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist), 4 (N.s Entlassung im Schlössli Ins); 028 Golowin 05, 1; 038 Baumgartner 01, 4 (Begerts Tagebücher); 02, 1f; 04 1f, 3f (Episoden: Vallamand; Hopf-Gut), 4 (Theologie-Studium, Pfadi, Panidealisten), 5f (Ins: Pariser; N. als Lehrer); 05, 1f, 3; 041 Gretel Zürcher 01, Pt. 1; 042 Jean-Richard 03, Pt. 3 (Beerdigung) v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S. (Kurzbiografie); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [15]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>René W. (Pseudonyme: Till, Rat Rainer; journ. Kürzel: ne.)</Vorname>
<Todesdatum>8.8.1987</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>178</ID>
<Name>Stempowski</Name>
<Geburtsdatum>10.3.1894</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bereist zusammen mit Hans Zbinden und Stanslaw de Vincenz in den 30er Jahren die Huzulei. Als polnischer Emigrant kommt er während des Krieges Nach Bern; lebt an der Nydegglaube. «Détestait tout conformisme»; «homme de lettres "engagé"»; C était un cosmopolite d une culture quasi encyclopédique» (Zbinden). Professor. Referent im Kerzenkreis (Kunstsoziologie); stellte diesem zeitweilig seine Küche als Versammlungsort zur Verfügung.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>G. S.: Réflexions (?), Genève (Librairie Droz) 1954; La terre bernoise, Berne (Librairie Herbert Lang) 1970 (Deuxième Edition); darin: Hans Zbinden: J. S., homme de lettres un grand émigré polonais de notre temps Archiv fl.: «Stempowski»; K E/66 (Begert über S.); 026 Walter Zürcher 02, 5; 042 Jean-Richard 03, Pt. 7 Golowin [1981]/1989, 126, 323; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [15]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jerzy (Georges)</Vorname>
<Todesdatum>4.10.1969</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>179</ID>
<Name>Gattiker</Name>
<Geburtsdatum>12.5.1899</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Aufgewachsen in Richterswil, in den Zwanziger Jahren in Berlin, umfassend, aber im speziellen musiktheoretisch gebildet (David Gattiker mündlich, 5.11.1996). Kulturjournalist zuerst beim «Bund», nach einer kritischen Berichterstattung über Edwin Fischers Klavierinterpretationen von Bachs Cembalokonzerten, die zum Eclat führen vor 1944 Wechsel zum «Berner Tagblatt» (dazu regelmässig für NZZ und sporadisch für «Weltwoche» und andere). Ab 1940 zuerst allein, seit ca. 1946/47 zusammen mit seiner Frau Irene Gattiker-Lauterburg, Veranstalter der - «Hausabende für zeitgenössische Musik» an verschiedenen Aufführungsorten. Sein Musikstudio im «Klapperläubli 34» stellt er von Frühling bis Herbst 1957 dem Kerzenkreis als Versammlungsort zur Verfügung.
Darüberhinaus hat Hermann Gattiker auch gefilmt (Bern in den fünfziger Jahren).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 01, Pt. 7; sinwel 1/58, 2; K E/113; K E/222 (zum Tod Gattikers) Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [15], [19] Nachlass im Estrich des Burgerspitals, wo Irene Gattiker-Lauterburg heute lebt, einige Briefdossiers im Musikhistorischen Institut bei Renggli; die Filme bei einer von David Gattikers Schwestern.</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hermann</Vorname>
<Todesdatum>8.2.1959</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>180</ID>
<Name>Mueller, REM</Name>
<Geburtsdatum>3.5.1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Des Ernest und der Lina, geborene Lütschg zigeunerischer Herkunft» (M. 1976, 158). Geboren in Bern; beginnt 1945 zu gammeln (140). Bezeichnet sich als «erster Schweizerische[r] Dienstverweigerer» (134). Tritt bei Spoerris Picasso-Inszenierung 1956 als antikommunistischer Propagandist in Erscheinung (Senn). Referent im Kerzenkreis («liess das Publikum bei seinem ersten Abend ohne den werten Gammler», Walter Zürcher); Referent in der Junkere 37; als gelegentlicher Journalist Mitarbeiter bei "Bund", "Blick" und "Vorwärts" (J37 E/166). Lebt 1965/66 anderthalb Jahre in Schottland, dann längere Zeit auf Formentera/Balearen ( M. 1976). 24.7.-1.8.1967 Osteuropareise mit Rudolf Mooser. «Europäischer Kerouac», «perverser Kleinbürger» (J 37 E/1) «führender Asozialist» (J 37 E/111); Grossmystiker der Schweizer Gammlerzunft, übte sich in Alkohol, Erotologie und Behörden-Beschimpfung» (J 37 E/169, "Neue Presse", 1.2.1968); «Avantgammlarde-Poet» ( «1. Berner Kunstemporium»). Ca. 1968: Beitritt zur PdA. Vormünder: Erwin Heimann, Hektor Küffer, Peter Krüger (Baumgartner). Selbstbezeichnung: «Volknik» (Zürcher Woche). Neben Dürrenmatt betätigt sich auch der Industrielle Dieter Bührle an Sponsor von M. Ab ca. 1970 Formentera/Baleares (Aktion «Spanische Fliege»). «Am 6. Februar [1991, fl.] hat man ihn in Kovalam-Beach bei Trivandrum in Südindien tot in seinem Hotelzimmerchen gefunden» (Cornu).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R. E. M.: Poetische Aderlässe (1960); Geheul um Gabriela (1968) [Titel vgl. H. U. Christen: «Geheul/Geschrei um Vera», ca. 1961/62]; Engel der Strasse (1976, darin autobiografische Hinweise 29, 134, 140, 158); Geliebte Tödin (1986). Archiv fl.: «Mueller»; «Arena FIERTAS» (Bund 21.7.1965); «Burgdorf»; «Polit-Lyrik» (TA 20.5.1967); 001 Marti 04 (Marti/Schär) 12f; 011 Zürcher 03/Pt. 6; 07 (Beschimpfung als Kunstform); 015 Hohler 03 (Episode); 016 Ammann 02/11; 024 Lauener 01, Pt. 1 + Nachtrag (Anekdoten); 026 Walter Zürcher 02, 10); 028 Golowin 03, Pt. 4; 04; 07; 030 Mooser; 031 Wirz Thormann 01, 7; 032 ad. René E. Mueller 01 Ämter; 02 Texte/Materialien; 03 Zeugen; 04 Fichen Rundbrief; 038 Baumgartner 03 (Baumgartner REM/ Episoden; 9f: Bührle); 04, 1f (Begert), 2f (Wegmüller); 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 3 (ad. 9.12.1962); 8f (Theater); 9 (REM als Journalist), 10 (Vormundschaft), 11 (Beride), 12 (Persienreise/Blumenstein), 13 (Bührle), 14 (Ausstrahlung); 048 Schwander 01, 4f; 050 Theiler 01; 053 Eggenberg 01, 10f; 073 Lehner 02,1 (als Mythos) + 7f (in Malix/ als Typ); 077 Baviera 01,8+9; 076 Steiner 02, 9 f (REM als Selbstdarsteller und «Wildsau») Bachmann 1997, 108, 128, 129, 131, 151; Eichenberger [1970], 63 (Foto von M.); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17, Walter Zürcher]; [37, Senn]; Kauer Walther 1968,58; Küng 1988, 59 (Anekdote); Mooser 1967 (Osteuropareise Mooser+Mueller 24.7.-1.8.1967)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>René E. (Ernest)</Vorname>
<Todesdatum>6.2.1991</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>181</ID>
<Name>Bichsel</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Beitrag in der "spirale". Referent im Kerzenkreis und in der Junkere 37 ( 14.6.1968)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: P. B.: «Eine Stadt wie » (WW, 25.10.1968, > J 37 E 295-209 [eingelegt]) Bucher 1990, 114; Cortesi 1968 (Interview mit B. ad. «nonkonform»); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Mühlethaler 14, 17, 19, 24></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>182</ID>
<Name>Braunschweig</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schrieb in Basel eine völkerrechtliche Dissertation. Zwischen 1956-1966 Mitarbeiter des Internationalen Zivildiensts (SCI), der Internationalen Rotkreuzliga (in Algerien) und des Schweizerischen Arbeiterhilfswerks (SAH). Von 1966-1995 Amtsvormund der Stadt Zürich, 1964-1975 Präsident des Schweizerischen Friedensrats (SFR), 1979-1991 Nationalrat (SPS). Referent im Kerzenkreis (Zivildienst).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Braunschweig»; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Schmid 1976, 192, 358, 365</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hansjörg</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>183</ID>
<Name>Burkart</Name>
<Geburtsdatum>8.2.1922</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referentin im Kerzenkreis.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>KLG Graf/Graf [Hrsg.], 1973, [17]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erika</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>184</ID>
<Name>Glaus</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Fotograf, in den 50er Jahren befreundet mit Paul Lehmann und Peter Lehner. Referent im Kerzenkreis.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M. G.: Einer, der etwas geworden ist, in: Pulver [Hrsg.] 1988, 141ff Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Marget Lehmann (mündl., 5.5.92)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>185</ID>
<Name>Haas</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Film: Inclinations (1966). Ist heute Lehrerin in Rotenbaum, lebt in Burgdorf; getrennt oder geschieden von Guido Haas. Laut Guido Haas, mündlich, 3.9.1999, verstorben.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 159 (Kurzbeschrieb des Films); Margret Lehmann (mündl. 5.5.1992)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Eva</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>186</ID>
<Name>Hilty</Name>
<Geburtsdatum>5.12.1925</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in St. Gallen; dort Schulbesuch und Matura; Studium der Germanistik und Geschichte in Basel und Zürich; Promotion bei Emil Staiger; Lehrer in St.Gallen. Engagement für die internationale avantgardistische und die junge Schweizer Literatur als Herausgeber von «hortulus» (1951-1964, Tschudy-Verlag, St. Gallen), «Quadrat-Bücher» (1959-1964) u.a. 1953-1957 Redakteur der «Politischen Rundschau» (FDP). ««Mitglied des ständigen Drei-Länder-Präsidiums der Internationalen deutschsprachigen Schriftstellerkongresse. Vizepräsident des Bodensee-Klubs (Vereinigung von Künstlern und Kunstfreunden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz). Mitglied des Preisgerichts für den Meersburger Droste-Preis für Dichterinnen. Mitbegründer des Forums für junges Theater St. Gallen (1958-1960). Seit 1964 Präsident der Vereinigung zur Förderung der Zürcher Werkbühne und Repräsentant der Internationalen Agentur für lateinamerikanische Dramatik und Literatur für das deutsche Sprachgebiet.» (Hilty/Schmid [Hrsg.] 1964,303) Im November 1964 gescheiterter Versuch, einen eigenen Verlag zu gründen, um «Hortulus» und «Quadrat-Bücher» weiterführen zu können (SLA, Hilty-Nachlass 49, Dossier «Plan einer Verlagsgründung»). Umzug nach Zollokerberg (später Stäfa).1964-1973 Redaktor des «Volksrecht» (seit 1970 «Zürcher AZ»); seither freier Schriftsteller und Journalist: «Der Wandel vom Jungliberalen zum Sozialdemokraten war wohl charakeristisch für den politischen Weg mancher Autoren dieser Generation, typisch aber auch für die Entwicklung der Freisinnigen zur Partei der Wirtschaft und des Grosskapitals, in der kritische Intellektuelle keine Wirkungsmöglichkeit mehr sehen» (Kurt Marti). Umfangreiches eigenes literarisches Schaffen seit 1948 (Romane, Novellen, Lyrik, Hörspiele, Essays), dazu kommen historische und literaturwissenschaftliche Studien und Herausgebertätigkeit. SP-Parteimitglied und Nationalratskandidat 1967. Referent im Kerzenkreis und in der Junkere 37. Laut Golowin «betrachtet» H. «für jenen Zeit-Abschnitt Bern mit seinen schon vor 1960 emporblühenden "Kellerbühnen" als den wichtigsten Ort des deutschen Sprachgebiets für die Entstehung eines "Off Broadway"-Theaters: Also eines Theaters, das versucht, ein Ausdruck der geistigen Spannungen und Strömungen zu sein und nicht ein staatlich gefördertes "Kulturalibi" für eine Schicht von ewig-gestrigen Langweilern.» (in: Bisinger [Hrsg.] 1972,127). Fiche in: SLA, Hilty-Nachlass 50 (22.8.1958-9.12.1975; v.a. ab 1966: Anti-Vietnam-Engagement). ad. seine parkinsonartigen Muskelzuckungen im Gesicht (Beobachtung fl. SO-Lit.tage 1983 [?]: H. sei seit den 60er Jahren tablettensüchtig gewesen (Elio Pellin mündlich, 5.11.1996); Zusammenhang?
Nachlassverwalter: Andreas Hilty, bd L.-Dapples 16, 1800 Vevey, 021/923 51 67; Hiltys Witwe: Doris Hilty, Rosenfeldweg 2, 9000 St. Gallen, 071/278 35 71.
></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Hilty» (darin Werkverzeichnis laut SLB u.a; Nachlassinventar SLA [vgl. auch Nl. 064 ad. H.R. Hilty]); 033 Däpp 01, 2, 5; J 37 E/73; 074 Gsteiger 02, 3; 076 Steiner 02, 4f (als «hortulus-Macher) Bisinger [Hrsg.] 1972, 127; Cortesi 1968 (Interview mit H. ad. «nonkonform»); DU 8/91 (Ernst Halter über H. R. H.); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Hilty/Schmid [Hrsg.], 303 bio-bibliographische Angaben); «Der Hochwächter» 6/1951,188 (bemerkenswertes Jugendbild von H.); KLG (Jürgen Egyptien über H.R.H.); Jost 1994, 26f, 117ff; 117ff; NOISMA 20,21/88 (Sonderheft ad. H.R.H.); Vorwärts 1966 (Interview ad. Nonkonformismus); ZeitSchrift 5/94 (Kurt Marti: Zum Tod von H. R. H.) Nachlass im SLA</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Rudolf</Vorname>
<Todesdatum>5.7.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>187</ID>
<Name>Keller</Name>
<Geburtsdatum>1923</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Puppenspielerin aus Münsingen. Referentin im Kerzenkreis (wurde durch ihn veranlasst, erstmals auch für Erwachsene zu spielen).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Keller Therese» 021 Bettina Zürcher 01/3; 026 Walter Zürcher 01, Pt. 8; K E/85 Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [17]; Loosli/de Quervain 1983, 105ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Therese</Vorname>
<Todesdatum>1972</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>188</ID>
<Name>Meier</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent im Kerzenkreis. Mit G. M. s «Im Schatten der Sonnenblumen» eröffnet der kandelaber-Verlag 1967 sein Programm.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Meier»; 016 Ammann 02/4 Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gerhard</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>189</ID>
<Name>Meyer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Anlässlich einer Lesung im Lyceumclub am 26.2.1955 wird sein Wohnort als Buttenried angegeben. Referent im Kerzenkreis (Berndeutschübersetzung Homers 17.10.1956). «Albert Meyers wahrhaft geniale Übersetzung der Odyssee ins Berndeutsche.» (Urs Widmer, in: TEXT+KRITIK IX/98, 9).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>A. M.: Wie ich Homersammler wurde, Bern (Büchler) 1951 [in: K E/92, eingelegt]; Homer bärndütsch Odyssee, Bern 1960/1978 [B] Bund, 2.3.1955 (anlässlich der Lesung im Lyceumclub [BSV S R]) Graf/Graf [Hrsg.] 1973 [18]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Albert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>190</ID>
<Name>Moeshnang</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent im Kerzenkreis. Am Anfang Mitglied der Gruppe Postgasse 6.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 1; 038 Baumgartner 01, 2 Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18]; Paul Nizon: M.E. (Bern 1987) [Landesbibliothek Nq 129 125]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Egbert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>191</ID>
<Name>Morgenthaler</Name>
<Geburtsdatum>15.4.1882</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1913-1920 Oberarzt in der psychiatrischen Anstalt Waldau; von 1920-1925 Chefarzt der privaten Nervenheilanstalt Münchenbuchsee; ab 1925 eigene psychotherapeutische und Gutachterpraxis in Bern. Privatdozent für Psychiatrie in Bern; Gründer der Schweizerischen Gesellschaft für Psychologie. Referent im Kerzenkreis am 18.12.1962 (Bildnerei der Geisteskranken).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>[Hinweise auf Bücher und Aufsätze vgl. auch K E/360] W. M.: Ein Geisteskranker als Künstler Adolf Wölfli; 1921 (Bern)/1985 (Wien) [B]; Der Mensch Karl Marx, Bern (Verlag des Schweizerischen Ostinstiuts) 1962 Archiv fl.: K E/360 Gafner 1991, 54 (ad. Robert Walser); Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum>1.4.1965</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>192</ID>
<Name>Rhyn</Name>
<Geburtsdatum>2.8.1888</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller, Dichter, BSV-Mitglied. Panidealist, der Holzapfel noch gekannt hat. Referent im Kerzenkreis («der treueste Besucher und wichtigste Berater», Zürcher), wo auch sein 70. Geburtstag begangen wird (K E/190). Laut Heinz Balmer (mündl. 22.10.1992) habe R. im Panidealistischen Kreis Walter Zürcher immer «verteidigt und unterstützt».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>[Werkverzeichnis bis 1958 vgl. K E/1958] H. R.: Dank, Gespräche mit einem Gottesleugner, Blühender Stein, Liebe Bäume, Plan zur Schaffung einer Weltfriedenswarte, Ewiges Bauerntum, Tag und Traum, Weltverbundenheit, Zeit und Ewigkeit, Es wird einmal, Gott und Welt. Briefe über Rudolf Maria Holzapfel, Schweizer Wilderergeschichten, Bergschatten, Bist du bereit?, Parzival und Kondwiramur (vgl. K E/52), Das neue Gewissen, Pfulingen (Baum Verlag) 1960 [K E/318] Archiv fl.: «Rhyn»; 038 Baumgartner 04, 5 («der keusche Rhyn»/private Verhältnisse) BSV 1949, 129f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18, Walter Zürcher] Kleiner Bund 31.5.1968: Bildnis eines Dichters. Zur ersten Wiederkehr von Hans Rhyns Todestag am 1. Juni 1967 (in: S R BSV)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum>1.6.1967</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>193</ID>
<Name>Wartenweiler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent im Kerzenkreis.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Fritz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>194</ID>
<Name>Stieger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent im Kerzenkreis («freie Berufswahlschule; dieser Vortrag veranlasste den Direktor der Berufswahlschule Bern neue Methoden auszuprobieren». Zürcher)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18, Walter Zürcher]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Karl</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>195</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum>27.9.1899</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Aufgewachsen in Basel, Flachmalerlehre, Bildhauerausbildung (zuerst bei C. Gutknecht, dann Carl Burckhardt. 1921-1928 Castel S. Pietro (wg. grossen Asthmaproblemen). Finanzielle Notlage, gewerbliche Tätigkeit; wendet sich Fragen der Lebensreform zu: Vortragsredner, 1927-1947 Gründung und Leitung des ersten Reformhauses in Zürich; 1935-1945 Gründung und Gestaltungder Gartenbausiedlung Bassersdorf; Verfasser zahlreicher Schriften; Herausgeber und Redaktor von "Neuzeitlich leben" (1937-1947, Auflage: 12 000 Expl.) und des "Reuweg-Kurier" (Auflage 100 000 Expl.). 1947-1952 Bildhauer in Paris; Leiter einer Kunsttöpferei. Ab 1953 in Bern am Nydeggstalden: Gründung der Zeitung "Sonnseitig leben" (erscheint bis 1988). 1954/55: Anreger am Stammtisch im «Wilden Mann». Plant Schuleröffnung, wo er Ernährungs- und Schulreform zusammenführen will; Ende 1955 mit Familie in Ins, Stage in Robert Seilers «Schlössli. 1956 Gründer der freien Schule Vallamands (Eröffnung 1.4.1957, M. lässt sie im Herbst 1961 nach der Kollektivkündigung seines Personals [Streit um Fristlose Enbtlsssung des Gärtners] eingehen), danach bis Frühling 1970 «Heim für neuzeitliche Ernährung und Erwachsenenbildung». Referent in der Junkere 37. Seit 1970 Bildhauer in einem Atelier in Gurten- Gartenstadt ob Bern. Zu seinem 60. Geburtstag erscheint der "SINWEL" 7; zum 70. veranstaltet die Junkere 37 eine Ausstellung ( 26.9.1969); zum 80. findet ein Fest auf dem Gurten statt, an dem sich M. mit Begert versöhnt (Zeno Zürcher, mündl.). Müller war viermal verheiratet und hatte mit seinen Frauen insgesamt 11 Kinder. Beerdigt in Ittigen oder Bolligen.

Am 27.9.1999 lädt Zeno Zürcher kurzfristig alte Bekannte für den nächsten Abend an den Stammtisch in der «Harmonie», um des 100. Geburtstags von Müller zu gedenken (ich bin andersweitig besetzt).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Müller»; «v. Steiger» (Interview 1, 2, 3); 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 9; 026 Walter Zürcher, 9 (im "Wilden Mann"), 10, 11; 038 Baumgartner 02, 2, 3 (Episode Kapelle Ins); 041 Gretel Zürcher 01, Pt. 1; 042 Jean-Richard 03, Pt. 6, Pt. 10; K E/78; J 37 E/32 Golowin 1959/2; Golowin 1964, 28ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rudolf</Vorname>
<Todesdatum>Osterzeit 1986</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>196</ID>
<Name>Niederhauser</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schauspieler, der zusammen mit Walter Zürcher vom Kerzenkreis den Keller der Junkerngasse 37 als Veranstaltungssort einrichtet und dort von Oktober 1961 bis Sommer 1963 «Das Podium» leitet. Mit 16 «Geissenpeter» bei der Heidi-Bühne. Schauspielerausbildung in Wien und Zürich; später wieder bei der Heidi-Bühne. Als er sich von ihr löst, versucht er als freier Rezitator durchzukommen. Für seine Auftritte ist dann auch «Das Podium» ursprünglich gedacht. Anfang 1963 steigt er bei der Migros Bern ein und überlässt «Das Podium» zunehmend den Tägelleist, der es ab 5.2.1964 in die Junkere 37 umfunktioniert. Heute Beauftragter der Migros Genossenschaft Bern zur Verteilung des Kulturprozents (Ressort kulturelle Aktionen)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Niederhauser»; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 1, 3, 7; G P; «von Steiger» (Interview, 4)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>197</ID>
<Name>Tanner</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der von Wattenwyl/Suter-Szene</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Nl 006 Suter 02</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erika</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>198</ID>
<Name>Minder</Name>
<Geburtsdatum>14.12.1942</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Bis 19 in Bern. Existentialisten und Beatniks Hauptinteresse. Ölbilder. Bis 23 Reisen nach Marokko, Frankreich, Spanien, Griechenland, Kreta. Zen-Buddhismus, Henry Miller, Alufolienbilder, Heirat. Erste Begegnung mit erweiterten Köpfen. Darauf Reise nach Mexiko, USA, Guatemala, Venezuela. Begegnung mit der Welt der Azteken, Taos, Indianer, psychedelische Kunst. I Ging, Tarot, experimentelle Fotografie und Filme, symbolische und metaphysische Malerei. Zur Zeit in Bern. Familie als geistige Einheit. Kunst jeglicher Art als Mittel zur Selbstverwirklichung, nur eigene Erfahrung zählt. Universalität schützt vor Stagnierungen. Überwindung von äusseren Freiheitsbeschränkungen durch innere Freiheit. Bewusstseinserweiterung im Alltag (jede Sekunde, jede Minute» ("focus", 12/1970, 41). Mitglied der von Wattenwyl/Suter-Szene. Biografisches siehe auch «Minder» (Gespräch mit Hächler 1996).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Minder»; Nl 006 Suter 02</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alfred (Mindi)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>199</ID>
<Name>Klein</Name>
<Geburtsdatum>23.10.1942</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Lausanne Bürgerort: Weesen. «Dekorateur, Kunstmaler. Arbeitet seit 1961 am Roman "Die Sprosse" und dem Theaterstück "Die Maske". Für 1963 geplant die Aufführung seines lebendigen Bilds "Der Rahmen"» (in: «Beiträge 1963, Arena FIERTAS 2»). 1963 in Zeno Zürchers Berner Versuchen («Die Spirale»): «In der Dichtung bekenne ich mich zu einem ungesuchten Latentismus, zum Versuch der Gestaltung des un- und unterbewusst Verborgenen. Das heisst ich beschäftige mich mehr mit dem Heustock, als mit der darin verborgenen Nadel und habe (im Gegensatz zu Dr. Faust) mehr Freude am Pudel als an seinem Kern.» (in: Berner Versuche 5, [5]). Später Mitglied der von Wattenwyl-Suter-Szene und Kunstmaler. Heutige Adresse: La Colombaia, 6533 Lumino (TI). Laut einem «fogio info» im Hotel Locarno vecchia (4.10.1996) «Malerei, Plastik, Textilkunst, Happening, Zeichnung» als Tätigkeitsgebiete, dazu Maler, Plastiker, Hörspielmacher, Theatermacher, Zeichner. Umschlaggestaltung Offizelles Kursbuch 1992 (Bahnen und Postauto).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Klein»; Zeno Zürcher mündl. (24.6.1992); Nl 006 Suter 02; 076 Steiner 02, 9 (K. als Selbstdarsteller) Küng 1988, 92, 233; «Timmermahn. Maler. Schreiber. Sprecher.» Biel, Galerie 57, 30.5.-27.6.1981. Biel 1981;</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter F. (Timmermahn)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>200</ID>
<Name>Grotti</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der von Wattenwyl-Suter-Szene.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Nl 006 Suter 02</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Anita</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>201</ID>
<Name>von Allmen</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der von Wattenwyl/Suter-Szene.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Nl 006 Suter 02</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>202</ID>
<Name>Zäch</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der von Wattenwyl-Suter-Szene.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Nl. 006 Suter 02</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kathrin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>203</ID>
<Name>Burn</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Junkie in den 60er Jahren</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Nl 006 Suter 02 Mueller 1976, 99</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner (Wegi)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>204</ID>
<Name>Fivian</Name>
<Geburtsdatum>1940</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der Gruppe 66.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27, Szeemann]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 9, 12ff, 24, 53 (Kurzbiografie), 54 Peter Killer: Von Zero zur Nicht-Akkomodation)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bendicht</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>205</ID>
<Name>Bitzos</Name>
<Geburtsdatum>1946</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Arbeitet unter Szeemann in der Berner Kunsthalle. Organisatorin der beiden Aktionsabende für konkrete Poesie ( 26.5.1966; 9.9.1966; 29.2.1968).
Ausbildung zur Buchhändlerin in der Buchhandlung Müller-Gfeller (Spitalgasse [?]). 1967 Abbruch der Ausbildung und Wechsel an die Kasse der Kunsthalle (Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 29). Später vier Jahre Sekretärin im Departement von Bundesrat Ritschard (resp. SP-Sekretärin im Bundeshaus, von Gunten, mündlich, 3.9.1999), in dieser Zeit Freundin von NR Max Bill; danach Reiseleiterin für Baumeler (Griechenland weil sie griechisch spreche; Ägypten, China, Indien etc.). Im Herbst 1995 zieht sie nach Südindien, lebt zuerst in Kerala (Cochin), danach in Tamil Nadu, in einem Ashram (eine Art offenes Kloster), wo sie heute in einer Bibliothek als Übersetzerin für englisch-deutsch und umgekehrt tätig sei. (Frau Bitzos [Mutter], mündlich, 7.9.1999)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>«Nl 083 Bitzos» A. B.: Bern, ein Zentrum experimenteller Schweizerkunst», in: Integration (H. de Vries, Arnhem); A. B. [Hrsg.] 1966; A. B. [Hrsg.] 1968 Archiv fl.: Margret Lehmann (Brief vom 6.5.1992); J 37 E/98, 025 Megert 01, 7 Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [27]; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 8, 27-30 (A. B.: Berns "Epoque"), 33></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Anastasia</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>206</ID>
<Name>Wegmüller</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Aufgewachsen im Seeland und im Berner Oberland. In Bern ab 1959 (?). Gulaschsuppen-Fuer im "Zähringer" für über 1000 Leute als Geburtstagsfeier (Küng 59): Vernissage einer Wegmüller-Ausstellung 1969, das unter dem Titel «Fest der verlausten Vögel» in die Geschichte einging (-> 11.1.1969).
Illustrator von Golowin 1975.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Rock» (darin: BT 30.7.1993) Golowin 1975, 71f; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [29, Golowin]; [44, W.W.: Erinnerungen an die Stadt Bern]; Küng 1988, 59, 92; Mueller LK EG, 653f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>207</ID>
<Name>Gelpke</Name>
<Geburtsdatum>24.12.1928</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Waldenburg. Verlässt nach dem Tod des Vater, 14jährig, das Elternhaus. Glarisegg (gemeint vermutlich das Landerziehungsheim bei Steckborn, vgl. Kamber 1990, 19ff), Basel, Bern (Gymnasium). Studien in Zürich, Berlin, Basel, Teheran (Ethnologie, Philologie, Philosophie, Religionsgeschichte); 1957 Dissertation In Basel über die erste Regierungszeit des Sultans Mas ud I; Studienreisen, Teheraner NZZ-Korrespondent; 1960 Habilitierung in Bern; Dozent für persische Sprache und Literatur an der California University, Los Angeles. Übersetzer persischer Liebesgeschichten (das meiste bei Manesse publiziert). Experimentiert mit psychedelischen Drogen (LSD, Psilocybin). Vaterfigur der Hippie-Bewegung und des new people (Landkommunen, mystische Lebensgemeinschaften). Gelpke stirbt an einem Gehirnschlag.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R.G.: Holger und Miriam, 1951 (Origo Zürich); Vom Rausch im Orient und Okzident, 1966 (Klett); Archiv fl.: «Gelpke» (darin: Brief von Kurt Marti) Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [29, Golowin]; Hilty 1977 ist u.a. R. G. gewidmet</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rudolf</Vorname>
<Todesdatum>19.1.1972</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>208</ID>
<Name>Villard</Name>
<Geburtsdatum>1917</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Lehrer (1943-1951 in Evilard [Reformpädagogik nach Cécile Freinets «Aktiver Schule»], danach Biel), Grossrat, Nationalrat, «Mouvement des Résistents à la Guerre» (seit 1963) und Präsident der Internationale der Kriegsdienstgegner (IdK). Zusammen mit Pierre Annen verweigert er aus Solidarität mit den Militärverweigerern aus Gewissensgründen den Militärdienst. Sein Handeln hat Vorbildcharakter und trägt zur Politisierung von Jugendlichen bei (vgl. 068 Rothenbühler, 1,1). Bei Haftantritt (in Oberschöngrün) Solidaritätsdemonstration in Ins ( 4.7.1966). In dieser Zeit «Schlüsselfigur» der Nonkonformnisten (033 Däpp 01, 1). Wird (vermutl. ca. Herbst 1967) zusammen mit Gassmann aus der Grossratsfraktion ausgeschlossen (Badener Taglatt, 14.11.1967, in: J 37 E/157 [eingelegt]) «The Green Berets»-Episode ( TA 22.1.1969, in: J 37 Dokumente). 1970 gibt ihm Friedrich Dürrenmatt einen Drittel des Grossen Literaturpreises des Kantons Bern weiter.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Villard»; «Lenzburg 1968» 029 Cortesi 01, 1, 6; 033 Däpp 01/1, 2; 068 Rothenbühler 01, 1 Cortesi, in: neutralität 5/1967, 13ff Dickerhof/Giger [Hrsg] 1976, 55; Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [31, Golowin]; Schmid 1976, 64, 97, 109, 138, 197, 213, 273, 288, 329, 337, 341, 343, 356, 358, 368ff, 392, 412</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Arthur</Vorname>
<Todesdatum>18.5.1995</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>209</ID>
<Name>Annen</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Altphilologe, Gymnasiallehrer in Biel. Im Juni 1963 verschickt er an 2500 Schweizer den Aufruf, ab Juli 1964 mit ihm den Militärdienst zu verweigern oder den Militärpflichtersatz nicht mehr zu bezahlen, wenn bis zu diesem Zeitpunkt nicht ein Zivildienst für Militärdienstverweigerer eingeführt sein sollte (vgl. z. B. «Blick» 26.6.1963: Bourquin im Gespräch mit Annen [noch nicht kopiert]). In der Folge verweigert er zusammen mit Arhur Villard aus Solidarität mit den Militärverweigerern aus Gewissensgründen den Militärdienst. Haftantritt 13.6.1966 (Kundgebung vor der Anstalt in Witzwil). Der «Bund» kolportiert seine Distanzierung von den Demonstrierenden 9./10.7. und 27./38.8.1966, in: «Ins»).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Annen Pierre»; 029 Cortesi 01, 1f Cortesi, in: neutralität 5/1967, 13ff Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [31]; Schmid 1976, 97, 329, 337, 339, 369</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Pierre</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>210</ID>
<Name>Gsteiger</Name>
<Geburtsdatum>1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Twann. Studium der Romanistik in Bern und Paris, Abschluss; Dr. phil 1956; danach Assistent an der Uni Bern (zuständig für französische, italienische und englische Literatur). Literaturpreis der Stadt Bern 1956 für den Lyrikband «Inselfahrt». Seine lyriktheoretische Weltsicht findet sich im zweiteiligen Essay «Lyrik der Gegenwart» («Sonntagspost»/«Landbote und Tagblatt der Stadt Winterthur», 23.2.1957. Archiv fl.: Beilage zu K E/232). Heirat mit der Keramikerin Pierrette Favarger ( 10.4.1957, K G 2/117). Mitorganisator der monatlichen Stunden am Kaminfeuer im Lyceumclub bis zum Wegzug. April 1959: Wahl in den Vorstand des BSV als Ersatz für den verstorbenen Ernst Balzli (vgl. Protokoll BSV-Vorstandsitzungen 159+162); bereits im Februar 1960 steht Umzug nach PeseuxNeuenburg bevor (Prot. 171); Konflikte (Prot. 175/I); Demission «infolge äusserer Umstände», als Nachfolger wird Golowin genannt (Prot. 179); ab Prot. 181 wird G. nicht mehr erwähnt (April 1961). 
1961-1966 Programmbearbeiter der literarischen Sendung im Radiostudio Bern. 1966-1992 Lehrbeauftragter (Privatdozent für vergleichende Literaturwissenschaft) an der Universität Neuchâtel. 1965-1975 Korrespondent der NZZ. 1975-1981 Kolumnist für den TagesAnzeiger. 1971/72 und 1976 an der University of Illinois. 1972 Extraordinarius an der Universität Lausanne. Seit 1981 Ordinarius. Wohnhaft in Neuchâtel. G. als Literat vgl. Gsteiger 1993, 114, 143. Nach Austritt aus BSV bis zur Spaltung 1970 SSV-Mitglied, dann auch dort Austritt (jedoch nicht Übertritt in die Gruppe Olten). Widereintritt in den 90er Jahren nach Veröffentlichung des Romans «Den Vater begraben».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M. G.: Stufen, 1951; Flammen am Weg, 1953; Inselfahrt, 1955; Mirakelspiel von Theophilus, St. Gallen (EIRENE-Verlag), 1955; Westwind, Bern (kandelaber) 1969 (?); Den Vater begraben, Roman (Zytglogge), 1993 M. G. [Hrsg.]: Die zeitgenössischen Literaturen der Schweiz (Kindler) 1974 + (Fischer TB), 1981 Archiv fl.: «Gsteiger»; «nonkonform» (Diskussionsbeitrag "vorwärts"-Debatte); 024 Lauener 01, Pt. 7; 053 Eggenberg 01, 2, 5, 6, 11f Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [32]></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Manfred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>211</ID>
<Name>Adorno</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Adorno tritt, vermutlich vermittelt von Urs Jäggi, am 104. Abend der Junkere 37 auf ( 2.10.1966).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Golowin 1975, 91f (auch in: Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 174); Marti 1990, 80</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Theodor W.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>212</ID>
<Name>Nyffeler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit Paul Roland Co-Leiter des Kleintheaters Kramgasse 6 nach Robert Senn.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [36]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Thomas</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>213</ID>
<Name>Roland</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit Thomas Nyffeler Co-Leiter des Kleintheaters Kramgasse 6 nach Robert Senn.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [36]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>214</ID>
<Name>Althaus</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>1956 eigentlich Dramaturg beim Ateliertheater. Arbeitet dann aber bei der Ionesco- und Picasso-Inszenierung im Kleintheater Kramgasse 6 mit. Danach «verdingt er sich bei der IBM» (Senn).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Graf/Graf [Hrsg.] 1973, 36f, [Senn]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>H.U.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>215</ID>
<Name>Frischknecht</Name>
<Geburtsdatum>1939</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in St. Gallen. Klavierlehrdiplom; danach in berlin Orgel und Komposition; Studien in Paris, Beschäftigung mit konkreter Musik als Assistent des «Service de Recherche musical» am französischen Rundfunk. 1964 Konzertdiplom Cembalo, Abschlus von Musikphilosophie und Analyse bei Olivier Messiaen. Seit 1964 Organist an der Johanneskirche in Bern. Stellt in der Junkere 37 seine Experimente mit elektronischer Musik vor ( 29.1.1965).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: J 37 E/34 Mühlethaler 1989, 14, 17, 25</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Eugen</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>216</ID>
<Name>Stamm</Name>
<Geburtsdatum>1945</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Berns Hippie-Papst, der an die zwei Meter lange H. S.» (National-Zeitung, 3.2.1969, in «K.U.S.S.»). «Blitzgescheites Riesenbaby» (übergewichtig), Philosoph im «Falken», von seinen Positionen her habe er die Reitschulszene vorweggenommen. Referent in der Junkere 37 ab 5.7.1968; dabei vermutlich der letzte öffentliche Verfechter des Panidealismus ( 22.11.1968). 1968 Sprecher des «Kulturpolitischen Podiums Bern» auf der Lenzburg. Anfang 1970 zusammen mit Wettler Initiant der «Fachgruppe für Ideologiekritik» (F.I.K.) der K.U.S.S. «Sentenz von Hans "Yeti" Stamm: Die stinkende Fäulnis des schlecht Gewordenen als Immergleichheit zu verewigen, die Vernachlässigung der vordersten Front der Geschichte in der Auslegung des Wesens der Dinge als Gewesenheit bedeutet Verrat an den noch ungekommenen und vorausgeschöpften Potenzen in Einzelindividuum und Prozess-Materie» ("focus" 12/1970, 43). Schauspieler in Fredi M. Murers «Swiss Made». Letzthin in der Psychiatrischen Klinik Waldau oder Münsingen gestorben. Bei einem Besuch vor längerem in der Klinik habe er «Gaskammerängste» gehabt (Schwyn). Sohn des Theologieprofessors Johann Jakob Stamm ( 1994); ein Bruder sei Mittelschullehrer gewesen und ebenfalls bereits gestorben, die Schwester sei die Nationalrätin Judith Stamm, die ursprünglich in Bern Buchhändlerin gelernt habe und zu jener Zeit oft im Pyri gesessen habe (Raeto Meier mündl., 12.7.1994)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>mündl.: Lukas Schwyn (29.2.1992) und Bänz Schär (16.5.1992); Archiv fl. 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 9; «Lenzburg 1968» Ernst [Hrsg.] 1982 (in «Ernst»), 10; Lerch 1971, 95f Vater: Johann Jakob Stamm, Prof. Dr. ( ), letzte Adresse: Nesslerenweg 16, 3084 Wabern, 961 26 07.</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans, Housi (Yeti)</Vorname>
<Todesdatum>1992</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>217</ID>
<Name>Wyttenbach</Name>
<Geburtsdatum>1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Pfadfindername «Böbs» (Hans Peter Graf, mündl. 26.10.1992). Beginnt seine Pfafinderkarriere bei der «Patria» gleichzeitig mit Mani Matter. Gehört zu den «Knappen und Neulingen» des IX Trupp[s]», die «im Jahr 1947 das I. Examen bestanden» haben; wird dann «Ringpfader» ("Hallo", 2/50), besteht den «III. Exer» (1/51) und wird «Jungfeldmeister» (3/52). Komponiert bereits zu dieser Zeit (spielt am 29.5.1952 im Rahmen der Hausabende für zeitgenössische Musik bei Gattikers eine eigene Sonatine für Klavier.) Musikszenische Experimente und Opernprojekt «Der Unfall» (nicht zustandegekommen) mit Matter (Hohler 1992, 96).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Hohler 1977, 62; o. V.: Hausabende 1984, E 71</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jürg</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>218</ID>
<Name>Huggler</Name>
<Geburtsdatum>12.10.1903</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Prof. Dr., Dozent an der Universität Bern; von 1931-1943/1946 (?) Leiter der Kunsthalle Bern, von 1944-1965 Direktor des Kunstmuseums Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Huggler Max» Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24, 26; von Tavel 1983, 13</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>25.11.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>219</ID>
<Name>Sager</Name>
<Geburtsdatum>1925 (?)</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Leiter des Schweizerischen Ostinstituts (SOI). Referent im Kerzenkreis und in der Junkere 37.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Sager Peter» 011 Zeno Zürcher 02, Pt. 1; 024 Lauener 01, Pt. 10; 026 Walter Zürcher 06, 6f 9; 035 Erpf 01, 3f; «v. Steiger» (Interview 14f) Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [18]; Lauener: Die Wege , in: Lauener [Hrsg.] 1960</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>220</ID>
<Name>Gwerder</Name>
<Geburtsdatum>1944</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>"hortulus" 4/59: «Zurück zur Natur// Asphalt fliesst/ Staub der Zeit / Natur/ erstickt/ in Mauern:/ der Wald/ hat Rost getrunken.// Gedanken gelyncht/ auf der Strasse/ Achtelnoten fegen/ über Dächer:/ eine Krähe/ stirbt -/ hat Rost getrunken». 14.9.1962 Auftritt im Podium: Zum 10. Todestag von Alexander Xaver Gwerder. 24.9. und 1.10.1966: Mit POETENZ im Theater am Zytglogge (Dichterlesung mit Film und einer Live-Rockgruppe). Kontakt zu Walter Zürcher; «Tilt» im Zürcher Verlag. In der Junkere 37 am 1.2.1969 zum Ehrendoktor der Untergrund-Universität ernannt.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 6; 015 Hohler 02/3 DU 8/91 (Claudius Scholer über U. G.); P.M.: Olten alles aussteigen, Zürich (Parania City Verlag) 1990, 21ff, 141ff (Beiträge von U. G.)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urban</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>221</ID>
<Name>Seiler</Name>
<Geburtsdatum>1.6.1917</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bürger von Leimiswil. Lehrerseminar, zwei Jahre Marktfahrer in Bern. Spanienkämpfer und Kommunist (ZK-Mitglied der schweizerischen Kommunistischen Partei; gründungsmitglied der PdA). 1946-1953: Bergschule Reust/Sigriswil. Ab Herbst 1953 zusammen mit seiner Frau Aufbau der «Erziehungs- und Bildungsstätte für Kinder und junge Erwachsene auf der Grundlage anthroposophischer Pädagogik Schlössli Ins». Mitglied des Stammtischs im «Wilden Mann». Zusammenarbeit mit dem erweiterten Kerzenkreis bei der Gründung der freien Schule in Vallamand. Auftritt als Sprecher der Inser in der Junkere 37 am 31.8.1966. Die National-Zeitung kommentiert, bei Seiler handle es sich nicht nur um den Direktor der Schlössli Ins und den gegenwärtigen Präsidenten der Freisinnigen Partei, sondern, um «einen früher linksintellektuellen Hungerleider, ja einmal sogar militanten Kommunisten», der im Literaturvertrieb der PdA, Zürich die Broschüre «Aus der Sorgenwelt eines Kleinbauern» herausgegeben habe (J 37 E/96 [eingelegt]). In späteren Jahren weitere Schulgründungen auf der Stärenegg/Emmental (geleitet von seinem Sohn Michel, vgl. Volksinitiative «100 000 Franken sind genug»); Schul und Lebensgemeinschaft Mas Feirefis» (seit Frühling 1982); Seminar für einfache Lebenshilfe Escoubioux.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R. S. : Aus der Sorgenwelt eines Kleinbauern, Zürich (Literaturvertrieb der PdA), 1945 Archiv fl.: «Seiler»; «v. Steiger» (Interview 1); 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 6+9; 026 Walter Zürcher 02, 3, 9 (im "Wilden Mann"), 11; 07, 1f (S.s abgelehntes Aufnahmegesuch in die Institutsgemeinde); 038 Baumgartner 02, 3f (S.+Begert; S. s Vergangenheit/Geschichte Werner Zbinden); 04, 5f (Pariser-Episode/ dr Ätti: das vordere Leben/ die marxistische Bibliothek)></Werke_und_Quellen> 
<Vorname>Robert Hermann (Röbi)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>222</ID>
<Name>Klopfenstein</Name>
<Geburtsdatum>23.6.1937</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Oberwil im Simmental als Kind einer neunköpfigen Bergbauernfamilie. Seit 1961 (Wohnsitz Gerberngasse 16) Mitarbeit am Aufbau des Sinwel-Verlags, seit Ende 1974 Sinwel-Alleinverleger. Gehört zum Tägel-leist, zur Neuen Mitte und zur Arena FIERTAS. Referent in der Junkere 37. Heiratet am 24.3.1962 Käthe M. Rohrer in Tübingen (Heiratsanzeige Archiv René Neuenschwander).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M. K.: [Hrsg.]Schatzkästchen für Soldatenvölker, Bern (Sinwel) 1965 Archiv fl.: «Sinwel», «v. Steiger» (Interview 4); 011 Zeno Zürcher 02/Pt 7, 9; 035 Erpf 01, 2; 038 Baumgartner 05, 2f (Liebeskummer um Tamara Djagilew) Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [31, Golowin]; v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S. (Kurzbiografie)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Maurus Heinrich</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>223</ID>
<Name>Holzapfel</Name>
<Geburtsdatum>26.4.1874</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Krakau (damals Österreich-Ungarn). Vater praktischer Arzt, Jude, Freidenker, stirbt 1886 in Typhus; Erziehungsgrundsatz: Rousseaus «Emile». H. wandert 1890 nach Kapstadt/Südafrika aus; Werkstudent. 1893 London, Setzer in einer Missionsdruckerei. Philosophie- und Psychologiestudium in Zürich (beim Empiriokritizisten Richard Avenarius). 1898-1900: Urfassung Panideal (in Südrussland entstanden, 1923 endgültige Fassung in 2 Bänden). 1903: Abschluss der Studien in Bern (Dissertation), heiratet in Bern die Bildhauerin Bettina Gomperz, 2 Töchter. Wohnsitz in der Schweiz, dann Österreich, Ab 1. Weltkrieg endgültig in Muri/Bern.Gestützt auf seine beiden Hauptwerke "Panideal" und "Welterlebnis" entwickelt sich die Internationale Panidealistische Bewegung. Im Mettlenwäldli H. s Grabkapelle: «Hier ruht/Rudolf Maria/ Holzapfel/ Seelenforscher/ Denker Dichter/ 1874-1930/ Nach schicksalsschweren Jahren fand er in Muri/ Seine letzte Schaffensstätte».Schüler H. s in Bern: Wladimir Astrow, Hans Zbinden, Hans Rhyn, Fritz Jean Begert u.a., vgl. auch Panidealismus und Panidealistischer Kreis Bern. Seine Frau: Bettina Holzapfel (1879-1948).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R. M. H.: Panideal, Leipzig 1901/ Neue, stark veränderte und überarbeitete Auflage, Jena 1923/ Aarau (Sauerländer) 1983 [B]; Wesen und Methoden der sozialen Psychologie (Diss. phil. Bern), Berlin 1903 [B]; Welterlebnis, Jena 1928/ Aarau (Sauerländer) 1993 [B]; Heilige Ewigkeit [Hrsg. Bettina Holzapfel], Stuttgart 1932; Kompositionen [Hrsg. Myrrha Holzapfel], Wien/Leipzig 1932; Nachgelassene Schriften, Zürich (Max Niehans Verlag) 1939; Wiersze polskie Polnische Jugendgedichte [Hrsg. Monika Meyer-Holzapfel], London 1979 [SB: Litt. var. 10 143] Über R. M. H.: Wladimir Astrow: Rudolf Maria Holzapfel, Jena (Diederichs), 1928; Rudolf Maria Holzapfel zum Gedächtnis Basel (Benno Schwabe &#38; Co., Verlag) 1930 [B]; Hans Rhyn: Gott und Welt. Briefe über Rudolf Maria Holzapfel Archiv fl.: «Holzapfel»; 011 Zeno Zürcher 02/Pt. 9; 026 Walter Zürcher 02, 2, 3 (Begerts Kritik an H.), 5, 8; 038 Baumgartner 02, 2 (Kapelle und H.-Mumie); 04, 4f (H. im Rosengarten): 052 Hanruedi Zbinden (Holzapfel-Archiv, Holzapfel-Begert) Aufbau (darin verschiedentlich Erinnerungen an H.: 6/37; 2/37; 2-4/39); Gafner 1991, 24; Marti 1985, 20></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rudolf Maria</Vorname>
<Todesdatum>8.2.1930</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>224</ID>
<Name>Zulliger</Name>
<Geburtsdatum>21.2.1893</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Dr. h. c. 1963: 2500.- als Anerkennung des Gesamtschaffens zum 70. Geburtstag (Verwaltungsbericht 1963, 178). Referent in der Junkere 37.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Zulliger» Bund, 19.+28.10.1965; Neue Zürcher Zeitung, 28.10.1965 Sommer Hans [Hrsg.]: Uf Bärnerbode. Bern (Francke). 1972. 238ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum>18.10.1965</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>225</ID>
<Name>Jaeggi</Name>
<Geburtsdatum>23.6.1931</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Fritschestrasse 66/10585 Berlin. 0049 30 342 89 86
Nach Schulbesuch und Tätigkeit vor allem als Bankkaufmann Studium der Nationalökonomie und Soziologie in Genf, Bern und Berlin. 1958 Promition in Bern. Assistent an der Sozialforschungsstelle in Dortmund (resp. Universität Münster/Westfalen, vgl. E Lit. Stunde am Kaminf., 8.2.1964) und seit 1961 am soziologischen Institut der Universität Bern. 1962 Heirat mit der Psychologin Eva Schagginger (die später als Professorin ebenfalls nach Berlin gegangen sei, Hanni Marti, mündlich, 30.3.1999); eine gemeinsame Tochter. Privatdozent und ab 1964 (Jaeggi u.a. 1966, 119) a. o. Professor für Soziologie an der Universität Bern. Im Frühjahr 1966 erhält er einen Ruf als Ordinarius an die Universität Bochum. Gleichzeitig veröffentlicht er die umstrittene Studie «Der Vietnamkrieg und die Presse». Dass er jedoch deshalb faktisch aus der Universität Bern hinausgeekelt worden sei (Schmid 1976, 122), stimme nicht: Im Gegenteil habe man ihm nach dem Ruf nach Bochum in Bern angeboten, seine ausserordentliche Professur in ein Ordinariat umzuwandelt er habe Buchum vorgezogen, wo er im Herbst 1966 hingezogen sei. Richtig sei lediglich, dass er 1969, bei der Berufung Rüegg, wo er sich auf Drängen der Studentenschaft beworben habe, nicht einmal mehr in die engere Auswahl gekommen sei (Urs Jaeggi, mündlich, 2.6.1999). Kleine Hinweise auf seine Berner Zeit finden sich in Jaeggi 1978, seine Antrittsvorlesung als a.o. Prof. in «Für und wider die revolutionäre Ungeduld» (1972). Nach Bochum geht er 1970/71 an die New School for Social Research nach New York, ab 1972 in West-Berlin. In den achtziger Jahren einige Ausstellungen als Maler. Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschlanbd und im Verband deutscher Schriftsteller (VS).
Referent im Kerzenkreis und in der Junkere 37. 1963: 1000.- als Anerkennungspreis für «Die Wohltaten des Mondes» ("Neue Berner Zeitung", 20.11./1.12.1963; "Bund" 1.12. + 2.12.1963; Verwaltungsbericht 1963, 178). Im Sommer 1965 als Professor Mitbegründer der > «Vereinigung progressive Hochschule» (SUB/GKEW [Hrsg.] 1976, 20). 
Vermittelt vermutlich Adornos Auftritt in der Junkere 37 2.10.1966.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>KLG: Jaeggi U. J. (literarische Arbeiten): Die Wohltaten des Mondes (1963); Die Komplicen (1964); Ein Mann geht vorbei (1968); Brandeis (1978) (darin Bern-Hinweise: 8, 9f [VPH-Engagement], 15 [a.o. Prof. Sept. 1965], 25 [Geburt seiner Tochter], 30 [der Entscheid, nach Bochum zu gehen], 67 [Bern: Idylle und Konflikt], 241 [Beginn als Dozent: 1961]) U. J.: (wissenschaftliche Arbeiten) Die gesellschaftliche Elite. Eine Studie zum Problem der sozialen Macht (1960); Der Angestellte im automatisierten Büro (1963); Berggemeinden im Wandel eine empirisch-soziologische Untersuchung in vier Gemeinden des Berner Oberlandes (1965); Der Vietnamkrieg und die Schweizerpresse, Zürich (EVZ, Polis 27) (1966); Der Angestellte in der Industriegesellschaft (1966); Macht und Herrschaft in der Bundesrepublik Deutschland (1969); Ordnung und Chaos (1970); Literatur und Politik (1971); Für und wider die revolutionäre Ungeduld (1972); Theoretische Praxis (1976) Analyse des oppositionslosen Mehrparteiensystems: Die Knechte können ihre Herren frei wählen (neutralität 13/1966) Archiv fl.: J 37 E/96 (Abgang Jaeggi) 001 Marti 04 (Marti/Schär) 1, 2; 068 Rothenbühler 01, 1; J 37 E/96 Graf/Graf [Hrsg.] 1973, [17]; Schmid 1976, 122 (ad. Vertreibung aus Bern),192 (ad. Ergebnisse der Studie zur Vietnam-Berichterstattung), 267f (Polemik Marbach vs. Jaeggi)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>226</ID>
<Name>Moser</Name>
<Geburtsdatum>7.11.1882</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Görz/Italien als Sohn eines Fabrikbesitzers. Studierte in Basel, Köln und Berlin Musik. Klavierlehrer in Bern. Einge Zeit lebte er in der Künstlerkolonie Worpswede. Aufenthalte auch in ROM und Lausanne.
Schriftsteller. 1971 Literaturpreis der Stadt Bern (10 000.-) für sein Gesamtwerk (Verwaltungsbericht 1971, 27)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H. A. M.: Vineta Gegenwartsroman aus künftiger Sicht (1955) Marti 1990, 16 SL unter Biografien verschiedene Artikel abgelegt.</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Albrecht</Vorname>
<Todesdatum>Ende Nov. 1978</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>227</ID>
<Name>Kauer</Name>
<Geburtsdatum>4.9.1935</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. «Sein unruhevoller Geist zwang ihn aber immer wieder auf die Wanderschaft, kreuz und quer durch Europa. Verschiedentlich ist er in Bern als Lyriker aufgetreten.» (J 37 E/105) Referent in der Junkere 37 (z. B. vs. Asozialengesetz; siehe auch seinen ersten Roman). In Zürich Mitglied der Genossenschaft progressiver Schriftsteller und Leser (Baviera).
ad. Selbstmordthese: Habe in der letzten Zeit das Geld vorbezogen und verbraucht von einem Roman, den er noch gar nicht geschrieben habe (Zeno Zürcher mündl. 26.5.1992, von Golowin)./ Der letzte Roman heisse «Klatschmohn» und sei unveröffentlicht (Brogin mündl., April 1992)
ad. Schreibweise des Vornamens: Auf Einladung J 37/40 noch «Walter»; in J 37 G I/39 jedoch «Walther» in eigener Handschrift (wohnt damals am Weidweg 7 in Rüfenacht)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>W. K.: Grüner Strom und schwarze Erde, (Genossenschaft progressiver Schriftsteller) 1968 [hierzu: «Die Tat», 27.12.1968]; Schachteltraum, Berlin (Volk und Heimat), 1974 Archiv fl.: KLG (hier gilt «Schachteltraum» als erster Roman!) «Kauer» 016 Ammann 02/11-13; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 4, 10f (Wahrheit über Aberdeen); 072 Mettler 03, 4 (ad. Genossenschaft progressiver Schriftsteller und Leser); 077 Baviera 01, 6 (K. als eigenwilliges Mitglied der Genossenschaft progressiver Schriftsteller und Leser), (K. als Alkoholiker), 9; 076 Steiner 02, 10 (schwierig im Umgang) Christoph Bircher, Diss. über Kauer Mündliche Quellen: Thomas + Ursina (?) Brogin, Wallenbuch (FR); Nell Arn, Zeichnungslehrerin, Neuhausweg 23/27, 3027 Bern, 992 43 10; Vreni Kauer, Kestenholz (SO).</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walther</Vorname>
<Todesdatum>27.4.1987</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>228</ID>
<Name>Schwander</Name>
<Geburtsdatum>14.5.1949</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Von der Junkere 37 inspiriert ( 25.6.1965), versucht er als Gymnasiast eine ähnliche Diskussionskultur auf die Beine zu stellen ( Gruppe 67). Weil er Guido Bachmanns Roman «Gilgamesch» an vier Mitschüler weitergibt, wird er vorübergehend von der Schule gewiesen ( 17.1.1967ff); die Gruppe 67, die in Burgdorf in einem Kellerlokal Polit-Lyrik und progressive Kunst vorstellt, wird verboten. Polit-Lyriker ( 18.8.1967); Mitinitiant der «Progressiven Mittelschüler» ( 20.4.1968). Anschluss an das Forum politicum an der Universität Bern; «Hydra»; «Schinagu»; PdA ab Frühjahr 1972. Philosopiestudium; sein Verteidiger bei seinem Militärverweigerungsprozess ist W. M. Diggelmann. In den 80er Jahren in der Novosty-Affäre exponiert.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M. S.: Neutralrot und Westenweiss, Bern (Lukianos) 1967 (?) Archiv fl.: «Burgdorf»; «Neue Linke/1968» (darin: Marc Lettau: Als die Minderjährigen schlicht die Minderwertigen waren [über Schwander], Bund, 26.6.1993); 048 Schwander Mueller 1976, 141 (Brief von Mueller an S. während dessen Gefängniszeit); Schmid 1976, 100, 197, 365</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>229</ID>
<Name>Farner</Name>
<Geburtsdatum>11.7.1903</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Luzern als Kind einer alten Zürcher Familie. Studiert in Frankfurt, Köln, München und Basel Philosophie und Theologie (letztere als Marxist, Seminarteilnehmer von Karl Barth), Kunstgeschichte und Geschichte, Staats- und Wirtschaftswissenschaften. Mitglied des Zentralkomitees der Partei der Arbeit; Kunsthistoriker. Referent in der Junkere 37 ab 7.5.1965 (ab 3.5.1966 vierteiliger Zyklus «Die grosse Hoffnung», ebenfalls in der Junkerngasse 37). 20.4.1967: «Boykott. In Sachen Konrad Farner» (20.4.1967, in: Frisch 1990, 245ff). 1968 ist er Kolumnist der «Neuen Presse» ( 37 E/178-181). Zu den 68-Unruhen verfasst er «Zürich eine Manteldemokratie». 1.10.1969: «Absage an die Partei der Arbeit» (siehe apero 16, 42f)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>K. F.: Das Management der Kunst [= Farner 1965], in: «Farner»; Die Funktion der Kunst, in: Lischka [Hrsg.] 1974/2; ad. «nonkonform», in: Vorwärts 1966 Archiv fl.: «Farner»; 026 Walter Zürcher 06, 8f; «v. Steiger» (Interview 16); J 37 E/44 Bucher 1990, 11, 158, 162f (ad. «Der Aufstand der Abstrakt/Konkreten»/Kontroverse mit Karl Gerstner 1957/1960); Dahinden [Hrsg.] 1988, 25ff (Hugo Loetscher: «K. F.»); Frisch 1986 VI, 38, 92f; Hilty 1977 (ist u.a. K. F. gewidmet); Marti 1990, 235; Marti 1990/2, 54-60; Marti in «Zeitschrift» 2/01, 113ff (Peter Huchel und Konrad Farner)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Konrad</Vorname>
<Todesdatum>10.4.1974</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>230</ID>
<Name>Heimann</Name>
<Geburtsdatum>20.2.1909</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Sohn eines Eisenbahners, machte nach der Sekundarschule ein vierjährige Lehrzeit als Mechaniker, arbeitete 1930 bis 1933 in Paris und war dann in Frankreich und in der Schweiz als Mechaniker, Monteur, Lastwagenfahrer und Metallarbeiter tätig. Zu schreiben begann er in der Pariserzeit. 1946 wurde er Lektor im Verlag Francke in Bern. Ab 1956 Öffentlichkeitsarbeit für die Städtischen Verkehrsvertriebe in Bern. Seit 1936 verheiratet mit der Jugendschriftstellerin Gertrud Heizmann (Angaben nach BSV [Hrsg.] 1962).
Je zwei Preise der Schiller-Stiftung und des Kantons Bern. Literaturpreis der Stadt Bern 1950 und 1957. Präsident des BSV von Mai 1951 bis April 1955, sowie 1965 bis 1969.
Chef des Viktoria-Verlags. Vormund von René E. Mueller zwischen 1962 und 1964. Referent in der Junkere 37. Mitglied des Schweizerischen Ost-Instituts (Urs P. Gasche in WW 5.3.1987).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl: «Heimann»; 024 Lauener 01, Pt. 1; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 4; 053 Eggenberg 01, 6f; 9f (H. als Sozialist) Blick 28.10.1965 ( > Archiv fl.: W. M. Diggelmann, Lesung Junkere 37, 22.10.1965) BSV 1949, 72f; Mueller 1976, 90-95; Muller LGK EG, 331ff (vor allem 332: Kurzporträt); Sommer Hans [Hrsg.]: s'git numen eis Bärn. Bern (Francke), 19794, 211ff; Sommer Hans [Hrsg.]: Uf Bärnerbode. Bern (Francke). 1972. 318ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erwin (Übername: Lädrig Heiland; Hajfisch)</Vorname>
<Todesdatum>Aug. 1991</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>231</ID>
<Name>Bauder</Name>
<Geburtsdatum>1916</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bei den Nationalratswahlen 1947 wird Bauder auf der Liste der FdP erster Ersatzmann ("Bund" 30.10.1947 in: BSV S R). Berner Regierungsrat zwischen 1954 und 1980 (Polizeidirektor), Regierungsratspräsident (1968), Nationalrat. Seine Rolle in der Affäre Diggelmann 22.10.1965 und Archiv fl.: Diggelmann. Im April 1968 nimmt er dann selber an einer Diskussion zum Berner Asozialengesetz in der Junkere 37 teil (Zürcher TBK 1992); Anlass ist das Buch von Ernst P. Gerber: Geranien für St. Jean.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 016 Ammann 02/10f Däpp et al. [Hrsg.] 1986, 130; 138f; Marti 1973, 95f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Robert</Vorname>
<Todesdatum>1991</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>232</ID>
<Name>Frisch</Name>
<Geburtsdatum>1911</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Interview mit F. in «neutralität 5/1964,2ff. «Es scheint, als ob der wirksamste, logischste und konsequenteste aller schweizerischen Nonkonformisten, Max Frisch, das zweite Stadium des schweizerischen Nonkonformismus soeben eingeleitet hätte» ("neutralität", 5/68, 8). Auskunft Walter Obschlager, Frisch-Archiv: Er erinnert sich an keine Stelle, wo Frisch den Begriff «Nonkonformismus» verwendet hätte (will noch Nachforschungen anstellen), ebenso kann er sich nicht erinnern, dass er ihn mündlich verwendet hätte (21.10.1992).
Aber: Frisch 1986 V, 520f (Terminus) + 525, VI 67f></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Frisch» (darin: «Frisch-Archiv»); 001 Marti 04 (Marti/Schär), 13; 076 Steiner 02, 9 Küng 1988, 49, 52; Mueller 1976, 56-59 (Muellers Besuch bei F. in Rom)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>4.4.1991</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>233</ID>
<Name>Waldvogel</Name>
<Geburtsdatum>1942</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Schaffhausen; gelernter Schriftsetzer. In der ersten Hälfte der 60er Jahre Schriftsteller: Erster Auftritt 19.6.1963 im «Podium»; auf Juni 1964 wird der erste Prosaband «In schwarzer Lederjacke» angekündigt (J 37, E (ad. 6. Abend). Referent in der Junkere 37. Beherbergt in den 70er Jahren langezeit René E. Mueller in Golaten; wird dessen Nachlassverwalter. Befreundet auch mit Walther Kauer. Guter Kenner der Biografien von Mueller und Kauer. 
Die Nachtricht von seinem Tod erhalte ich am 23.1.2004 von Dora Brand. Als ich ihn anders nicht mehr finden kann, erkundige ich mich bei ihr, wo ich ihn finden könne (die Nummer in Golaten ist nicht mehr in Betrieb, bei einer Handynummer in Wileroltigen, die ich von 111 kriege, komme ich nicht über die Combox hinaus ein Rückruf bleibt aus. Offenbar ist das der Anschluss von Monika, seiner Witwe, die ich nicht kenne). Bereits vor einm guten Jahr signalisierte mir Brand, Arsène liege mit einer Leberzirrhose im Spital Aarberg. Anschliessemd telefonierte ich zum letzten Mal mit ihm.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 024 Lauener 01, Pt. 1; 040 Niederhauser/Waldvogel, 4 (Pantomime) Mueller 1976, 71f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Arsène</Vorname>
<Todesdatum>Herbst 2003</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>234</ID>
<Name>Graf</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Architekt.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>U.G. (zusammen mit Rös Graf Hrsg.): Graf/Graf [Hrsg.] 1973; Kommission KuA BE [Hrsg.] 1992</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>235</ID>
<Name>Graf</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>R.G. (zusammen mit Urs Graf Hrsg.): Graf/Graf [Hrsg.] 1973</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rös</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>236</ID>
<Name>Bangerter</Name>
<Geburtsdatum>13.8.1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Von Oberburg. «Teilweise Nachkomme von verfemten Fahrenden (Jännischen), ist heute Bauernmaler und Geiger in Burgdorf (Wenn er nicht gerade herumtrampt!). Übrigens: Er war schon 1957-1962 der Musiker der Berner Gruppe "Tägel-Leist", die bekanntlich später die "Junkere 37" hervorbrachte. Er war beteiligt an er nachträglich berühmt gewordenen "Tagung für Junge Schriftsteller" in Boldern (1962)» ("focus", 10/1970). Referent in der Junkere 37.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Bangerter»; 048 Schwander 01, 1 Golowin 1975, 72</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alfred (Baschi)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>237</ID>
<Name>Jäggi</Name>
<Geburtsdatum>1915</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller BSV. Verfasser verschiedener Mundartbücher (Lyrik und Prosa); seit 1959 Redaktor der einzigen Mundartzeitschrift «Schwyzerlüt» (Affoltern a. A.). Referent in der Junkere 37.
J. stammte aus Fulenbach (SO). Zum 10. Todesjahr Jaeggis hat die Kultur &#38; Freizeitkommission Fulenbach am 6./7.11.1999 Fulenbacher Mundart-Tage durchgeführt und zwei Preise à 2000 Franken verliehen (1. Beat-Jäggi-Preis für Mundartliteratur; 2. Förderpreis für Mundartliteratur)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: J 37 E (ad. 14. Abend)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Beat</Vorname>
<Todesdatum>1989</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>238</ID>
<Name>Häsler</Name>
<Geburtsdatum>1921</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>A. A. H: Thymian; Kaspar Iten, Basel 1960; Jeremias zu Besuch bei , Zürich (Fretz &#38; Wasmuth) 1965 J 37 E/18, 35, 50></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alfred A.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>239</ID>
<Name>Dähler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Berufsschauspieler in Basel, Bern, Chur und Luzern. Referent in der Junkere 37.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hannes</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>240</ID>
<Name>Herzegh</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Nach dem Hinweis REM s in Schneller sterben arbeiteten die beiden vermutlich im Mai 1961 zusammen in Spiez auf dem Bau. Verfasser des «Berner "Kultursumpf"-Romans "Bern éjszaka"» (Budapest 1964), zu dessen Haupthelden René E. Mueller gehöre und das so die Ankündigung im Juni 1964 «demnächst» in Ostdeutschland übersetzt erscheinen solle (J 37 E/21 + 48/49)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Mooser 1967 Mueller: Schneller sterben Schriftsteller werden, Typoskript, 13, 15; Mueller 1976, 185, Mueller, LK EG 201, 642ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Laszlò</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>241</ID>
<Name>Nüesch</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller und Pfarrer. Referent in der Junkere 37. «Gehört zu den gelesensten (auch durch das Radio bekannten) Berner Volksschriftstellern» (J 37 E/28).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>B. N.: «Die Männer, die den Baum bestiegen», Basel (F. Reinhardt), 1964 (?) 001 Marti 04 (Marti/Schär) 6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bernhard</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>242</ID>
<Name>Kutter</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M. K.: (zusammen mit Lucius Burckhardt und Max Frisch) achtung : Die Schweiz (1954); Sachen und Privatsachen, Notizen aus dem Standort Schweiz, Olten 1964 J 37 E/42</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Markus</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>243</ID>
<Name>Wahl</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>"BLICK"-Redaktor und Dichter, der sich in der Junkere 37 der Diskussion um diese Doppelfunktion stellt ( 10.12.1965). Engagiert sich auch sonst als Referent in der Junkere 37. Dürrenmatt-Bircher-Wahl-Kontroverse ( 20.5.1966). Er habe damals «eigentlich regelmässig gut» berichtet (Rothenbühler). 1971 ist er dann Basler Korrespondent des "BLICK" ("neutralität", 3/71 15).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 5</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Eduard</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>244</ID>
<Name>Schwarz</Name>
<Geburtsdatum>19.9.1895</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Engagierter Publizist (J 37 E/57, 76, 88).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum>7.1965</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>245</ID>
<Name>Hofer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Professor, Nationalrat. Polemisiert Mitte der 60er Jahre gegen die Nonkonformisten; z.B. am Schriftstellertag an der EXPO oder in der «neutralität» 11/65 (J 37 E/79).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Marti 1973, 44, 112; Mueller LK EG 626f (Zitat: «Literarische Gartenzwerge»)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walther</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>246</ID>
<Name>Däpp</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent in der Junkere 37 (ad. Berner Filmgesetz > 6.4.1966). Als damals freisinniger Redaktor (J 37 E/159) beim "Burgdorfer Tagblatt" engagiert er sich auf seiten der Demonstranten in Ins und für die Gruppe 67 (J 37 E/146).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Burgdorf»; 048 Schwander 01, 1, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>247</ID>
<Name>Seiler</Name>
<Geburtsdatum>1942</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Kleindietwil; Sohn von Robert Seiler. LehrerInnen-Seminar Muristalden, dann kurze Zeit Gesamtschullehgrer in Ebligen (Brienz). Verkündet 1966 als Heimlehrer für «normalbildungsfähige Kinder und Jugendliche» im Schlössli Ins das «Manifest eines vierundzwanzigjährigen Lehrers» ( 3.6.1966). Seine Intervention gegen Cortesi im Anschluss an die Demonstration von Ins vom 4.7.1966 in Bund 351/1966, in: J 37 G II (siehe auch J 37 E/96 [eingelegt]).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: J 37 E/87 (eingelegt: «Mein Steckbrief»); J 37 G II (87. Abend [«Manifest»] + 96. Abend [Leserbrief]); 038 Baumgartner 02, 3</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ulrich</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>248</ID>
<Name>Vollmer</Name>
<Geburtsdatum>1946</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern, Lehre bei der SBB (Betriebsbeamter), gegen Ende der Lehre Abendgymnasium in Bern. Matur. Uni. Abschluss 1973. 1978/79 Assistent am Seminar für öffentliches Recht. Eintritt in die Gewerkschaft und in die Juso bereits vor der Uni.
Mitglied und um 1970 Präsident des > forum politicums. Wird Studentenvertreter im Senat oder in der Fakultät (?). Als Sitzungsteilnehmer muss er sich jedoch dem Amtsgeheimnis unterziehen: «Das hat uns gewurmt und wir haben dann gefunden: jetzt haben sie ihn hereingenommen.» (Rothenbühler) 1978/79 ist er Stadtrat und Präsident der SP Stadt Bern («Vollmer» darin: Arnold 146+150).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Vollmer» (darin: Arnold [Hrsg.] 1979, 137-165); «Ramseier» (Gespräch mit Hächler 1996, 1); «Neue Linke/1968» (darin: Patrick Feuz: 1968 glauten wir, die Wahrheit zu kennen, Bund 15.5.1993) 068 Rothenbühler 01, 6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>249</ID>
<Name>Schwander</Name>
<Geburtsdatum>1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Netstal (GL). Studium in Bern und Paris («sprach-historisches Studium»). Sechs Jahre lang Redaktor der sozialdemokratischen «Seeländer Volkszeitung» (J 37 E/172). Seit 1966 (?) Bieler Grossrat, danaben auch eine zeitlang Stadtrat in Biel. Exponiert an der Zivildienst-Kundgebung in Ins ( 4.7.1966; «Blick», 8.7.1966: «Grossrat Marcel Clochard Schwander»). Wird bezeichnet als «(neben Villard) wahrscheinlich der angriffigste Politiker unseres Kantons » (J 37 E/148). Zieht sich Ende 1968 aus der Kantonspolitik zurück ( 10.1.1969) und geht als Westschweizer Korrespondent des «Tages-Anzeigers», Übersetzer und Buchautor nach Lausanne (vgl. auch Schwander 1991, 11). Mitarbeiter von klandestiner Spanienhilfe (068 Rothenbühler, 02, 2).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schwander Marcel» 029 Cortesi 01, 6; 068 Rothenbühler 01, 1; 02, 2 Cortesi, in: neutralität 5/1967, 13ff Schwander 1991, 233 (biografische Angaben)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Marcel</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>250</ID>
<Name>Keller</Name>
<Geburtsdatum>19.5.1913</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Von Solothurn. Psychologe in Bern. Referent in der Junkere 37 (ab 29.4.66). Redaktor des unabhängig-sozialistischen Zürcher "Zeitdienst" (J 37 E/159); zu seinem Rückzug aus der Redaktionsleitung: 17.5.1968 und BT, 21.5.1968: Er könne die Verantwortung nicht mehr übernehmen, «weil die Mehrheit der redaktionskommission heute aus Antiparlamentariern bestehe, die eine Revolutionsromantik vertreten».
Durch sein Eintreten im «Zürcher Konkubinats-Streit» erhält er den Übernamen «Berner Kolle» (J 37 E/184). Begraben im Gemeinschaftsgrab des Bremgartenfriedhofs in Bern.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F. K.: ad. «nonkonform», in: Vorwärts 1966 026 Walter Zürcher 06, 8f mündlich: Frau Keller, Egelgasse 70, 3006 Bern, 44 66 61, Mo - Mi. Erster Kontakt: 28.6.1993</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum>12.9.1991</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>251</ID>
<Name>Bourquin</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Journalist in Biel. Referent in der Junkere 37 ab 21.4.1967, danach häufig. Freund Golowins und «Phantastischer Realist» und Ufologe. Verfasser von «L iinvisible nous fait signe» (1968).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Cortesi, in: neutralität 5/1967, 13ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gilbert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>252</ID>
<Name>Laszlo</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Aktivist beim Aufruf zum Luxus im April 1961 in der Rampe. Referent in der Junkere 37 ( 4.10.1968).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Carl</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>253</ID>
<Name>Matter</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 015 Hohler 02/9, 10, 13f; 022 ad. Matter 01 (Radiosendung Heiniger: J. M. s Statements zu Mani Matter); > 24.9.1965 Hohler 1977, 32f; Matter 1974, 109></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Joy</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>254</ID>
<Name>Koch</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Pfarrer; verantwortlich für die in Broschürenform veröffentlichte genaue Untersuchung der Ereignisse von Witzwil ( 13.6.1966), weshalb er die Stelle verliert. Referent in der Junkere 37 (ab 1.12.1967). Gilt der Bundespolizei als «Nonkonformist» (J 37 Fiche, 19.10.1969).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: > 1.12.1967; > 10.10.1969 Schmid 1976, 144, 337></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hanspeter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>255</ID>
<Name>Wettler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent in der Junkere 37 (ab 9.10.1968). Anfang 1970: Zusammen mit Stamm Initiant der «Fachgruppe für Ideologiekritik» (F.I.K.) der K.U.S.S.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «K.U.S.S.»; 050 Theiler 01</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Manfred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>256</ID>
<Name>Schwengeler</Name>
<Geburtsdatum>5.5.1906</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller und Dramatiker BSV. Aus einem alten Winterthurer Geschlecht; 1914 Übersiedlung nach Bern; Literarschule des städtischen Gymnasiums, Universitätsstudium; Dissertation: Heinrich Federer im Spiegel seines journalistischen Schaffens». Seit 1931 Redaktion des «Bund» (aussenpolitischer und literarischer Teil) 1938/39 fachtechnischer Mitarbeiter der Generalstabsabteiolung des Eidg. Militärdepartements; danach Leiter der «Feuilleton-Redaktion des «Bund» (nach SPK: Zum 60 Geburtstag von A.H.S, in S R BSV). Nach der formellen Gründung am 10.5.1941 erster Präsident des BSV. Kulturredaktor des «Bund». Spielt in der Gründungsgeschichte des Atelier-Theaters gegen die progressive Fraktion Dürrenmatt/Simmen eine Rolle. 1953 Verfasser des Festspiels «Hie Bern! Hie Eidgenossenschaft!» zur Feier der 600jährigen Zugehörigkeit Berns zur Eidgenossenschaft. Publiziert in den frühen 50er Jahren auch unter dem Pseudonym Tobias (laut Sch.s Artikelsammlung im Schweiz. Literaturarchiv). Lässt im Herbst 1967 via spk verbreiten, in der Junkere 37 würden Schriften von Mao zum Kauf angeboten. Der langjährige BSV-Sekretär Armin Riesen sei sein Schwager gewesen; Schwengeler selber Logenmeister der Freimaurer-«Loge zur Hoffung» (Walter Zürcher, mündl., 19.10.1992).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv unter U 58 10 li; darin Biografisches, Tagebücher, Typ. der Werke, Hörspiele, Vorträge, Korrespondenz u.a., sowie seine «Bund»-Artikel von 1925-81 A. H. S.: Hie Bern! Hie Eidgenossenschaft! Spiel zur Gedenkfeier des 600. Jahrestages des Eintritts von Bern in den Ewigen Bund der Eidgenossen [B] Archiv fl.: «Schwengeler»; 024 Lauener 01; 073 Lehner 02, 3 (vs. Peter Lehner); 074 Gsteiger 02, 3 Pt. 7; J 37 E/157 (eingelegt) BSV 1949, 153f; Häsler 1967, 286f (SSV-Umfrage 1943: S. plädiert für ausschliessliche Inland-Literaturproduktion); Marti 1973, 81f; Mueller LK G 623; OK Bern 600 1953, 15ff; Sommer Hans [Hrsg.]: s'git numen eis Bärn. Bern (Francke), 19794, 203ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Arnold H.</Vorname>
<Todesdatum>1981</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>257</ID>
<Name>Vogel</Name>
<Geburtsdatum>1939</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Studiert 1962/1963 in West-Berlin. Seit 1963 Herausgeber und Redaktor der «neutralität». Um den Mai 1965 Fusionsverhandlungen mit > «opposition / lebendige demokratie» (068 Rothenbühler 1, 2). 1967 bis 1968 geht er nach Biel, arbeitet im > Büro Cortesi und wird von diesem bei der Herstellung der «Neutralität» unterstützt (068 Rothenbühler 1, 3). Ab Herbst 1968 in Bern. Vogel tritt 1970 als Reaktion gegen die Neue Linke («Das führt zu nichts.»] in die SP ein und gerät in der Folge auch mit seiner Zeitschrift immer mehr in Abhängigkeit von SP und Gewerkschaften. Nach ihren Eingehen landet er auf der Presseabteilung der BLS. 1989 Austritt aus der SP. Nach der Scheidung persönliche Probleme (068 Rothenbühler 1, 3). «Ich wurde aus der Publizistik beseitigt. Kein Mensch druckt mich mehr. Ich bin stellenlos.» (in: Nl 019 Vogel 02, 2)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Vogel»; «Neue Linke/1968» (darin: Patrick Feuz: Sie schreiben, um die Schweiz vor dem Ersticken zu retten [über Vogel], Bund 12. Juni 1993); «1. Berner Kulturemporium»; 019 Vogel; 029 Cortesi 01, 1, 5, 7; 068 Rothenbühler 01, 2+3</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul Ignaz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>258</ID>
<Name>Hostettler</Name>
<Geburtsdatum>1949</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern (Holligen-Quartier). Spielautor, Schriftsteller, Musiker, Mitarbeiter des «Drachennests». Kritisiert die Troubadours-Chanson-Szene als «Juristen- und Lehrerliedermacherei».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>U. H.: Gallis Erbe (LP), Bern (Zytglogge); Anderi Lieder (Volkslieder-Sammlung); Der Rebell vom Eggiwil, Bern (Zytglogge) 1991 SpieleSchicksack, Wahlspiel, Kreml, Ein solches Ding 015 Hohler 02/15 (Liedermacherkritik)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>259</ID>
<Name>Möser</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Illustrator (Linolschnitte) der Bücher im Sinwel-Verlag. Lebt heute im Allgäu (Näheres bei Golowin).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «v. Steiger» (Interview 9); v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S.</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Fritz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>260</ID>
<Name>Christen</Name>
<Geburtsdatum>6.7.1938</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Zürich (Heimatort Rüegsau); Schulbesuch in Thun und Bern. «Lehrer in Innertkirchen» ("hortulus", 1/57). 1958-1961 Lehrer in Burgdorf. Gibt den Lehrerberuf auf, um schreiben zu können, ev. allerdings nicht ganz freiwillig: Er habe in Burgdorf als Lehrer das Pro Juventute-Geld veruntreut («versoffen»), und der damalige Sekretär des Lehrervereins, Marcel Richener [?], habe ihm aus der Patsche geholfen; dafür habe er auf Richeners Sekretariat Schreibarbeiten ausführen müssen (Zeno Zürcher mündl., 14.9.1994). Auftritt im Lyceum-Club 21.11.1959; Mitglied der Neuen Mitte; Mitbegründer der Arena FIERTAS. Habe in den 60er Jahren eine zeitlang bei Peter J. Betts in Untermiete gelebt (Baumgartner mündl., Ende Nov. 1992). Peter J. Betts mündl., 30.4.1993: Christen habe damals eine zeitlang bei der Frau eines Architekten gelebt und mit diesem Streit gehabt, sei dann zu ihm, Betts, gekommen, aber habe auch hier mit seinen anderen Untermietern Streit bekommen, sei dann von Ruedi Kaspar aus der Wohnung geprügelt worden. Seither habe er ihn nicht mehr gesehen; sei damals nach Zürich gegangen (ca. 1965). Ch. sei eine «Luxusausgabe von REM» gewesen, habe James Dean imitiert (ca. 1958-61): Taxis, Champagner, «gesoffen wie ein Loch», selber kein Geld gehabt. Am meisten wisse Golowin. 
Lotti Signer mündlich, 14.101998: Sie habe H. U. C. später im Tscharni noch einmal getroffen, damals sei er mit einer Lehrerin verheiratet gewesen und habe einen ganz braven Eindruck gemacht. Dass er eine zeitlang verheiratet im Gäbelbach gelebt habe, bestätigt auch heidi Lehner mündlich, 18.8.1998. Dies steht gegen Zeno Zürchers Aussage, er habe gehört, C. habe Selbstmord gemacht (mündlich, 16.6.1992).
In Bern gibt es zur Zeit nur einen H. U. C.: Mülinenstrasse 9, 352 24 02. Überprüfen!></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: H.U. C.: Stenogramme der Nacht. An James Dean, Bern (Sinwel), 1960 [kop.]; Party-Time, Bern (Sinwel) 1961 [B]; Geheul um Vera («In Vorbereitung für 1962») Archiv fl.: Podium Gästebuch (darin "?", 13.2.1962; darin erwähnt: Ch.s Text «Geschrei um Vera»); «Arena FIERTAS» (Berner Tagblatt 18.12.1960); 011 Zürcher 03/Pt. 4; 032 ad. REM 21 Lotti Signer 03,6; 073 Lehner 02, 2 (befreundet mit Henri Lauener), 8 (Biografisches) Betts 1978, 118f; v. Steiger [Hrsg.] 1962, o. S. (Kurzbiografie)></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans-Ulrich</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>261</ID>
<Name>Bircher</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Gehört während des zweiten Weltkriegs als Sozialdemokrat und Vertreter des Verbands der Bekleidungs- und Lederarbeiter zum Referentenkader von «Heer und Haus»; in den 60er Jahren Mitglied es beratenden Ausschusses des Schweizerischen Ostinstituts; 1961-1973 Vizepräsident des Schweizerischen Aufklärungsdienstes (SAD); Initiant des Forums für Demokratie (Marti 1973, 61). Grossratspräsident 1965/66 (SP); später Nationalrat. Dürrenmatt-Bircher-Wahl-Kontroverse 20.5.1966. 1976 verzichtet er auf eine erneute Natonalrats-Kandidatur, nachdem ihn die Stadtberner SP-Leitung mit neun zu drei Stimmen nicht mehr zu Wiederwahl empfiehlt.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: J 37 E/85 (eingelegt Dürrenmatt-Interview + Rede vor dem Grossen Rat) Frischknecht u.a. 1979, 36, 63, 106, 109</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>262</ID>
<Name>Francis</Name>
<Geburtsdatum>1923</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Amerikanischer Maler; seit 1950 in Paris; abstrakte Bilder mit erst monochromen, später stark farbigen, rhtythmisch bewegten Elementen auf hellem Grund; u a. grossformatige Bilder für die Kunsthalle Basel.» (rororo-Lexikon 1973, 710). Lebt und arbeitet laut Egon Ammann vermutlich von Arnold Rüdlinger geholt, in Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Francis»; 016 Ammann 02/5; 025 Megert 01, 5 Baumgartner 1984, 236, 249, 250, 254</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Sam</Vorname>
<Todesdatum>4.11.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>263</ID>
<Name>Maurer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Grafiker in Flamatt (laut Ammann ein guter Kenner der Kunstszene in den 60er Jahren).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 016 Ammann 02/7</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>264</ID>
<Name>Jost</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Grafiker in Bern (laut Ammann ein guter Kenner der Kunstszene in den 60er Jahren9.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 016 Ammann 02/7</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>265</ID>
<Name>Lauener</Name>
<Geburtsdatum>1933</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren und Studium in Bern; 57/58 Sorbonne. Redaktor des "Berner Student". Herausgeber der BS-Beilage «Gesammeltes und «eigene wege 1960» (sinwel). Der darin angekündigte Roman «Die Neureichen» hat er nicht geschrieben, «weil man von der Schriftstellerei nicht leben kann» (23.6.1992, mündl.). Damals befrteundet mit H. U. Christen. Seit 1973 Philosophie-Professor an der Universität Bern. Wohnt in Muri/Bern. 
Persönlich: Heiratet 1985 seine Freundin, eine Ärztin, die er 1969 am Neufeldgymnasium kennenlernt (er Lehrer, sie 17jährige Schülerin), während der Schwangerschaft des gemeinsamen Kindes. Zuvor Bau eines eigenen Hauses in Muri, um dem Kind ein Zuhause bieten zu können. Am 19.9.1987 fällt die gut zweijährige Tochter Anna Livia in Montélimar (F) durch das ebenerdige Fenster des Hotelzimmers aus dem zweiten Stock und stirbt in der folgenden Nacht im Spital. L.s Frau begeht sieben Wochen später auf dem Grab der Tochter Selbstmord (Lauener mündl., 4.8.1992).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H. L.: Die Stadt Gedichte, Bern (Verlag Genossenschafts-Buchbinderei) 1958; Sommerindigo Gedichte, Bern (Benteli); Blues Gedichte, Bern (Verlag Genossenschafts-Buchbinderei [Hrsg.]: Gesammeltes Jahresschrift, Bern (Haupt) 1959; [Hrsg.]: eigene wege 1960, Bern (sinwel) 1960; darin: H. L.: Der Weg des Franz Augustin (024 Lauener 01, Pt. 10) Archiv fl.: 011 Zürcher 03/Pt. 5; 016 Ammann 02/7, 024 Lauener (v.a. 01, Pt. 11); 073 Lehner 02, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Henri</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>266</ID>
<Name>Gebser</Name>
<Geburtsdatum>20.8.1905</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zur Biografie Gebser 1987/VII, 437f. Geboren in Posen. Philosoph und Schriftsteller. Seit 1939 in der Schweiz; 1942-1956 verheiratet mit Gentiane Hélène Schoch aus Burgdorf; dort wird G. 1951 eingebürgert. Wohnt ab 25.4.1955 an der Kramgasse 52 in Bern. Dozent für Psychologie in der Schweiz. Seit 1967 Professor für vergleichende Kulturlehre in Salzburg. Gehört in den 50er und 60er Jahren zum Alder-Kreis. 1965: «3000.- in Würdigung seines literarischen und kulturphilosophischen Gesamtschaffens zum 60. Geburtstag» (Verwaltungsbericht 1965, 174f).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv J. G.: Zehn Gedichte 1932; Gedichte eines Jahres 1936; Gedichte 1924-1944, 1944; Das Ariadne-Gedicht, 1944; Das Wintergedicht 1945; Ursprung und Gegenwart [zweibändiges Hauptwerk] Archiv fl: «Gebser»; 001 Marti 04 (Marti/Schär) 11; 026 Ammann 02/7, 8f; 025 Megert 01, 5 (sein Lachen); «Haas» (Interview 4 [zur Bedeutung von "Ursprung und Gegenwart"]); 076 Steiner 02, 10 (G. im Commerce) BSV 1956; Bucher 1990, 44, 133; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1973, 39 (sein Lachen); Gebser 1986/I-VII; Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 28, 31; Marti 1990/2, 111></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jean</Vorname>
<Todesdatum>14.5.1973</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>267</ID>
<Name>Gauss</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Philosoph in Bern, Plato-Übersetzer: «ein kleiner, dicker Mann; ein wunderbarer Mann, ein Spinner, total versponnen, ein Trinker ( ) einer, der das weitergetragen hat, was Tradition ist, wo es um den Menschen geht, mögliche Spekulationen um ein besseres Leben» (Ammann).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 016 Ammann 02/9</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>268</ID>
<Name>Gerber</Name>
<Geburtsdatum>1926</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kaufmann: «Er besuchte eine Schule für soziale Arbeit, war zwei Jahre Verwaltungsbeamter in der bernischen Arbeitsanstalt St. Johannsen und arbeitet als Zeitungskorrektor in Bern» (Klappe zu «Geranien für St. Jean). Ständiger Mitarbeiter des «Nebelspalter».
Sein Roman «Geranien für St. Jean» spielt im Jahr 1965, problematisiert die Adminstrativjustiz im allgemeinen (mit durchaus reformerischer Kritik) und erwähnt das «Asozialengesetz» am Rand (131ff).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>E. P. G.: In die Wüste gesetzt (Beiträge in Anthologie) (lukianos) 1966 [?]; Geranien für St. Jean, Bern (kandelaber) 1968 «Gerber»; Archiv fl.: 016 Ammann, 1, 10f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst P.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>269</ID>
<Name>Hohl</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Hohl wird in den 60er Jahren sowohl von Mani Matter (vgl. «Sudelhefte») als auch von Kurt Marti (1990/2, 29ff) intensiv gelesen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ludwig</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>270</ID>
<Name>Loosli</Name>
<Geburtsdatum>5.4.1877</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>BSV-Protokoll 165 (9.6.1959): «Der Präsident gibt bekannt, dass der BSV zum Hinschied von C. A. Loosli der Familie kondoliert und Blumen geschickt hat in Anerkennung der grossen Verdienste des Verstorbenen um das bernische und schweizerische Schrifttum, obwohl C. A. Loosli dem BSV nicht angehört hat.»</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 016 Ammann 02/15 Marti, Erwin 1997</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Carl Albert</Vorname>
<Todesdatum>1959</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>271</ID>
<Name>Fankhauser</Name>
<Geburtsdatum>4.11.1890</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Biografisches vgl. Alfred Fankhauser: Die Brüder der Flamme, Zürich (ex libris) 1983, 246ff und 292ff, sowie Bund 4.+5.11.1960. Theaterkritiker der Berner Tagwacht. Schriftsteller (Gedichte, Stücke, Prosa). Literaturpreis 1960 (BSV SR, 6.12.1960)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F.: «Brüder der Flamme» Archiv fl.: 016 Ammann 02/15</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alfred</Vorname>
<Todesdatum>22.2.1973</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>272</ID>
<Name>Dällebach</Name>
<Geburtsdatum>6.4.1877</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Eigentlich Karl Tellenbach. Geboren in Walkringen;1891-1894 Ausbildung zum Coiffeur in Worb; danach Murten, 1896 Bern, 1899 Couvet (NE), seit August 1899 in Bern. Am 1.7.1900 eröffnet er seinen Coiffeursalon an der Neuengasse, den er bis zu seinem Tod (Selbstmord durch Sprung in die Aare nach Krebsdiagnose) betreibt. Wird durch seinen träfen Witz zum Stadtoriginal. Leidet zeitlebens an der sozialen Zurückstellung (Hasenscharte) und unter Einsamkeit. Alkoholiker (Quartalssäufer). Bemerkenswerte biografische Parallelen zu Adolf Wölfli.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Bisinger [Hrsg.] 1972, 129; Lerch 1968 [B]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kari</Vorname>
<Todesdatum>1.8.1931</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>273</ID>
<Name>Zbinden</Name>
<Geburtsdatum>26.8.1893</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Panidealist. Geboren in Bern. Studium in Zürich und Bern: Weltgeschichte, deutsche Literatur, Religionswissenschaft, Psychologie, Rechts- und Wirtschaftswissenschaft. Doktorarbeit 1919 über den nationalen Messianismus des italienischen Risorgimentos und der politischen Ideen von Vincenzo Gioberti. Studienaufenthalte in Italien, Frankreich, England, Skandinavien, Polen und Deutschland. Rege Schriftsteller- und Vortragstätigkeit. 1925/26 Vortragsreise durch die USA; Gastdozent an der Universität Madison (Wisconsin). Reisen nach Osteuropa und in das Baltikum. Seit 1934 als freier Schriftsteller in Bern. Präsident der von Emil G. Bührle ins Leben gerufenen schweizerischen «Goethe-Stiftung» (Frisch 1998, 233). Bis 1959 Leitung des Iris-Verlags für Kunstdrucke. 1939 zweite USA-Reise. Während des Zweiten Weltkriegs im Auftrag der Neuen Helvetischen Gesellschaft Vortragsreisen durch Ungarn, Rumänien, England, Italien und Deutschland. 1946/48 Vorträge in deutschen Kriegsgefangenenlagern. Von 1945-1951 Präsident des BSV; von Mai 1953-1967 Präsident des Schweizerischen Schriftstellervereins. Mitbegründer der Bürgermeister-Union für deutsch-französische Verständigung. Im März 1955 wird er zum Honorarprofessor für Kultursoziologie und Kulturkritik (aktuelle Gegenwartsprobleme) an der Universität Bern befördert (Bund, 20.3.1955). (Kurzbiografie findet sich in «Domino», September 1963 in: BSV SR).
Übername: Ortega y Längasset; Charakterisierung: «Wenn alles schweigt und alle Sinne schwinden, ergreift das Wort Professor Zbinden.» Für Frisch ist er «ein Eichel-As im schweizerischen Geistesleben» (Frisch 1998, 182).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv Archiv fl.: «Zbinden»; 011 Zürcher 03/ Pt. 3; 026 Walter Zürcher 02, 3; REM LK EG 817 BSV 1949, 181-184; Frisch 1998, 182, 233; Mueller LK EG, 624, 640, 645f; Zeitschrift 3/1991, 189</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum>1971</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>274</ID>
<Name>Neuweiler</Name>
<Geburtsdatum>1900</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftstellerin. K E/264 (2.12.1959): «Seit 11 Jahren Leiterin der literarischen Sektion des Lyceum-Clubs Bern. Initiantin der Literarischen Stunden am Kaminfeuer zur Förderung und Bekanntmachung junger oder noch wenig bekannter Autoren.» Ihre Aktivitäten als Organisatorin der Kaminfeuerabende werden von ihrem Ehemann (der jedoch anonym bleiben will) massgeblich gesponsert (Eggenberg).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>M.N.: Schuld und Leid des Ignaz Fürchtegott Wendelin, Novelle; Hansjugg, Erzählung; beides Frauenfeld (Verlag Huber &#38; Co.) Archiv fl.: «Neuweiler»; 011 Zürcher 03/Pt. 6; 053 Eggenberg 01, 5f; 073 Lehner 02, 3; 074 Gsteiger 02, 2></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Magda</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>275</ID>
<Name>Ammann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ursprünglich Buchhändler (Ausbildung mindestens zum Teil bei Huber); in den frühen 60er Jahren Literaturkritiker («pik., alias Egon Ammann, alias Klaus Pirmann», in «Tägelleist» [darin: Tä L chron., 23./24.3.1963]). Verfasst in jungen Jahren selber Lyrik (Zeno Zürcher, mündl. 16.6.1992). Zusammenstoss in der «Harmonie» mit den Tägel-Leistlern (Niklaus von Steiger) wegen einer Rezension im "Bund". Die Kontroverse betrifft eine Kaminfeuer-Lesung von Peter Klein, Alfred Bangerter und Beat Brechbühl ( 9.2.1963) und enthält eine böse Spitze gegen Sergius Golowin. Zeno Zürcher protestiert deswegen beim «Bund» (Kontroverse BSV S R: Lyceumclub: Einladung angehängt: Bei diesem Material ebenfalls ein Artikel aus dem «Berner Tagblatt», 8.5.1960, wonach Ammann damals den «Pro Lypros Verlag» betrieb, einen Literaturpreis vergeben wollte und eine vervielfältige Literaturzeitschrift mindestens einmal herausgab).
Ab 1967 ist A. Verleger des Kandelaber-Verlags (Büros am Hirschengraben, im gleichen Gebäude wie Lukianos-Verlag). Nach dem Konkurs des Verlags arbeitet er für suhrkamp Schweiz; seit 1981 betreibt er in Zürich den Ammann-Verlag.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Ammann»; 011 Zürcher 03/Pt. 7; 035 Erpf 01, 2 (persönlicher Kontakt A.s zu Erpf bis heute) BSV S R: Lyceumclub: Einladung angehängt</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Egon</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>276</ID>
<Name>Hess-Zollikofen</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller, Heimatkundler aus dem Emmental. Nimmt an den Heimatkunde-Treffen in Burgdorf teil und bestreitet zwei Abende in er Junkere 37 ( 21.1.1966; 25.2.1966).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: J 37 E/70+75 Golowin [Hrsg.] 1967, 18ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gottfried</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>277</ID>
<Name>Minder</Name>
<Geburtsdatum>5.2.1879</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Jenischer Schriftsteller in Burgdorf. Nimmt an den Heimatkunde-Treffen in der Stadtbibliothek Burgdorf teil.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Minder» 028 Golowin 03, Pt. 1 Golowin [Hrsg.] 1967, 57ff (Heinz Fankhauser: Albert Minders Erbe), 63f; Golowin 1986, 126 (Fn. 1) Golowin habe dem Rittersaalverein in Burgdorf (vermutlich Schlossmuseum, via Stadtverwaltung, 034/21 99 21) mehrere Tonbänder von Vorträgen M. s übergeben. Artikel zum 85. geburtstag in: Burgdorfer Tagblatt, 4.2.1964, 3</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Albert</Vorname>
<Todesdatum>1965</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>278</ID>
<Name>Hegg</Name>
<Geburtsdatum>30.4.1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>In Bern aufgewachsen. Lehramtschule an der Universität Bern, danach weitere Studien in Heidelberg. Krankheit, Frühjahr 1952 «völliger körperlicher Zusammenbruch»; zeitweise gelähmt und erblindet. Klinikaufenthalte, Aufenthalte am Murtensee. Stirbt in einer Wiener Heilstätte (laut Nachwort Martin).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>P. H.: Gedichte [Hrsg.: Adrian Wolfgang Martin], St. Gallen (Eirene), 1956</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum>14.1.1955</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>279</ID>
<Name>Hadorn</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Betreut als Jungfreisinniger um 1964/65 die Jugendseite des «Bieler Tagblatts». Macht danach einen ideologischen Schwenker. Studiert an der Universität Bern Anglistik und Germanistik. Mitglied des Studentenrates und Vorstandsmitglied des «Forum politicum». Publiziert in der "neutralität" (ab 4/68). Gehört zu jener Fraktion des forums, die sich innerhalb der Institutionen engagieren will (Studentenrat).
Wird Mitarbeiter des Büro Cortesi, wo er bis heute arbeitet.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 1, 3+6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>280</ID>
<Name>Rickenbacher</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>In Burgdorf lebende Journalistin. referiert dreimal in der Junkere 37 (26.8., 30.9. und 11.11.1966). Ihr erster Beitrag in der "neutralität" 12/68, 11 wird wie folgt angekündigt: «E.R., seit 1940 verheiratet mit dipl. Ing. Hans Rickenbacher, dem Neffen des Basler Ständerates Dr. Gustav Weck. Hans Rickenbacher stürzte am 5. Mai 1945, 3 Tage vor dem Victory-Day als schweizerischer Militärflieger ab. heiute lebt E. R. als Journalistin in Burgdorf».></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Elsa</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>281</ID>
<Name>Mathys</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kollege im Semiar von Zeno Zürcher; 1954 Mitglied der Kampfgruppe.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Kampfgruppe»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>282</ID>
<Name>von Däniken</Name>
<Geburtsdatum>14.4.1935</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Publiziert 1968 «Erinnerung an die Zukunft» und danach eine ganze Serie von Weltbestellern im Bereich der «Astro-Archäologie» und zu einer veritablen «Dänikitis» führt. Die "Schweizer Illustrierte" 16/74 berichtet: «Sein Weltbind fand er in der Berner Kunsthalle» (an der «Science ficition»-Ausstellung > 8.7.1967).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «von Däniken»; Golowin [1967]/1980, 188, 192, 203f (ad. SI 16/74)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erich</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>283</ID>
<Name>Kocher</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der Gruppe Postgasse 6 und Betreiber der Galerie Postgasse 6, die er auch dem Kerzenkreis, in dem er als Referent auftritt ( 12.9.1956), zur Verfügung stellt. Seit Frühling 1956 lebt er in Paris und steht in dieser Zeit stark unter dem Einfluss von Fritz Jean Begert (K E/87).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ronald, Raoul</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>284</ID>
<Name>Meyer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der Gruppe Postgasse 6.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>285</ID>
<Name>Jean Richard</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>lic. phil. II, Geologe. Entstamme «der bekannten neuenburgischen Uhrmacherfamilie» (K E/19). Mehrmals Referent im Kerzenkreis (letztmals am 26.2.1958). Danach Mitarbeit beim Tägelleist und Lehrer in Vallamand. Von J.-R. sei im SINWEL ein Artikel nicht gebracht worden, weil zu «rechtsextrem» (vgl. Mohler-Episode in Lerch 1996). Er habe sich zum Royalismus und zur Aristokratie bekannt, zum Teil rassistisch argumentiert. Sei streng katholisch erzogen worden, Mutter Spanierin (Ueli Baumgartner, mündlich 15.5.1993). Todesdatum laut Ueli Baumgartner, mündlich, 31.10.1998.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 04, 1-3; 042 Jean-Richard (besonders 03, Pt. 1); 05 (seine Funktion in Vallamand)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Georges</Vorname>
<Todesdatum>15.9.1997</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>286</ID>
<Name>Pfister</Name>
<Geburtsdatum>1911</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Affoltern (ZH). Panidealist, gehört zum Berner Kreis, den er erfolglos in Richtung mehr Praxis und mehr Öffnung zu reformieren versucht. Ursprünglich Innenarchitekt, später ohne Konservatoriumsabschluss Musiklehrer (Block- und Bambusflöten), mit breiten pädagogischen Interessen (Musik, Kunst- und Erziehungsfragen, Kunstgeschichte, Erwachsenenbildung). Abstinent. Heute: Günzenenweg 3/ 3604 Thun/ 033/36 20 61.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>P. F.: Um ein freies Menschentum. Verantwortungsvolle Jugend im Kampf gegen zunehmende Suchtgefahren, Erlenbach/ZH 1967; Die Entfaltung der schöpferischen Kräfte im Kinde, Meiringen (Schriftenreihe der Schweizerischen Vereinigung Schule und Elternhaus Nr. 37), 1976 Archiv fl.: «Pfister» (Interview)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>287</ID>
<Name>Niederer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit ihrer Schwester Hanni Tschabold-Niederer jugendliche Besucherin des Kerzenkreises; später Tänzerin und Tanztherapeutin. Zusammen mit Ueli Baumgartner, Niklaus von Steiger und Georg Jean-Richard unterhalten sie eine Zeitlang einen kleinen Kreis, der Länderabende mit entsprechendem Essen und entsprechender Literatur (Spanien, Russland u.a.)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Niederer» (Interview mit Hilde und Hanni; Länderabende: 2f, 11)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hilde</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>288</ID>
<Name>Zimmermann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Lebensreformer, Pädagoge in den 50er Jahren.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Haas» (Interview 2)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>289</ID>
<Name>Marbach</Name>
<Geburtsdatum>11.10.1911</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Panidealist; Gymnasiallehrer. Betreibt 1944-1946 zusammen mit Begert die Lombachschule. In dieser Zeit Präsident des Vereins «Freunde des Erziehungsinstituts Fritz Jean Begert». Nach dem Scheitern des Projekts Surpierre 1947/1948 zieht er sich von Begert zurück und schreibt seine Dissertation über Johann Gottfried Herders Beziehungen zur Schweiz, an der er im November 1950 arbeitet (vgl. Brief an René Neuenschwander in Archiv fl.). Seit 1949 befreundet mit Adrian Wolfgang Martin. Seit Frühjahr 1952 Leiter der Schweizer Schule in Neapel. Nach der Pensionierung einige Zeit (ungefähr drei Jahre, sagt Balmer, mündlich, 20.7.1996) auf der Insel Salina bei Martin: Er lebt dort in einem Gartenhaus und erholt sich als schwerer Asthmatiker in der weitgehend pollenfreien Luft der Insel. Danach kehrt er in die Schweiz zurück und lebt in einem Altersheim im Elfenau-Quartier in Bern.
Walter Gafner mündl., 27.7.1993: M. hätte um 1950 schon damals keine ihm entsprechende Stelle gefunden im Kanton Bern, weil er als Begertianer gegolten habe. Nachlass heute bei Martin (exkl. die Begert betreffenden Teile, die Martin an - Heinz Balmer weitergegeben habe, mündlich 5.7.1995).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: J. M.: Eine neue pädagogische Provinz, Thun, 1942, in: «Marbach» «Balmer» (Interview, 16); «Haas» (Interview 3); 026 Walter Zürcher 02, 1, 2, 3; 028 Golowin 05, 1; 036 ad. Begert/05 Peter Marbach 01; /08 Gafner 01; 12 Martin 01; 038 Baumgartner 01, 4</Werke_und_Quellen>
<Vorname>John</Vorname>
<Todesdatum>22.7.1988</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>290</ID>
<Name>Balmer</Name>
<Geburtsdatum>10.4.1928</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Panidealist. Geboren in Hofwil/Münchenbuchsee als Sohn eines Seminarlehrers. Schüler von Hans Rhyn (deutsch) (Bettina Zürcher, mündl., 27.7.1993). Achtmal Referent im Kerzenkreis; zwischen 1952 und 1971 20mal Referent in der «Panidealistischen Gesellschaft». 1956-1960 Lehrer an der Sekundarschule in Signau; 1960-1963 Weiterbildung in Basel; 1963-1969: Assistent am geographischen Institut in Bern; 1969-1973 Assistent in Stuttgart; 1973/74 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am medizinhistorischen Institut in Bonn. Seit 1974 dasselbe in Zürich. Lebt an der Burgdorfstrasse in Konolfingen. Verwaltet den Nachlass von Fritz Jean Begert und Teile des Nachlasses von John Marbach.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H. B.: Antlitze grosser Schöpfer, Basel (Birkhäuser) 1961 ( «Balmer» [Prospekt], K E/337) Archiv fl.: «Balmer» (Interview); 026 Walter Zürcher 06, 4f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>291</ID>
<Name>Zürcher</Name>
<Geburtsdatum>29.7.1958</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Tochter von Walter Zürcher, aufgewachsen im Gurtendorf bei Bern (Kurzbiografie vgl. "Sonnengeflecht Nr. 2, 1990, 2f). Gründet 1988 den BARA-Verlag und stellt ihren Vater als Verlagsleiter an.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Bettina Zürcher» (Gespräch 29.6.1992; "Sonnengeflecht", "Sonne")></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bettina</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>292</ID>
<Name>von Fellenberg</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Freund von Bettina Zürchers Mutter in den 60er Jahren. Diese tippt ihm die Dissertation. Er ist engagiert in ceylonesischen Entwicklungsprojekten. Ev. Initiant/Animator der "Chance Schweiz" anlässlich der 700-Jahrfeier 1991.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 021 Bettina Zürcher 01/3</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Theodor, Teddy</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>293</ID>
<Name>Mehr</Name>
<Geburtsdatum>1947</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Freundin von Anne Wilhelm und Walter Zürcher Ende der 60er Jahre. Ihren Sohn Christian lässt sie zwischenhinein bei Zürchers im Gurtendorf, wo er von Bettina Zürcher betreut wird. Steht heute Zürchers Sexual- und Drogentherapie, sowie der Drogenszene des Leary-Kreises (ACID-Trips «Sunshin») sehr kritisch gegenüber. Veröffentlicht in "focus" 39 im März 1973 ihren ersten journalistischen Text anonym: «Autobiographisches einer Jenischen» (in: «Mehr»). Am Zibelemärit 1979 beginnt sie mit ihrer Therapie bei Konrad Stettbacher (mündl., 4.12.1992).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Mehr»; 021 Bettina Zürcher 01, 7, 12</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Mariella</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>294</ID>
<Name>Sutermeister</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Landesring-Grossrat. Macht eine Interpellation im Fall Schwander ( «Burgdorf»). Wird 1970 «mit den Stimmen der wachsenden bernischen Links-Gruppen» wiedergewählt und zum Schuldirektor der Stadt Bern (ab 1967). Danach exponiert er sich gegen das «Kleine rote Schülerbuch», das er als «kommunistische Zersetzungsarbeit», die «die Jugend sturmreif» mache, bezeichnet ("focus", 10/1970, 44).
(Es soll sich um einen Bruder des Komponisten Sutermeister handeln. Bereits 1951 hatte ein anderer Bruder des Komponisten, Peter, im "Vineta"-Verlag den Roman «Die versunkene Stadt" veröffentlicht; woraus dieser im November 1952 im Lyceumclub vorlas, vgl. "Bund", 20.11.1952).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Sutermeister» 026 Walter Zürcher 06, 4f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Martin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>295</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum>1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Seminarschule Muristalden; Bildhauer. Vater Anthroposoph, Leiter des «Weissenheims» im Weissenbühlquartier in Bern, ein «feinsinniger Pädagoge und ein ganz wunderbarer Mann» (Luginbühl). M. bildet um 1950 mit Luginbühl und Zumstein eine Gruppe (023 Simmen, 3). Lebt heute in Biel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumgartner 1984, 246; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22, 24</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erich</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>296</ID>
<Name>Jordi</Name>
<Geburtsdatum>3.4.1894</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. 1946-1962 Lehrer an dern KGS Bern für Entwerfen, Schrift und Lithografie. Hatte eine Druckerei in Belp. «[Er] hat all die jungen Künstler gemacht: Dieter Roth, Marcel Wyss, und auch mich hat er gefördert» (Luginbühl). Lebte am Schluss in Zürich.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Jordi»; Baumgartner 1984, 53, 125, 195, 214, 216, 218, 240; Bucher 1990, 40, 58; Kästli 1991; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 22 (Luginbühl), 26</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Eugen</Vorname>
<Todesdatum>13.11.1983</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>297</ID>
<Name>Fueter</Name>
<Geburtsdatum>1898</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bildhauer und Aquarellist in Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 23, 26</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>1983</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>298</ID>
<Name>Zumstein</Name>
<Geburtsdatum>1927</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bildhauer.Bildet um 1950 zusammen mit Erich Müller und Luginbühl eine Gruppe; er war «der absolut Talentierteste» (Luginbühl; gleichlautend auch 023 Simmen, 3). Seit 1951 Paris. Später Péry (Jura).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumgartner 1984, 246; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24 (Luginbühl)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Beat</Vorname>
<Todesdatum>1984</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>299</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum>1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Basel. Maler. Lebte seit 1950 in Paris.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 24, 26</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bruno</Vorname>
<Todesdatum>1989</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>300</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum>1920</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Zürich. Eisenplastiker.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 27, 157</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Robert</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>301</ID>
<Name>Loeb</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit seiner Frau Anne-Marie Kunstförderer (Loeb-Galerie). Ihre Sammlung geht als Stiftung ans Kunstmuseum Bern über. Präsident des Vereins Kunsthalle. Chef des Warenhauses Loeb und Vater von François Loeb.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 03, 6f, 8, 10 Baumgartner 1984, 48, 272, Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 30</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Victor</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>302</ID>
<Name>Bezzola</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Fotograf der Berner Kunstszene.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 33; Kunstmuseum Bern [Hrsg.] 1989, 40, 496f (Filmografie Bernhard Luginbühl: B. s Mitarbeit, meistens als Kameramann)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Leonardo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>303</ID>
<Name>Vincenz</Name>
<Geburtsdatum>30.11.1888</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Völkerkundler, der über die Huzulei in den Karpaten sein vierbändiges Hauptwerk schreibt. Übersetzt Holzapfels «Panideal» ins Polnische. Einerseits mit dem panidealistischen Kreis in Bern, andererseits mit Sergius Golowin und anderen Mitgliedern des Tägel-Leists bekannt.1956-1960 in Grenoble. Spricht am 24.1.1958 im Berner Schriftstellerverein, nachdem der Vortrag wegen Ausreiseschwierigkeiten aus Frankreich am 29.11.1957 hatte verschoben werden müssen. Laut Heinz Balmer (mündl. 22.10.1992) habe sich V. einmal, er, Balmer, sei frisch verheiratet gewesen, für eine Woche bei ihnen einquartiert und sie mit täglich vierstündigen Vorträgen (die er zwischen 22 und 2 Uhr zu halten pflegte) über Homer, Plato, Dante, Holzapfel «unterhalten». Vincenz : «Am Morgen fühle ich mich oft ein wenig welk» sei bei ihnen sprichwörtlich geworden.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Vincenz»; «Marbach» (Brief an Neuenschwander); «Neuenschwander» (N. an d. V.); 026 Walter Zürcher 02, 3, 5; 028 Golowin 03, Pt. 2; 05, 1; 042 Jean-Richard 03, Pt. 9; K E/211 (ad. Geburtstag); K E/387 Golowin [1981]/1989, 120, 323; Neuenschwander 1935/1944, [8] Sein Referat an der Kelten-Tagung ( > 5.-10.4.1958) über «Das kleine Ithaka» liegt als Typoskript im Schweizerischen Literaturarchiv (Nachlass Hans Zbinden, Briefe, Mappe «1958»)></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Stanislaw</Vorname>
<Todesdatum>28.1.1971</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>304</ID>
<Name>Grimm</Name>
<Geburtsdatum>1665</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Volksschriftsteller, Buchbinder, Flachmaler, Pintenwirt und Trompeter in Burgdorf. Wir vor allem von Golowin in den 60er Jahren rezipiert und in der Öffentlichkeit vorgestellt als Vermittler und Teil des (gegen die Obrigkeit gerichteten) Untergrunds und als der «erste schweizerische nonkonformistische Journalist».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 1.7.1964, 3.9.1965, 10.9.1965, 16.2.1968 Golowin 1969, v.a. 9ff, 63, 86, 93f; Simmen [Hrsg.] 1965 (darin: Sergius Golowin: Über Hans Rudolf Grimm, 121-140)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Rudolf</Vorname>
<Todesdatum>1749</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>305</ID>
<Name>Erpf</Name>
<Geburtsdatum>16.4.1947</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Verleger. 1966 - 1971: LUKIANOS- Verlag, wo er im Spätherbst 1970 wegen Schwierigkeiten mit der Geschäftsleitung austritt. Danach bis 1973/74 Verlagsleiter im "Schweizerischen Ost-Institut" ("neutralität" 4/71, 48). 1974-1977/78 freier Verlgasleiter und Verlagsberater in München. 1978 Verlagsleiter der Verbandsdruckerei, Bern. Ab 1979: Edition Erpf. Nachlassverwalter des Werkes von Fritz Jean Begert.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 01, Pt. 1; 035 Erpf 01; 053 Eggenberg 01, 3f (ad. Werkausgabe Begert)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans (John)</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>306</ID>
<Name>Eberhard 
</Name>
<Geburtsdatum>1908</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren und aufgewachsen in Basel. Theologiestudieum (Schüler Karl Barths), Pfarrer in Bubendorf (BL). Heirat mit Helene Bernoulli. 1939 Hauptmann der Infanterie (entscheidet sich wegen der Nazibedrohung für den Militärdienst). Nachrichtenoffizier. Nach Kriegsende als Vertreter der «Schweizer Spende» nach Polen. Später Publizist, Politiker. Inlandredaktor und Kolumnist der "Nationalzeitung" («Berner Splitter»).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>neutralität 1/1968, 24ff (Mario Cortesi: Rolf Eberhard zum Beispiel) R. E.: Tröstung der Kranken; Berner Splitter und Festtagsartikel, Zürich (EVZ-Verlag) 1967</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rolf</Vorname>
<Todesdatum>28.9.1966</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>307</ID>
<Name>Weber</Name>
<Geburtsdatum>ca. 1900</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Einer der ersten Militärverweigerer; schwenkt in den 30er Jahren unter dem Eindruck der äusseren Bedrohung und akzeptiert die bewaffnete Landesverteidigung. In den frühen 30er Jahren Gründer der Arbeiterbildungszentrale; ist der Meinung, bei Bildung und Aufklärung müssten Partei und Gewerkschaft vorneweggehen. Später Wirtschaftsprofessor an der Universität Bern. Gleichzeitig macht er den Wirtschaftsteil der "Berner Tagwacht". Weil er Kompliziertes einfach vermitteln kann, sind seine Texte sehr begehrt. Ungefähr Ende 50er Jahre SP-Bundesrat (Finanzdepartement); tritt zurück, nachdem eine seiner Vorlagen in der Volksabstimmung unterliegt. Ende der 60er Jahre offen für die 68er in der Partei (Vollmer, Leuenberger, Knuchel) (Edi Knuchel mündl., 3.8.1992).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>vor 1980</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>308</ID>
<Name>Knuchel</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Grossrat 1971-1975 (Jurakonflikt!).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Edi</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>309</ID>
<Name>Bill</Name>
<Geburtsdatum>22.12.1908</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Winterthur, Bürger von Moosseedorf. Ausbildung zum Silberschmied in Zürich. 1927-1929 Studium am Bauhaus, Hochschule für Gestaltung, Dessau. Seit 1930 Architekt, maler, Plastiker (seit 1932) und Publizist (seit 1936). 1932-1936 Mitglied der pariser Gruppe «Abstraction Création». 1937 Mitbegründer der Schweizer Künstlergruppe «Allianz»Führender Vertreter der Zürcher Konkreten, der Anfang der 50er Jahre regen Kontakt mit der Berner Kunstszene hat, insbesondere mit René Simmens Berner Kunstkabinett ( 3.2.1951) und mit den "spirale"-Initianten Marcel Wyss und Dieter Roth. 1951-1956 als Architekt und Rektor an die Hochschule für Gestaltung nach Ulm (1954 folgt ihm Eugen Gomringer, der sein Sekretär wird). Einzelausstellung in der Berner Kunsthalle ( 6.4.1968).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Max Bill» Bremer 1983, 31; Bucher 1990, 12, 16f, 25, 31 (Bill geht von 1951-1956 als Rektor nach Ulm), 32, 52, 54, 67, 82, 94, 104, 138, 149 (B. als «bildkünstlerischer» Ahne der Konkreten Poesie), 151f («konkret»), 156; Marti, Kurt: Visionär und Perfektionist, in: ZEITSCHRIFT 1/95, 9ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>9.12.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>310</ID>
<Name>Nebel</Name>
<Geburtsdatum>1892</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>28.10.1967: Einzelausstellung in der Berner Kunsthalle.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv Archiv fl.: 001 Marti 04 (Marti/Schär) 12 Bucher 1990, 36, 38, 44, 59, 155; Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 38</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Otto</Vorname>
<Todesdatum>1973</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>311</ID>
<Name>Brignoni</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>22.2.1964: Einzelausstellung in der Kunsthalle.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv: «Brignoni» Bucher 1990, 36, 38; EXPO, 1964, 83 (Abbildung von «Vier Äste, ein Baum. Vier Sprachen, ein Volk»), 114</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Serge</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>312</ID>
<Name>Zbinden</Name>
<Geburtsdatum>26.6.1908</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kurzbiografie Kästli 1991, 266ff.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Zbinden» Baumgartner 1984, 46, 124f, 216; Bucher 1990 36, 40; Kästli 1991</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Emil</Vorname>
<Todesdatum>13.12.1991</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>313</ID>
<Name>Utinger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Berner Original, das möglicherweise den Namen "spirale" für die gleichnamige Zeitschrift vorgeschlagen habe.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Bucher 1990, 62, 132</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bruno</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>314</ID>
<Name>Thalmann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Szenenfigur und Trunkenbold.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 024 Lauener 01, Pt. 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>315</ID>
<Name>Krünes</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Enge Beziehungen zum Theater. Alkoholiker, schwul, Szenenfigur. «Nobel, Ausseiter, operninteressiert, sass immer auf dem Bärenplatz, snobistisch, vermutlich verarmt» (Max Altorfer, mündlich, 29.10.1996). Spielte den Arzt im Film «Dällebach Kari» (Lerch 1971, 97). 197. Abend in der Junkere 37 (9.8.1968): Krünes spricht «Über Gott, die Welt, die schönen Frauen und den Geist von Genf». Zeno Zürcher hat keine Erinnerung an ihn (29.10.1996).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 024 Lauener 01, Pt. 3, REM-Materialsuche: «Altorfer Max» Lerch 1971, 97f (Porträt)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Frank Dorian</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>316</ID>
<Name>Kress</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Szenenfigur mit bürgerlichem Beruf, schwul.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 024 Lauener 01, Pt. 3</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>317</ID>
<Name>Ricklinr</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Buchhändler. Ihm schenkt 1973 Walter Zürcher den W. Zürcher Verlag.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 01, Pt. 3</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ulrich</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>318</ID>
<Name>Senn</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Nachrichtnoffizier der bernischen politischen Polizei; Schulkollege von Walter Zürcher.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 026 01, Pt. 5</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rudolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>319</ID>
<Name>Haas</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schwester von Guido Haas. Wichtig für die Berner Szene.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 01, Pt. 8</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lilo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>320</ID>
<Name>Hänni</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>An der Anti-Griechenlanddemo ( 19.4.1969) habe er in einem Schliessfach im Bahnhof ein Molorow-Cocktail versteckt, sei erwischt und bedingt verurteilt worden (Zürcher). Landesring-Sekretär 1971. Macht bei den Stadtratswahlen ( 12.12.1971) bei den Härdlütli (deren politischer Kopf er ist) mit, die einen Sitz gewinnen. Rutsch im letzten Jahr der fünfjährigen Legislatur 1976 ins Parlament nach; später ein zweites Mal für den Grossrat Luzius Theiler auf der Liste der demokratischen Alternative. Lebt heute hauptsächlich im Tessin, ist aber noch regelmässig in Bern; lebte zeitweise bei Golowin (Walter Zürcher mündl., 24.8.1992).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Walter Zürcher» (Gespräch mit Hächler 1996, 2) Nl 006 Suter 02 Küng 1988, 87ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Pierre</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>321</ID>
<Name>Leuzinger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Progressiver Künstler Ende der 50er Jahre in Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>322</ID>
<Name>Aellen</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit seiner Frau Silvia Aellen Leiter der galerie aktuell.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 1, 6, 7 Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 8, 22ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>323</ID>
<Name>Aellen</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit ihrem Mann Kurt Aellen Leiterin der galerie aktuell. Gleichzeitig Sekretärin in der Berner Kunsthalle.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 1, 6f Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 8, 22ff, 33</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Sylvia</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>324</ID>
<Name>Kreutzberg</Name>
<Geburtsdatum>1902</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Tänzer am Stadttheater und Tanzlehrer.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Kreutzberg»; 025 Megert 01, 5; K E/[4. Zwischenveranstaltung]</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Harald</Vorname>
<Todesdatum>1968</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>325</ID>
<Name>Pini</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Architekt Atelier 5.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 5</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>326</ID>
<Name>Brechbühler</Name>
<Geburtsdatum>1907</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Architekt; gehört architekturhistorisch der zweiten Generation des Neuen bauens an. 1939 Erbauer der Gewerbeschule (vgl. Kontroverse).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Brechbühler» (darin: Kontroverse mit Max Jenni); 025 Megert 01, 5 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1976, 33</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum>1989</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>327</ID>
<Name>Linck

</Name>
<Geburtsdatum>1903</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>4.11.1950: Ausstellung zusammen mit Max von Mühlenen in er Kunsthalle. 11.9.1965: Ausstellung zusammen mit Rolf Iseli in der Kunsthalle.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 8 Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1973, 177, 202-205 (Walter Vogt: Aus der Totenrede für W. L.); Zaugg/Egger [Hrsg.] 1988, 29, 81</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum>Januar 1975</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>328</ID>
<Name>Kuske</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Medizinprofessor, Präsident des Kunsthalle-Vereins.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 8; 038 Baumgartner 04, 3</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>329</ID>
<Name>Giauque</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 13</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Elsi</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>330</ID>
<Name>Lüscher</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Künstlerin. Lebt mit Harald Szeemann zusammen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 13, 16</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ingeborg</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>331</ID>
<Name>Lehmann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Künstler.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 14</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>332</ID>
<Name>Jaquet</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Vorgesehen als Nachfolger für Franz Meyer als Kunsthalle-Direktor 1961. Weil er Basler ist, wird ihm Harald Szeemann vorgezogen. Heute: Atelier Jaquet AG, Werbeagentur BSW, Wasserwerkgasse 17, Postfach 3000 Bern 13, 21 06 46.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 15</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Christian</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>333</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum>18.9.1935</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Aufgewachsen in Ascona. in Bern Ausbildung zum Keramiker bei Lingg [?]. Pantomime. Bruder von Ninon Müller.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Müller Dimitri»; 025 Megert 01, 16</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Dimitri</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>334</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum>1937</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Aufgewachsen in Ascona. Keramikerin, häufige Besucherin des Kerzenkreises in der ersten Zeit. Lyrikerin ( 13.1.1962). Schwester von Dimitri. Lebte später wieder in Ascona als Ninon Vester-Müller, ihr Schwiegervater Vester habe auf dem Monte Verità eine Rolle gespielt (Todesdatum und Todesursache [Speiseröhre]: Ueli Baumgartner, mündlich, 31.10.1998). Einzige persönliche Begegnung im Rahmen der Buchvernissage von René Neuenschwanders «Knochenmühle» im Herbst 1993 (Puppentheater/Harmonie).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 011 Zeno Zürcher 05/Pt. 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ninon</Vorname>
<Todesdatum>16.10.1998</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>335</ID>
<Name>Lüthi</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitglied der Gruppe 66.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 6, 7, 12ff, 60 (Kurzbiografie), 61 (Peter Friese: Kunst als Plädoyer für die Anerkennung und Gleichheit aller Kulturen)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bernhard</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>336</ID>
<Name>Megert</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Grafiker. Bruder von Christian Megert.

</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 1, 7 Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 8</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>337</ID>
<Name>Megert</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Galeristin</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 8, 22ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lydia</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>338</ID>
<Name>Carter</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Der erste Schwarze Berns, Schriftsteller aus den Südstaaten, den es nach Bern verschlagen hatte, Faktotum der Berner Altstadt, hochsensibler Künstler, Maler, auch Yoga-Meister, später Meditationslehrer von vielen» (Bitzos).</Kurzbiografie> 
<Werke_und_Quellen>Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 28 (Bitzos)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Vincent</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>339</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Modeschöpferin; Modeschau unter dem Titel «Flower Show» in der Kunsthalle 1968. Heute mit Markus Raetz verheiratet.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Kunsthalle [Hrsg.] 1987, 30</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Monika</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>340</ID>
<Name>Linck</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Keramikerin.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Dickerhof/Giger [Hrsg.] 1973, 177, 205 (Walter Vogt: M. L. und die Vasen von Reichenbach)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Margrit</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>341</ID>
<Name>Ciolina</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>23.9.1967: Einzelausstellung in der Berner Kunsthalle.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Tonio</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>342</ID>
<Name>Meyer Holzapfel</Name>
<Geburtsdatum>14.4.1907</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Tochter von Rudolf Maria Holzapfel. Zoologin. 1943-1973 Dozentin für Tierverhaltensforschung. Zwischen 1.5.1944 und 31.12.1969 (Sekretariat Dählhölzli mündl., 4.3.1993). Direktorin/Verwalterin des Tierparks Dählhölzli in Bern, wo bis zu ihrem Tod 1948 auch ihre Mutter Bettina lebt. Von Meyer lässt sie sich früh scheiden. Die Todesanzeige ihrer Mutter (6.10.1948) zeichnet sie mit «Dr. Monika Meyer-Holzapfel und Kind Jaqueline». Dieses stirbt noch 1948 (?) siebenjährig an Kinderlähmung. (zur Biografie "Bund" 12. + 13.9.1995, vgl. «Meyer-Holzapfel»)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Meyer-Holzapfel»; 026 Zürcher 02, 3, 4; 06, 2f, 4f Porträtreportage ins SLA: Nachlass Gertrud Wilker A 5/2,4</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Monika</Vorname>
<Todesdatum>10.9.1995</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>343</ID>
<Name>Holzapfel-Gomperz</Name>
<Geburtsdatum>1879</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bildhauerin, «Schriftstellerin, Dichterin, Erzieherin, Psychologin, Forscherin, Anregerin, Malerin, Herausgeberin, Vortragende» (Begert); Ehefrau von Rudolf Maria Holzapfel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>B.H.: Die Frauen und der Panidealismus, Bern (Francke) 1933 [B]; Neue Entfaltungsmöglichkeiten für die Kunst und Plan zu einem physiognomischen Institut Bern, Francke) 1935 [B]; Reisnerstrasse 13 Meine Jugend im Wien der Jahrhundertwende, Österreichische Verlagsanstalt. Schroll, 1980 (Hrsg.: Monika Meyer-Holzapfel und Cedric Hausherr)  Archiv fl.: «Kerzenkreis» (E 197, Begert: Kurzportrait); K E/199 (Todesdatum u.a.); 026 Zürcher 02, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bettina</Vorname>
<Todesdatum>6.10.1948</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>344</ID>
<Name>Geiser</Name>
<Geburtsdatum>1898</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Berner Bildhauer in Zürich.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumgartner 1984, 200ff (G. s ästhetische Positionen)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Karl</Vorname>
<Todesdatum>1957</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>345</ID>
<Name>Lauterburg</Name>
<Geburtsdatum>1891</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Baumgartner 1984, 58, 60, 144, 195, 208, 216, 218</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum>1960</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>346</ID>
<Name>Lindegger, Lindi</Name>
<Geburtsdatum>1904</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bern. Kunstmaler («Der Schritt weiter», zusammen mit Max von Mühlenen, Tonio Ciolina, Hans Seiler); 35 Jahre lang Karikaturist auf der Titelseite der "Bund"-Samstagsausgabe. Seit 1965 in Agarone (TI).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Lindegger»; 024 Lauener 01,1 Baumgartner 1984, 192</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Albert</Vorname>
<Todesdatum>1991</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>347</ID>
<Name>Schmutz</Name>
<Geburtsdatum>1910</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Lindenthale. Lebt in Spiegel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 025 Megert 01, 8 Baumgartner 1984, 58, 210f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>348</ID>
<Name>Cortesi</Name>
<Geburtsdatum>1940</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ab 1959 Journalist bei den "Seeländer Volkszeitung" unter dem Chefredaktor Marcel Schwander. Gründer des "Büros Cortesi" ( 20.9.1965), das im nachgang der Inser Ereignisse ( 4.7.1966) zu einem «Mittelpunkt des Nonkonformismus» wird (Cortesi).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 029 Cortesi, 01, 3 (Pressebüro ein nonkonformistisches Projekt?); 038 Baumgartner 02, 3; 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Mario</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>349</ID>
<Name>Küffer</Name>
<Geburtsdatum>2.11.1902</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Seminar Muristalden, 65. Promotion (zusammen mit Fritz Jean Begert); ist fünf Jahre älter als seine Seminar-Kollegen: «Seminarist H. K. v. d. IV. Cl. absolvierte dieses Quartal die Rekrutenschule» (Hauschronik I. Quartal 1923, in: Protokolle der Lehrerkonferenzen, Seminar Muristalden). «Sozialgestalter, Maler und Dichter»: «H. K. hat sich immer wieder mit den Problemen unserer Zeit auseinandergesetzt und sich vor allem sozialen Fragen zugewandt. Er schritt zur Tat, wo es Flüchtlingen zu helfen, Arbeiter zu bilden, Not aller Art zu lindern galt. Je und je wirkte er in der Öffentlichkeit; als Gemeinderat, als Vorstandsmitglied des Schriftsteller Vereins» (Fritz Jean Begert, in: K E/18). Schriftsteller (BSV); Freund Begerts. Ab März 1962 für weniger als zwei Jahre Präsident des BSV.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H.K.: Von einem zum andern. Gedichte, Bern (Feuz) 1942; Landschaft, Bümpliz (Benteli), 1944 Archiv fl.: «Küffer»; 026 Zürcher Walter 02, 4; 053 Eggenberg, 01, 6, 9; 073 Lehner 02, 2 BSV 1949, 94f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hektor</Vorname>
<Todesdatum>1985</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>350</ID>
<Name>Saam</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Verbrennt zusammen mit Hanspeter Jost während der Attitüden-Ausstellung ( 22.3.1969) seine Militärutensilien vor der Kunsthalle. Um sich der Strafverfolgung zu entziehen, setzt er sich ins Ausland ab. Am letzten Tag dieser Ausstellung, am 23.4.1969 protestiert er zusammen mit Hans Peter Jost gegen die «Schöngeisterei» in der Junkere 37, indem er den Kellereingang vernagelt (J 37 Fiche). Franz Biffiger sagt, die Darstellung der Junkere-Aktion im Mueller-Buch (S. 657) sei insofern falsch, als S. kein «militanter Linker» gewesen sei, sondern «e Oberschpinnsiech», der vor allem auch in Zürich «Monströs gewütet» habe und der erste Ehemann von Polo Hofers Frau gewesen sei (mündlich, 22.8.2001).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Schmid 1976. 352</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>351</ID>
<Name>Fausch</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 031 Wirz Thormann 01, 6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ruth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>352</ID>
<Name>Kläy Luginbühl</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Erste Frau von Bernhard Luginbühl. Scheidung in den 50er Jahren. Heute Filmemacherin. Lebt in der Nähe von Yverdon und in Köln.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 031 Wirz Thormann 01, 7</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Greti</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>353</ID>
<Name>Meyer</Name>
<Geburtsdatum>1944</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Lernt Typograph. Betreut ab ca. 1964/65 zusammen mit > Martin Rothenbühler für dien vo > Marcel Schwander redigierte «Seeländer Volkszeitung» die Jugendseite, nachdem dieser die Seite den Jugendlichen in einer Diskussion in Meyers «Club On cherche» angeboten habe. Zusammen mit Rothenbühler Mitglied der Jungsozialisten, resp. SPler in der Sektion Madretsch (Meyer, mündlich, 18.9.1999). Ab ca. 1966 als Lehrling im Büro Cortesi; fällt als guter Schreiber auf. Bis 1967 besucht er in Bern das Humboldianum, um die Matur nachzumachen und Akademiker zu werden (068 Rothenbühler 1, 4). Ab 1968 steigt er bei Cortesi voll ein und hilft mit, die nonkonformistische Position des Büros zu profilieren. Er und Cortesi seien damals die engsten Freunde gewesen, sagt Meyer (mündlich, 18.9.1999), er eher der Ideenmensch, Coresi der Realisator.
Sitzt zwischendurch im Bieler Stadtrat (Legislative). 
Lebt bis heute in Kilchberg (ZH) [031/310 96 96: Ringier Bern; 01/259 11 11: Ringier Zürich).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Meyer» 033 Däpp 01, 5; 035 Erpf 01, 2; 068 Rothenbühler 1, 01+3+4+6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Frank A.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>354</ID>
<Name>Heidegger</Name>
<Geburtsdatum>26.9.1889</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Megert bezeugt, dass Heidegger zusammen mit Jean Gebser in "Commerce" gesessen sei. Welchen bezug hatte Heidegger zu Bern? Am 28.1.1954 spricht er in der Aula der Universität über «Wissenschaft und Besinnung».></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Heidegger»; 025 Megert 01, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum>1969 (?)</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>355</ID>
<Name>Wendelstein</Name>
<Geburtsdatum>25.5.1914</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler. Laut Loosli [Hrsg.] 1985 gibt es 5 Skizzen- und Notizbücher Wendelsteins. Laut Lina Neuenschwander (mündl. 10.9.1992) hat René Neuenschwander einen band dem Galeristen Loosli geschenkt, die anderen müssen im Nachlass Neuenschwanders sein, sind aber seit dessen Tod trotz Suchaktionen noch nicht aufgetaucht.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Neuenschwander» (darin ein Aufsatz über W.) Loosli [Hrsg.] 1985; Stadtbibliothek H XIV.404 (Dammelmappe Neuenschwander: 1 Aufsatz über W.) mündlich: Rose und Walter Loosli, Stapfenstrasse 45, 3098 Köniz, 971 17 69.</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erich</Vorname>
<Todesdatum>19.4.1942</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>356</ID>
<Name>Heimann</Name>
<Geburtsdatum>1937</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Sohn von Erwin Heimann. Zusammen mit seiner Frau Kerstin (Î), einer Schwedin, sei er «einer der ersten Troubadours» gewesen (Erpf). In den frühen 70er Jahren Leiter der Buchhandlung des Schweizerschen Ostinstituts. Götti von Hans Erpfs Sohn.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 035 Erpf 01, 2, 3f Erpf/Traber [Hrsg.] 1989, 90f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alexander</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>357</ID>
<Name>Rasser</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kabarettist und nonkonformistischer Nationalrat (LdU) ab 1967.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Rasser» (Brief an Max Conrad 23.11.1967) Cortesi 1968, 8ff (Interview NZ 8.10.1967) Franz Rueb: Alfred Rasser. Eine Monografie, Zürich (Verlagsgenossenschaft), 19?? Jürgmeier 2002, 95 (ad. Auftrittsverbot 1954ff)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alfred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>358</ID>
<Name>Schweizer</Name>
<Geburtsdatum>2.9.1921</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Sozialdemokratischer Politiker. Studium an der Universität Bern, Nationalökonomie (lic. rer. pol.). Als Werkstudent "Tagwacht"-Mitarbeiter, dann Volontariat; zwischen 1947-1967 Redaktor, zeitweise Chefredaktor. 1955-1967 Stadtrat; über 20 Jahre lang Grossrat; 1967-1984 Gemeinderat («Industrielle Betriebe»; später «Stadtbetriebe»). SBB-Verwaltungsrat. 1967: Bi-Ba-Bubisten-Polemik gegen Nonkonformisten.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schweizer»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>359</ID>
<Name>Graf</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kabarettist in Biel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Meyer E. Y. 1977, 315; Mueller 1976, 86f, 158</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Urs</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>360</ID>
<Name>Hausherr</Name>
<Geburtsdatum>1895</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Laut Walter Zürcher der «Papst» des Berner panidealistischen Kreises in den 50er und 60er Jahren. Sein Sohn (und Nachlassverwalter): Bruno Hausherr, Physiker, betreibt ein Geschäft für Alternativenergie (Walter Zürcher mündl., 06, 5). Laut Heinz Balmer (mündl., 22.10.1992) sei Hausherr er sei 82 geworden die letzten zwei Jahre bettlägerig gewesen, «hinfällig», wie er es sonst noch nie gesehen habe.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 06, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Erwin</Vorname>
<Todesdatum>1976</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>361</ID>
<Name>Burri</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Nachfolger Erwin Hausherrs als starker Mann des panidealistischen Kreises in Bern. Lebe heute zusammen mit seiner Frau im Altersheim Elfenau (Cedric Hausherr, mündlich, 26.3.1993).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 06, 4f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Otto</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>362</ID>
<Name>Rollier</Name>
<Geburtsdatum>20.11.1919</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Rollier»; 026 Walter Zürcher 06, 6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Arist</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>363</ID>
<Name>Salzmann</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Redaktor. Kerzenkreis Referent. Seit Frühjahr 1958 spricht er jeden dritten Samstag im Radio in der Rubrik «Der kritische Griffel» (K E/174; K E/180). Leitende Funktion bei Radio Bern (K E/188). SAD Mitglied. Überzeugter Freigeldler, Nationalrat ev. für LdU (Jörg Zoller, 1.11.1994).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 026 Walter Zürcher 06, 6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Friedrich</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>364</ID>
<Name>Im Obersteg Geiser</Name>
<Geburtsdatum>22.4.1921</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Wid im Dezember 1970 zur ersten Berner Gemeinderätin gewählt und übernimmt die Baudirektion.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Im Obersteg Geiser»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ruth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>365</ID>
<Name>Riesen</Name>
<Geburtsdatum>1910</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Dr. iur. und Fürsprecher. 1936-1941 arbeitet er in verschiedenen Advokaturbüros in der deutschen und welschen Schweiz. Ab 1942 Pressesekretär des Vorstehers des EJPD. Ab 1.1.1946 Stellvertreter des Chefs der Rekurssektion (Adjunkt II); ab 1.1.1952 Adjunkt I; ab November 1955 «Departementssekretär» des EJPD. R. ist zwischen 1946 und 1963 Sekretär des BSV (sein Nachfolger wird Dr. Franz Meyer) und führt zwischen 1946 und 1969 eine den BSV betreffende Sammlung von Zeitungsausschnitten (vgl. BSV S R). Kurt Marti, mündlich, 30.8.1994: a) Riesen sei mit Schwengeler verschwägert gewesen und habe als Aphoristiker nicht zuletzt im "Bund" unter dem Pseudonym «Arrass» publiziert; b) R. habe innerhalb des BSV als Spitzel der Bundesanwaltschaft gewirkt (recherchieren!). 1959 führt er unter anderem Heinrich Rothmund als Passivmitglied in den BSV ein. (BSV-Vorstandsprotokoll 163).
Lebte im Alter an der Jubiläumsstrasse 75 im Kirchenfeld und wurde nach dem Tod seiner Frau von der Herausgeberin des Buchs über ihn, Vreni Eckert, betreut (vgl. Christen-Schüpbach).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Armin Riesen» «Bund», 4.11.55 (in BSV S R) Eckert [Hrsg.] 1994 073 Lehner 02, 4 (Warnung an Peter Lehner); 085 ad. Riesen (01 Christen-Schüpbach)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Armin</Vorname>
<Todesdatum>12.9.1992</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>366</ID>
<Name>Balzli</Name>
<Geburtsdatum>10.4.1902</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Primarlehrer und Schriftsteller. Seminar Muristalden, 60. Promotion, ab Frühling 1918, zusammen u.a. mit dem Schwandener Kunstmaler Johann Peter Flück (Wahlen, 1977 26f) 24 Jahre Lehrer in Grafenried. Gehört zur Eymann-Bewegung und tritt zwischen 1927 und 1933 bei den Lüdernalp-Kursen auf. Seit Frühjahr 1946 Mitarbeiter im Studio Radio Bern, in der Folge bekannt und umstritten durch seine insgesamt 72 Gotthelfhörfolgen. Erzählungen, Dramen und Spiele, Schultheater, Poesie.
(Im «Bund» vom 7.11.2001 die Todesanzeige von Hanni Balzli, «gew. Lehrerin in Ittigen», die am 5.11. im Alter von 79 Jahren gestorben sei [= * 1922]. Tochter von B.?)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Balzli» (eingelegt «BSV S R»: "Bund" 5.1., 7.1.+ 8.1.1959; "Berner Tagblatt", 5.1.1959; "Neues Winterthurer Tagblatt", 5.1.1959; "Basler Nachrichten", 6.1.1959; SPK, 7.1.1959); «Eymann» BSV 1949, 19f; Wahlen 1973 [B]; Wahlen 1977 (Johann Peter Flück, Bern/GS-Verlag 1977) Sommer Hans [Hrsg.]: Uf Bärnerbode. Bern (Francke). 1972. 306ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum>3.1.1959</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>367</ID>
<Name>Martin</Name>
<Geburtsdatum>1929</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Lyriker, Schriftsteller, Kunstmaler. Geboren in Horn am Bodensee. Gymnasium in St. Gallen. 1948 Mitbegründer des Notker-Kreises in St. Gallen, den er bis 1956 leitet. Seit 1949 Freund von John Marbach. Studiert in Bern Germanistik und Kunstgeschichte (damals Kommilitone von -> Heinz Balmer). Bricht das Studium ab, weil er einsah, «wenn er alle die Bücher lesen müsste, die für den Doktorhut notwendig sind, dies ungefähr der Aufgabe gleichkäme, sofort einige tausend Bratwürste zu verschlingen» (K E/95). 1954 Literaturpreis der Stadt Bern. Lebt Ende der 50er Jahre als freier Schriftsteller in St. Gallen und tritt öfter im Lyceumclub in der Literarischen Stunde am Kaminfeuer auf. Nachlassverwalter von Peter Heggs Werk und Herausgeber von Hegg 1956. Zieht 1962 auf die liparische Insel Salina und baut unter dem Eindruck der grossen Armut das Hilfswerk «Fondazione Salina» auf. Beherbergt dort einige Zeit den pensionierten Marbach, habe dort mit Frau und zwei Kindern gelebt (Balmer, mündlich, 20.7.1996)
Lebt heute in Herisau und Süditalien.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Werke: Verzeichnis vgl. in Erpf/Traber [Hrsg.] 1989, 164 Archiv fl.: 036 ad. Begert 12; 073 Lehner 02, 3; 074 Gsteiger 02, 2; K E/95 Erpf/Traber [Hrsg.] 1989, 164f, Jost 1994, 124ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Adrian Wolfgang</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>368</ID>
<Name>Geiser</Name>
<Geburtsdatum>1949</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Geiser» 073 Lehner 02, 4 (G. als Redaktor beim «Vorwärts»)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Christoph</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>369</ID>
<Name>Gygax</Name>
<Geburtsdatum>1914</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Polizist, Jäger, Schwinger, Hornusser, NA-Grossrat (1974-1978). Ab 1.5.1951 Wirt des Restaurants «Zum Schwert» resp. «Zum roschtige Sabu». Tschanz bezeichnet ihn «als wohl das letzte Stadtoriginal» und als «ein Menschenfreund von der Scheitel bis zur Sohle».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Gygax 1980 (Zitate Tschanz: S. 8 und Umschlag rückseitig)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Karl, Kari</Vorname>
<Todesdatum>4.1980</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>370</ID>
<Name>Könitzer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Aktiv im Kerzenkreis; Mitglied der Institutsgemeinde (Austrittschschreiben am 3.9.1757, Archiv fl.: «Spaltung Kerzenkreis/Tägelleist»). Freundin von René Neuenschwander. Einen Brief vom 21.11.1992 liess sie unbeantwortet (043 Könitzer 01); meine Einladung zur Vernissage von «Begerts letzter Lektion» retourniert die PTT Ende September 1996 mit dem Vermerk «Gestorben».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Könitzer Gertrud»; 026 Walter Zürcher 07, 4; 038 Baumgartner 01, 7</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gertrud, Trudi</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>371</ID>
<Name>Schauwecker</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Generalkonsul (?) Finnlands in Bern. Mäzen für junge KünstlerInnen, der ihn mehrmals mit mit 100 oder 200 Franken unterstützt habe, auch REM habe dort immer wieder Geld bekommen (Paul Niederhauser mündl., 4.11.1992). Max Schauwecker, dessen Sohn (ebenfalls Generalkonsul (?)): Aus dem Nachlass des Vaters habe man vieles weggeworfen, Manuskripte von jungen Künstlern seien keine mehr vorhanden. Der vater habe Rolf Dürig, Erika Burkhart und einen Baumann (Theaterstücke) unterstützt; Golowin sei öfter zu besuch gewesen (Max Schauwecker mündl. 4.11.1992; Gutenbergstr. 29, 26 36 50).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 040 Niederhauser/Waldvogel 01, 9f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Karl</Vorname>
<Todesdatum>1969</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>372</ID>
<Name>Kayser</Name>
<Geburtsdatum>1891</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Kayser Hans»; Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv Archiv fl.: 001 Marti 04 (Marti/Schär) 11f Gebser 1986, 1, 266ff; 2+3 (vgl. Namensregister in Gebser 1986/4); Marti 1990, 95f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum>1964</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>373</ID>
<Name>Eymann</Name>
<Geburtsdatum>1887</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Anthroposophisch orientierter Theologe und Reformpädagoge. Sieht 1924 Rudolf Steiner ein einziges Mal. Pfarrer im Eggiwil. Seit Mitte der 20er jahre Religionslehrer am Staatlichen Lehrerseminar Hofwil und am städtischen Gymnasium Bern; seit 1928 Professor für christliche Ethik an der Universität Bern. Gerät als Anthroposoph spätestens nach «Das Christentum und die christlichen Religionen» (1931) zunehmend ins Kreuzfeuer der Kritik. Wird im Dezember 1938 in Hofwil entlassen; 1944 tritt er als Professor zurück. 1942: Gründung der «Freien Pädagogischen Vereinigung» (FPV).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Eymann» «Begert», darin «Freunde des Werkes F.J.B.», darin Begert, 17. Mitteilung, 2 ; Widmer 1992; Staatsarchiv des Kantons Bern, BB III b 1857: Fall Eymann: Anthroposophie (1937-1939); BB 8.3.5 387: Akten zum Fall Prof. Eymann (anthroposophische Lehren)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Friedrich</Vorname>
<Todesdatum>2.9.1954</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>374</ID>
<Name>Berger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Grafiker. Ursprünglich auch Mitglied der Gruppe Postgasse 6.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 01, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Klaus</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>375</ID>
<Name>Angst</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Antiquitätenhändlerin in der Altstadt. Freundin von Robert Senn. Finanziert laut Baumgartner dessen Kleintheater Kramgasse 6. "Bund" 14.10.1953: «"Art moderne et ancien". So nennt sich ein neues kleines bijou[terie ?, fl.]artiges Unternehmen in der unteren Stadt, welches seit Samstag, als man vergnügt Vernissage feierte, Frau Dr. Edmée Angst und Herr Robert Senn vorstehen. Es setzt sich aus zwei Räumlichkeiten zusammen, die man in den Häusern Nr. 9 und 10 der Junkerngasse auffinden kann. Programm dieser Galerie ist das Sammeln und Ausstellen von Altem und Neuem ( ).»></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 01, 3</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Edmée</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>376</ID>
<Name>Wlasak</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Wiener, Heilpädagoge (jahresbericht III/1945 der Institutsgemeinde, 11), resp. Schauspieler (Begert 1951, 58). Pseudonym: Hans Anderer. Mitarbeiter von Begerts Lombachschule. Später Schauspieler im Theater der untern Stadt und im Ateliertheater.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 01, 4 Begert 1951, 58f (W.s Ankunft in der Lombachschule)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>377</ID>
<Name>Zbinden</Name>
<Geburtsdatum>1914</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Journalist, Lyriker. Vater wohlhabend; zur Entfremdung sei es gekommen, weil dieser im Gegensatz zu seinem Sohn nazifreundlich gewesen sei (Ueli Baumgartner, 22.9.1993. mündl.). 1964-1980 im Archiv des SMUV angestellt. Aus Hilterfingen, lebte in den 50er Jahren in Gunten, später in Muri. Begerts Begleiter am 7.8.1957 nach Vallamand. Lebte in den letzten Jahren im Altersheim der Heilsarmee am Storchenhübeliweg 5 in Muri, wo er auch starb</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H.Z.: Kerzentropfen, Spiez (Verlag G. Maurer AG.) 1957 Archiv fl.: «Zbinden» [Todesanzeige «Bund») ; K E/15; K E/124; 038 Baumgartner 01, 5f, 02, 3; 052 Zbinden</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Rudolf, Hansruedi</Vorname>
<Todesdatum>6.3.1998</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>378</ID>
<Name>Müller, Paolo</Name>
<Geburtsdatum>8.4.1894</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler. 27.11.1955</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Fallet/Neuenschwander 1983; Paolo 1971</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul Jakob (Künstlername: Paolo)</Vorname>
<Todesdatum>18.2.1982</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>379</ID>
<Name>Zuber</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Psychologe. Bruder Peter Zubers, Freund Arsène Waldvogels.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Niederhauser/Waldvogel 01, 4 (Selbstmordversuch)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Matteo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>380</ID>
<Name>Kipfer</Name>
<Geburtsdatum>1923</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Lyrik, Arzt, Gemeinderat der Stadt Bern ca. 1976-1984. Studiert Medizin. nach den Wanderjahren Internistenpraxis in Bern. 1948: Lyrikpreis der Universität Bern. Veröffentlicht seither regelmässig Gedichte im "Bund".></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>K.K.: Der grosse Meister; Von unbekannten Städten; Zu Bildern von Paul Klee und andere Gedichte (drei Privatdrucke) K E/237</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Kurt</Vorname>
<Todesdatum>1991 (?)</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>381</ID>
<Name>Deppeler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: K E/385</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>382</ID>
<Name>Hausherr Holzapfel</Name>
<Geburtsdatum>19.6.1905</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Tochter von Rudolf Maria Holzapfel; Ehefrau von Dr. Otto Hausherr, dem Bruder des Optikers Erwin Hausherr. Ihre zwei Kinder heissen Cedric und Rudolf (dieser besucht zeitweise das Schlössli Ins).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Hausherr Myrrha Archiv fl.: 011 Zeno Zürcher 08 («Hoi-More»); 038 Baumgartner 04, 5</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Myrrha</Vorname>
<Todesdatum>?.1.1980</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>383</ID>
<Name>Heizmann</Name>
<Geburtsdatum>10.2.1905</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Buchhändlerin, Jugendbuchautorin, verheiratet mit Erwin Heimann.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Heizmann» BSV 1949, 73f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gertrud</Vorname>
<Todesdatum>9.12.1992</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>384</ID>
<Name>Ernst</Name>
<Geburtsdatum>1924</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler in Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Ernst»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans-Ulrich</Vorname>
<Todesdatum>28.8.1980</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>385</ID>
<Name>von Münchhofen</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kerzenkreis-Teilnehmer.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 04, 1f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Michael</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>386</ID>
<Name>Djagilew, Zimmermann, Baërt</Name>
<Geburtsdatum>ca. 1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mathilde Zimmermann, geborene Baërt. Gehört zwischen 1956 und 1959 unter dem Pseudonym Tamara Tjagilew zur Szene um den Kerzenkreis und den Tägelleist.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 05, 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Tamara, Mathilde</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>387</ID>
<Name>Utiger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Galerist in den 50er Jahren.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 038 Baumgartner 05, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Bruno</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>388</ID>
<Name>Meer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zusammen mit Zeno Zürcher 1957ff Lehrerin auf Gumm bei Oberburg. Mitglied des Tägelleists; Engagement im Bereich Volkskultur Spätere Ehefrau von Franz Gertsch (16.5.1963).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Kunstmuseum Luzern [Hrsg.] 1972, [16]f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Maria</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>389</ID>
<Name>Wettler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent in der Junkere 37 (ab 9.10.1968). Anfang 1970: Zusammen mit Stamm Initiant der «Fachgruppe für Ideologiekritik» (F.I.K.) der K.U.S.S.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «K.U.S.S.»; 050 Theiler 01</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Manfred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>390</ID>
<Name>Wettler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Referent in der Junkere 37 (ab 9.10.1968). Anfang 1970: Zusammen mit Stamm Initiant der «Fachgruppe für Ideologiekritik» (F.I.K.) der K.U.S.S.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «K.U.S.S.»; 050 Theiler 01</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Manfred</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>391</ID>
<Name>Rolland</Name>
<Geburtsdatum>1866</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller. Verehrer von Rudolf Maria Holzapfel ( Panidealismus).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Nachlass im Schweizerischen Literaturarchiv</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Romain</Vorname>
<Todesdatum>1944</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>392</ID>
<Name>Wyler</Name>
<Geburtsdatum>11.6.1888</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Schwarzenburg. Schriftsteller, Mitbegründer des BSV. Zusammen mit Hans Zbinden Aktivist bei den BSV-Bemühungen um die deutsch-französische Verständigung.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Wyler»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Eugen</Vorname>
<Todesdatum>?</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>393</ID>
<Name>Schnyder</Name>
<Geburtsdatum>5.3.1910</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Gymnasium in Burgdorf; Schauspielschule in Berlin und Düsseldorf. Schauspieler und Theaterregisseur in Münster, Breslau und Berlin. 1939 Rückkehr in die Schweiz; Theaterinszenierungen in Zürich, Basel und Bern. Ab 1940 Filmregisseur: Gilberte de Courgenay (1941); Das Gespensterhaus (1942); Wilder Urlaub (1943). Zwischen 1944 und 1946 Spielleiter am Basler Theater. Ende der Theaterkarriere. 1946-1954: Künstlerischer Leiter der Klubhaus-Konzerte der Migros. Danach wieder Filmregisseur: Uli der Knecht (1954); Heidi und Peter (1955); Uli der Pächter (1955); Zwischen uns die Berge (1956). Danach für seine eigene «Neue Film AG»: Der 10. Mai (1957); Die Käserei in der Vehfreude (1958); Anne Bäbi Jowäger I (1960) und II (1962); Geld und Geist (1964), sowie Die sechs Kummerbuben (1967). Nach diesem Film entbrennt der Streit um den alten und den neuen Schweizer Film, bei dem Schnyder als Regisseur auf der Strecke bleibt. 1968-1974 Arbeit am Pestalozzi-Drehbuch; 1984: Christoph Kühn: FRS Das Kino der Nation, Dokumentarfilm.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schnyder»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum>8.2.1993</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>394</ID>
<Name>Frauenlob</Name>
<Geburtsdatum>4.11.1911</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>"Bund"-Redaktor 1942-1976; Stadtrat 1958-1968; Stadtratspräsident 1967.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Frauenlob»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Otto</Vorname>
<Todesdatum>8.3.1993</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>395</ID>
<Name>Hausherr</Name>
<Geburtsdatum>31.8.1893</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Arzt in Mühleberg (1937-1972); heiratet 1940 Myrrha Hausherr-Holzapfel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Otto</Vorname>
<Todesdatum>14.4.1978</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>396</ID>
<Name>Hausherr</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Gymnasiallehrer in Oberwil seit 1974 (Geschichte und Deutsch). Telefongespräch 26.3.1993: Der Nachlass seiner Eltern ist in Kisten auf seinem Estrich. Wenn er dann pensioniert sei, wolle er das Material aufarbeiten. Zum Einführungskurs in die jung sche Psychologie, den seine Eltern Ende der 50er Jahre an der Junkerngasse 50 gegeben haben, weiss er nicht, ob noch irgendwelches Material vorhanden wäre.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Cedric Hausherr»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Cedric</Vorname>
<Todesdatum>25.8.1993</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>397</ID>
<Name>Sooder
</Name>
<Geburtsdatum>1885</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Primarlehrer in Rohrbach, Volkskundler.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Sooder» [darin: Bärtschi, Alfred: Melchior Sooder, Lehrer, Rohrbach 1885-1955, in: Jahrbuch des Oberaargaus 1964, 160-190, kop.]; M. S.: «Sagen von Rohrbauch», «Zelleni usem Haslital», «Bienen und Bienenhalten in der Schweiz» Hans Käser [Hrsg.]: Habkern. Tal und Leute, Sagen, Überlieferungen und Brauchtum aus dem Nachlass von Melchior Sooder, Basel (Schweizerische Gesellschat für Volkskunde), 1982 [B] Begert, 17. Mitteilung, 2, in: «Begert», darin «Freunde des Werkes F.J.B.»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Melchior</Vorname>
<Todesdatum>18.5.1955</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>398</ID>
<Name>Bobst</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ende der 50er Jahre Mitarbeiter bei «Schwarz und weiss».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>052 Hansruedi Zbinden, Pt. 3</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Willy</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>399</ID>
<Name>Lerch</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Lerch»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hansruedi</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>400</ID>
<Name>Geiser</Name>
<Geburtsdatum>1907</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schulkollege Fritz Jean Begerts im Seminar Muristalden (Ueli Baumgartner, mündlich). Primarlehrer in Spiegel/Bern. Schriftsteller, Sammler und Erzähler. 18 Jahre im Grossen Gemeinderat von Köniz, Mitglied der Zentralschulkommission, Fürsorgeinspektor.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>«Geiser»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Samuel</Vorname>
<Todesdatum>1993</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>401</ID>
<Name>Fankhauser</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>F. hat Ende 1966 der Gruppe 67 den Keller des Neubaus an des Elfenweg 25 zur Verfügung gestellt. Veranstaltet später bei sich Zuhause eine Privatlesung mit René E. Mueller ( Tonbandaufzeichnung).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>402</ID>
<Name>Löffel</Name>
<Geburtsdatum>1916</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>L. ist «Geiger» (Loosli [Hrsg.] 1985, 79) und Panidealist; gehört mit René Neuenschwander zum Kreis um den Kunstmaler Wendelstein. Aufgewachsen in Bern, gilt früh als «psychisch angeschlagen». Studiert Altphilologie, 1938 ein Jahr in Wien, nach der Rückkehr erster psychischer Zusammenbruch. Militärkarriere: Bis Oberleutnant, dann ausgemustert. Heiratet eine Graf ( Vater Münsterorganist), weil sie schwanger wird. 6 Kinder. Seine panidealistischen Interessen werden sowohl von seiner Familie, als auch von der Graf-Famlie inkl. Ehefrau abgelehnt (Begert tue L. nicht gut, etc.). L. erkrankt Mitte der 50er Jahre an MS und wird nach einer «Mischpsychose» in die psychiatische Klinik eingewiesen, Jahre in der Waldau und in Münsingen (u.a. Elektroschocks), wo er 1961 stirbt.

Aufgrund des «Bund»-Artikels vom 5.6.1993 meldet sich sein Sohn Christian am 28.7.1993. Ist interessiert an allen erreichbaren Informationen über seinen Vater. Christian Löffel/ Laubholzstr. 70a/ 8703 Erlenbach ZH.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum>1961</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>403</ID>
<Name>Schar-Ris</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Sekundarlehrer in Sigriswil, Volksschriftsteller, Präsident der Kunstgesellschaft Thun» (Gafner). Verhilft zusammen mit Paul Eggenberg Fritz Jean Begert zur Stelle in Ringoldswil.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Gafner 1991, 41</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Adolf</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>404</ID>
<Name>Klaesi</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Chef der Waldau.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Gafner 1991, 59</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jakob</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>405</ID>
<Name>Winzeler</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Physiker. Treibende Kraft bei der Gründung des Treffpunkts Junkerngasse 1 Mitte der 50er Jahre. Betreibt heute in Amsterdam ein Café (0031 20 684 35 91 [P]; 622 00 34 [Café Bern]) Thomas Widmer, BZ-Journalist, 22.9.1993, mündl.).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Helmut</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>406</ID>
<Name>Zoller</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kommt 1957 nach Bern, gelernter Grafiker, will Journalist werden. Layouter beim BGB-Blatt "Neue Berner Zeitung" (Verbandsdruckerei), nach Kontakt mit Dr. R. T. A. Weiss Volontariat bei "Berner Tagblatt" (um 1959). Anschluss an Kunstszene und Kleintheaterszene (Kramgasse 6 unter Stirnemann) (mündlich. 1.11.1994). Kerzenkreis-Referent, «Mitarbeiter» in Peter Sagers Ostinstitut (K E/274): Erinnert sich lediglich, als Grafiker die Kopfleiste von "Der klare Blick" gemacht zu haben. Heute Buchantiquar an der Rathausgasse 28 (Comenius).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jörg</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>407</ID>
<Name>Kobel</Name>
<Geburtsdatum>6.7.1922</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Bolligen, Lehrerin, nach dem Rücktritt aus dem Schuldienst Rückkehr nach Bolliugen und freie Schriftstellerin. . SSV, PEN-Club, BSV (jahrelang Vorstandsmitglied). «kerzenkreis»-Referentin. Deutschlehrerin am Seminar Muristalden (Hansjürg Feuz mündl., 4.11.1996).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv: «Kobel» 073 Lehner 02, 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ruth Elisabeth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>408</ID>
<Name>Rueb</Name>
<Geburtsdatum>1941</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Vorwärts»-Redaktor in Zürich. Wird 1967 mit Unterstützung zahlreicher Zürcher Jugendlicher für die PdA in den Kantonsrat gewählt. Zusammen mit anderen Mitgliedern der «Jungen Sektion» wird er 1969 aus der PdA ausgeschlossen. Er bleibt bis 1970 als Parteiloser im Kantonsrat (bekämpft das damals noch gültige Konkubinatsgesetz). Nachdem er aus weltanschaulichen Gründen in der Schweizer Presse keine Anstellung mehr fand, akzeptiert er eine Berufung an die von Peter Stein geleitete «Schaubühne am Halleschen Ufer» in Berlin (nach Schmid, 1976, 276)
Am 12.5.1967 spricht er in der Junkere 37 über das Bildungswesen in der DDR. Wird während der Griechenland-Demo vom 19.4.1969 von der Berner Polizei in Vorbeugehaft genommen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>F. R.: Alfred Rasser. Eine Monografie, Zürich (Verlagsgenossenschaft), 19?? Archiv fl.: «Franz Rueb»; Schmid 1976, 276</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franz</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>409</ID>
<Name>Oechslin</Name>
<Geburtsdatum>26.6.1914</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bühnenbildner am Ateliertheater ab 1955; 1964-1979 Chefbühnenbildner am Stadttheater.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Oechslin Ary»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ary</Vorname>
<Todesdatum>22.1.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>410</ID>
<Name>Fraenkel</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Laut o. V.: Hauskonzerte 1984, letzte Seite [o.S.] ist F. nach dem 200. Hausabend für zeitgenössische Musik von Irène Gattiker-Lauterbrug beauftragt worden, «um die Organisation von Konzerten für neue Musik besorgt» zu sein. Angekündigt wird dort ein erstes Konzert für den 8.11.1967 in der Schulwarte. F. führt aber nicht die Hausabende weiter, sondern treibt die Gründung der «Konzertgesellschaft Neue Horizonte» voran (U. P. Schneider). Gründungssitzung mit F., Walter Zürcher und U. P. Schneider (Zürcher).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Neue Horizonte» (darin: "Bund", 24.4.1993 [U. P. Schneider]); 026 Walter Zürcher 01, Pt. 7></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Salomo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>411</ID>
<Name>Mohler</Name>
<Geburtsdatum>12.4.1920</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiuv fl.: «Mohler Armin»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Armin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>412</ID>
<Name>Halperin</Name>
<Geburtsdatum>1943</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Er sei ein «wahnsinnig schwieriger Mensch» gewesen, im Schatten eines übermächtigen, literarisch versierten Vaters (Tommy Classen, 31.10.1996). H. s «Junkere 37»-Auftritte: ->: 9.2.1968, -> 25.4.1969, -> 30.4.1969, -> 30.4.1970. 

Adresse seiner Witwe: Ingrid Halperin, Luegislandstrasse 589, 8051 ZH, 01/322 79 56.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Halperin Thomas»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Thomas</Vorname>
<Todesdatum>?.10.1993</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>413</ID>
<Name>Krebs</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Krebs Walter»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum>?.4.1965</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>414</ID>
<Name>Geheeb</Name>
<Geburtsdatum>10.10.1870</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Reformpädagoge</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Geheeb Paul»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul</Vorname>
<Todesdatum>1.5.1961</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>415</ID>
<Name>Schaer-Ris</Name>
<Geburtsdatum>14.3.1889</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller und Sekundarlehrer; promovierter Historiker. Geboren in einem Bauernhaus in Ursellen/Konolfingen («Berggütchen Wildmatt an der Hohwacht», Sommer 199). Aufgewachsen in Langnau. Seminar Hofwil. 2 Jahre Primarlehrer in Lotzwil, dann deutsche Schule und Studium in Genf (beeidruckt von Rousseau und Voltaire, den «Eckpfeiler[n] französischer Kultur»), Abschluss in Bern als Sekundarlehrer und Dr. phil. hist. Seit 1913 an der neugegründeten Sekundarschule Sigriswil, seit 1929 Mitglied der Kantonalen Lehrmittelkommission, seit 1937 1. Vizepräsident, ca. 10 jahre Präsident der Thuner Kunstgesellschaft (wann?), Vorstandsmitglied des BSV (wann?), dem er seit Beginn angehört; literarische Ehrengaben der Stadt Bern 1943 und 1950. Literarisches Werk: Mundart- und Festspiele, Mundarterzählungen, Reisefeuilletons, Radioautor, dazu Geschichtliches und Volkskundliches, Aufsätze im Jahrbuch Thuner- und Brienzersee (siehe im einzelnen "Bund", 13./14.3.1959). «Einen Roman habe ich nie versucht. Ich bin ein ausgesprochener Essayist und Feuilletonist.» (Berner Schulblatt)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Zum 70. Geburtstag: "Bund", 13./14,3,1959; Oberländer Tagblatt, 14.3.1959 (Paul Hofer); Berner Schulblatt, 21.3.1959 (Paul Eggenberg); Todesanzeige und Nachruf, in: "Bund+, 1.+2.10.1962 (alle Artikel in: BSV S R; 073 Lehner 02, 6 (Episode zu seiner Abdankung) BSV 1949, 141f; Morlang, Werner: Robert Walser in Bern, Bern (Haupt) 1995, 122-126 (Briefwechsel Walsers mit S.-R. im Jahr 1927); Sommer Hans [Hrsg.]: Uf Bärnerbode. Bern (Francke). 1972. 160ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Adolf</Vorname>
<Todesdatum>29.9.1962</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>416</ID>
<Name>Müller</Name>
<Geburtsdatum>21.9.1885</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftstellerin</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>BSV 1949, 111f; Sommer Hans [Hrsg.]: s'git numen eis Bärn. Bern (Francke), 19794, 135ff; Sommer Hans [Hrsg.]: Uf Bärnerbode. Bern (Francke). 1972. 160ff></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Elisabeth</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>417</ID>
<Name>von Tavel</Name>
<Geburtsdatum>1866</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Berner Stadtpatrizier. Zwischen 1891 und 1916 Redaktor des «Berner Tagblatts».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «von Tavel Rudolf»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Rudolf</Vorname>
<Todesdatum>1934</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>418</ID>
<Name>Gfeller</Name>
<Geburtsdatum>1868</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Gfeller Simon»; BSV 1949, 60f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Simon</Vorname>
<Todesdatum>1943</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>419</ID>
<Name>Morgenthaler</Name>
<Geburtsdatum>1887</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Morgenthaler»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum>1962</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>420</ID>
<Name>Schell - von Noé</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Seit 1942 unterrichtet sie am Konservatorium Bern Sprechtechnik und Vortragskunst, später führte sie zusätzlich eine kleine Schauspielklasse, die für die Jugendlichen sehr wichtig wird. Zu ihren SchülerInnen gehörten Paul Roland, René E. Mueller, Guido Bachmann Liselotte Pulver oder Marcel Schwander.
Sie war die Ehefaru des Schriftstellers Hermann Ferdinand Schell und hatte vier Kinder: Maria, Carl, Maximilian und Imakulata.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schell-von Noé» (Paul Roland zu ihrem Tod) Bachmann 1997, 126</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Margarethe</Vorname>
<Todesdatum>Ende Nov. 1995</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>421</ID>
<Name>Uetz</Name>
<Geburtsdatum>9.2.1902</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren als ältester Sohn eines Schmiedemeisters in Hägendorf. Schulen in Stettlen,Ferenbalm und Laufen. Seminar Hofwil. Primarlehrer in Wynau, Fankhaus/Trub, Sprachheilschule Münchenbuchsee und in Oberbottigen. Wegen seines Herzleidens wird er dort seit Frühling 1954 von -> Fritz Jean Begert ersetzt. U. zieht sich in den «Haldengrabe» ob Grünenmatt zurück: «Dort erlitt er 1957 als Folge eines Radunfalls einen Hirnschlag, der ihnm für lange Zeit fast völlig der Sprache beraubte und auch seine rechte Hand lähmte.» (Bund, 9./10.2.1962) Erholungsaufenthalt in Gstaad. Seither Lehrerasyl «Melchenbühl»/Muri (hier: «Ein Jahr in Melchenbühl»/ Tagebuch). Literaturpreise der Stadt Bern 1943 und 1962 (Bund 7./8.12.1962), des Kantons Bern 1962 (Bund 12.12.1962), dazu zwei Preise der Kommission zur Förderung bernischen Schrifttums. Am 9.3.1963 liest a. Staatsanwalt Adolf Bähler in der «Literarischen Stunde am Kaminfeuer» in Anwesenheit des Autors (SPK, 12.3.1963) aus dessen Werken).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Werkverzeichnis: Währschafts u Wärkligs us em alte Trueb (1932, Francke); Christe. Drei Schülerspiele (1935, Francke); Der verlornig Suhn. Gegenwartsstück (1938, Francke); Zwo Stube. Spiel vo hüt (1942, Francke); Hai ume. Tierschutzstück (1943, Francke); Hof Gyrensperg (1944, Haupt: Heimatbuch); Oberemmental (1946, Haupt: Heimatbuch); D Hülfsdienscht-Fräulein. Wiehnachtsspil (Francke, 1947); Hälfer Träum (1953, Scherz); Korrespondenz-Büchlein (1956, Schelbli Herzogenbuchsee); Erläbts Ämmital (1958, Viktoria); Heimat und Ferne (1958, Haupt); Ein Jahr in Melchenbühl (1960, Schelbli); Mys Worbletal (1962, Schelbli). [die Theaterstücke später beim «Volksverlag Elgg»]
Nachruf: BSV SR Bund 1.12.1965 Sommer Hans [Hrsg.]: Uf Bärnerbode. Bern (Francke). 1972. 311ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Karl</Vorname>
<Todesdatum>28.11.1965</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>422</ID>
<Name>Surer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kerzenkreisbesucher</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Surer Hans» («Arkadischer Zephir»)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum>1996</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>423</ID>
<Name>Steiner</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Gründerin und seither Leiterin der Galerie «Seevorstadt 57» in Biel (1967) als Ersatz für die Städtische Galerie (Leitung Harald Szeemann), die damals geschlossen wurde. Ehefrau von Jörg Steiner.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Steiner Silvia»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Silvia</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>424</ID>
<Name>Wullschleger</Name>
<Geburtsdatum>2.10.1916</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Nationalökonom, ex-PdA, Dozent in der DDR, seit 1956 (Ungarn) linker Sozialdemokrat.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Wullschleger Ruedi»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ruedi</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>425</ID>
<Name>Ziegelmüller</Name>
<Geburtsdatum>1935</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Ziegelmüller Martin»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>426</ID>
<Name>Daetwyler</Name>
<Geburtsdatum>1886</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>«Friedenapostel»</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Daetwyler Max»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>1976</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>427</ID>
<Name>Haller</Name>
<Geburtsdatum>1874</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Stammt aus kinderreicher Pfarrersfamilie, «als Jüngste eines Dutzends Geschwister» (NBZ, 17.11.54). Geht als jungpatentierte Lehrerin nach Russland, wo sie später, nach Studien in der Schweiz und Absolvierung des russischen Gymasiallehrerexamens am «Töchtergmnasium» in Yalta. Nach Ausbruch der Revolution 1917 Rückkehr nach Bern, Arbeit als Übersetzerin aus dem Russischen und Schriftstellerin (u. a. ein Buch über Julie Bondeli).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Lerch 1996, 25, 125, 126 NBZ, 17.11.1954; Bund, 18.,11.1954</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Lilli</Vorname>
<Todesdatum>1935</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>428</ID>
<Name>Rinderknecht Karl</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Radioredaktor. Mitorganisator des Fests der Provence (- 2.5.1959). Bringt 1961 Manfred Gsteiger zum Radio Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 074 Gsteiger 02, 1 Lerch 1996, 232</Werke_und_Quellen>
<Vorname></Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>429</ID>
<Name>Zürcher-Achterath</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Nl 041 Zürcher-Achterath Gretel»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Gretel</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>430</ID>
<Name>Campinas Zürcher</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: Nl 066 Campinas-Zürcher</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Therese</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>431</ID>
<Name>Boije af Gennäs</Name>
<Geburtsdatum>1932 [?]</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schauspieler, Pantomime, Bohème; später Redaktor und Archivmensch (nach eigenen Angaben [13.6.1997, mündlich] weil zu links aus der Redaktion abgeschoben).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>DRS 1, «z. B.», 9.1.1997: «E Ritter ohni Ross, e Graf ohni Schloss» (P. B. im autobiografischen Gespräch mit Georges Wettstein anlässlich seiner Pensionierung bei DRS, wenig zu Berner Subkultur, ausser dass er an der Schauspielschule bei > Margarethe Schell-von Noe in der Schauspielschul-Ausbildung war);></Werke_und_Quellen>
<Vorname>Pierre W.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>432</ID>
<Name>Schwarz</Name>
<Geburtsdatum>18.7.1918</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kunstmaler und Aussenseiter in Köniz. Zur Biografie: Lukas Hartmann, in: Künzi [Hrsg.] 1997,21ff
Kontaktadressen:
Stiftung Werner Schwarz/ Postfach 763/ 3098 Köniz;
Katrin Künzi/ Roschistrasse 11/ 3007 Bern/ 371 34 95; (Kunsthistorikerin, Ausstellungsmacherin);
Rudolf Bühler/ Schliern; (Freund von Schwarz, nicht im Telefonbuch)
Rosmarie Finger/ Gäbelbachstrasse 35/ 3027 Bern/ 991 30 82; (Lebenspartnerin von Schwarz)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schwarz» Katrin Künzi [Hrsg.]: Werner Schwarz 1918-1994 Kosmos eines Aussenseiters, Bern (Stämpfli) 1994</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Werner</Vorname>
<Todesdatum>17.5.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>433</ID>
<Name>Streich</Name>
<Geburtsdatum>26.5.1897</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>BSV SR: Kleiner Bund, 16.12.1960 Kontakt als mündliche Quelle: Rudolf Perren/ am Huwler/ 3855 Brienz/ 031-951 19 91 (nach Daniel Jaun, August 2002)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Albert</Vorname>
<Todesdatum>7.12.1960</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>434</ID>
<Name>Rothenbühler</Name>
<Geburtsdatum>9.8.1946</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Pruntrut, aufgewachsen in Frutigen und Biel (Gymnasium). Vater protestantischer Pfarrer, Bruder von Peter Rothenbühler (Chefredaktor «Schweier Illustrierte»). Politisierung durch Antiatombewegung; wichtig > Arthur Villard. 1964 Unterschriftensammlung gegen das Auftreten von Bundesrat Cahdet an der > Expo (mit dieser Aktion wird am 17.76.1964 seine Fiche eröffnet). Mitgründer und erster Präsident des > forum politicum am > 18.11.1966. Mitgründer der «jeunesses progressistes» ist Biel (laut R. s BuPo-Fiche am 13.5.1968 im Restaurant Rüschli). 
Illegale Griechenland-Unterstützung (068 R. 02, 3)></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>435</ID>
<Name>Leuenberger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Als Student an der Univrsität Bern Mitgründer des > forum polticum. Ab Frühjahr 1969 Kopf der > Sozialdemokratischen Hochschulgruppe. Engagiert sich früh in der SP (ev. Gemeinderat oder Schulkommissionsmitglied in Bätterkinden).
SP-Nationalrat und Nationalratspräsident 1997/98.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 1+4+6+9</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>436</ID>
<Name>Rothenbühler</Name>
<Geburtsdatum>1948</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bruder von > Martin Rothenbühler. Tritt nach der Matur ins das > Büro Cortesi ein und wird von > Frank A. Meyer gefördert. Heute Chefredaktor der «Schweizer Illustrierten».></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>437</ID>
<Name>Bircher</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Mitgründer des > forum politicum. Verschwindet nach einigen Monaten und gilt seither als verschollen (Rothenbühler). Sohn des ehemaligen Gewerkschaftsfunktionärs Ernst Bircher (vgl. Jürg Frischnecht u.a.: Die unheimlichen Patrionten, Zürich [Limmat], 63). Der Vater lebt noch: Kasthoferstrasse 59, 3006 Bern, 352 73 13.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 4</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Thomas</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>438</ID>
<Name>Kästli</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Kommt von Biel her an die Universität Bern und wird Mitglied des > forum politicum, nachdem er sich zuvor im Umfeld des Jungfreisinns bewegt hat (Rothenbühler).
Historiker, Publizist und Journalist. In den frühen neunziger Jahren einige Zeit Berner Stadtrat für die SP.></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 6</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Tobias</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>439</ID>
<Name>Jaeger</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Als Student in Bern aktiv im Umfeld des > forum politicum. Referent an den autonomen Seminaren. Verfasser einer vervielfältigten Broschüre mit dem ungefähren Titel: «Die Berner Linke auf dem Marsch zum aufrechten Gang» (1971 oder 1972). Jaeger habe sich der hedonistischen Linken zugewandt und immer mehr in Randgruppen (z. B. den Rockern) das revolutionäre Subjekt erkannt (068 Rothenbühler, 02, 6).></Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 8</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Carlo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>440</ID>
<Name>Cavalli</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Studentenpolitiker. «Cavalli war älter als wir und er hatte immer die Funktion des Vernünftigen, Väterlichen. Er war einer der ersten, der geheiratet hat. Er war einer der ersten, der abgeschlossen hat. Er hatte als Assistenzarzt ein Auto, das wir ab und zu brauchen konnten. Er führte auch einen normalen Haushalt: Das war nicht zu unterschätzen, dass man dort ab und zu jemanden unterbringen konnte. Er war immer solidarisch. Er war bei der Vietnamhilfe, also bei der Centrale sanitaire Suisse und war schon früh im VSS, im Verband Schweizerischer Studentenschaften, dort war er Sekretär oder Präsident. Dann war er beim PSA, beim Partito Socialista Autonomo, zusammen mit Carobbio und Martinelli.» (Rothenbühler)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>068 Rothenbühler 01, 10</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Franco</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>441</ID>
<Name>Schneider</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Schneider Beat» (darin Arnold [Hrsg.] 1979, 223-243);</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Beat</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>442</ID>
<Name>Walter</Name>
<Geburtsdatum>5.6.1928</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Walter lebte um 1964 zusammen mit seiner späteren zweiten Frau Dominique Haberthür eine zeitlang in Bern: «[Wir] wurden als Konkubinatspaar allerdings hinausgeworfen». (Zingg [Hrsg.] 1998,68).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 076 Steiner 02, 3 + 4 (als Verleger) Zingg 1998</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Otto F.</Vorname>
<Todesdatum>24.9.1994</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>443</ID>
<Name>Ramseier</Name>
<Geburtsdatum>1952</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Einige biografische Stichworte und neuer Job siehe unter «Zürcher Bettina» (Rundbrief vom 26.5.1998)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Ramseier»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Uschla</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>444</ID>
<Name>Eggenberg</Name>
<Geburtsdatum>27.11.1918</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Heiligenschwendi. Schriftsteller, erste Publikation 1946 (danach Jugenmdbücher, Mundarterzählungen, Romane und Biographien, Radiosendungen, Zeitungsfeuilletons). Präsident des Berner Schriftstellervereins zwischen 1955-1962 und 1969-1981. Primarlehrer in Heiligenschwendi und Bern. Sozialdemokrat, in der Parteischulung aktiv; ab 1959 für acht Jahre Stadtrat in Bern für die Junge Bern. Tätig für aus Auslandschweizerwerk des Politischen Departements (heute EDA). Geschäftsdführer des ACS Bern und der ACS-Reisen AG. 16 Jahre lang Direktor der Schilthornbahn und später Verwaltungsratspräsident der Niederhornbahn. Lebt in Oberhofen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Eggenberg» (darin 053 Eggenberg: 2 grosse Gespräche, sowie fl.: Geschlafen hat man damals nicht viel. Porträt zum 75sten Geburtstag in: Bund, 27.11.1993) 073 Lehner 02, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>445</ID>
<Name>Mettler</Name>
<Geburtsdatum>1936</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Geboren in Ibach (SZ). Gymnasiumausbildung (Typus A) zuerst im MissionshausSt. Josef in Altdorf (UR), danach im Kollegium Schwyz. Ausbildung zum Zeichnungslehrer an der Kunstgewerbeschule Luzern; Abschluss 1959. Nach halbjährigem Italienaufenthalt ab Herbst 1960 für ein Jahr Zeichen- und Deutschlehrer am Kopllegium Schwyz. Danach einige Zeit freie gestalterische Aufträge. 1962 Übersiedlung nach Zürich, Beginn der schriftstellerischen Arbeit und Lohnarbeit als Nachtabreiter auf der Sihlpost. Ab Juni 1965 für zwei Jahre Künstlerhaus Boswil, danach bei einem Freund in Kloten. Ab Herbst 1967 fester Wohnsitz in Zürich; in dieser Zeit entsteht der Roman «Der Glasberg», der 1968 bei Benziger erscheint. 1968/69 drei Monate London; seither Zürich. In den siebzigerJahren verschiedene dramatische Versuche. Daneben erscheinen bei Benziger «Greller früher Mittagsbrand» (1971), «Kehrdruck» (1974), später bei Ammann «Gleich einem Standbild, so unbewegt» (1982) und als opus magnum das «Findelbuch» (1993); schliesslich 1998 bei Howeg «Symmetrie oder wie ich zu zwei Kommunionsgespanen kam».</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Mettler» Ruth Barella: Clemens Mettler. Er friert, weil wir so kalt sind, in: DU 8/1991 unter dem Titel «Spurlos vorhanden. Einzelgänger in Zürich» 077 Baviera 01, 1 (Sihlpost), 2 (Bedeutung/ Gewissenhaftigkeit/ Herkunft/ Kunstgewerbeschule bei Max von Moos), 3ff (gemeinsame Diskussionen/ M. als Schriftsteller/ die langsame, exakte Arbeitsweise/ Beziehungen zu Frauen/ Findebuch + Stil/ Schriftstellerei ökonomisch), 6 (Benziger), 7f (Entfremdung Baviera-M./ das Werk/ gesellschaftliche Stellung), 9 (Krankheit), 10 (Authentizität)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Clemens</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>446</ID>
<Name>Baviera</Name>
<Geburtsdatum>1944</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller und Künstler. Gründer des Verlags um die Ecke in Zürich. Mitbegründer der Genossenschaft progressiver Schriftsteller und Leser ebenda. Wendet sich um 1970 von der Literatur ab und der Kunst zu. Lebt heute als Galerist im Kreis 4 in Zürich. Zusammen mit Clemens Mettler trat er 1968/69 zweimal in der Junkere 37 auf («ich glaube viel häufiger», 077 Baviera 01, 3).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl: ad. Baviera: TA 23.6.1978, in: «Neue Linke/1968» 077 Baviera 01, 2f (Herkunft), 5 (Werdegang seit 1970), 7 (B. als Galerist), 10 (Devise/ Fiche)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Silvio Riccardo</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>447</ID>
<Name>Sommer</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Gründete mit Jörg Steiner zusammen den Verlag Vorstadtpresse in Biel.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 076 Steiner 02, 2</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jean Henri</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>448</ID>
<Name>Gross</Name>
<Geburtsdatum>1924</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller, einer der 22 Dissidenten im Zermatten-Streit ( SSV). Reiste zusammen mit Kurt Marti und Jörg Steiner während des «Prager Frühlings» im Frühling 1968 nach Prag ( Tschechoslowakei 1968).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: 076 Steiner 02, 5 Zum Tod: NZZ, 24.9.1999 (in MB Gruppe Olten, 91,5)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Walter</Vorname>
<Todesdatum>1999</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>449</ID>
<Name>Meyer</Name>
<Geburtsdatum>1946</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>19 Jahre Primarlehrer und Buchautor, danach Lehrer für Deutsch und Didaktik am Seminar Muristalden, heute Lehrer einer Gesamtschule im Lindental.
Vortragender in der Schwarze-Tinte-Werkstatt.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>P. M. P.: Ergon, die Stadt mit fünf Buchstaben (1970); Typisch chinesisch (1972); Liebe Eltern, die Schule ist nicht so (1989); Die biografische Schule (1994) 075 Eggimann 02, 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Paul Michael</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>450</ID>
<Name>Burren</Name>
<Geburtsdatum>1944</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftsteller und Lehrer in Bettlach
Vortragender in der Schwarze-Tinte-Werkstatt.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>E. B.: derfür und derwider; Schueukommission; Dr. Schtammgascht; Begonie und Schtigmüetterli; Scho wider Sunndig; Am Evelin si Baschter; Näschtwermi 075 Eggimann 02, 1</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Ernst</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>451</ID>
<Name>Meng</Name>
<Geburtsdatum>1932</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Schriftstellerin. Ihr Vater Professor der Psychotherapeutik [?] in Basel, publizierte verschiedenes und war Mitherausgeber von Freuds Briefen 1909-1939). Von Mariella Mehr bewundert.

Letzter Lebenspartner: Werner Krakenberger, Sagenbachstr. 3b, 8833 Samstagern, 01/784 19 07 oder. via Collina d Oro, 6900 Lugano, 091/994 70 16.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Lerch 2001</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Brigitte</Vorname>
<Todesdatum>2.12.1998</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>452</ID>
<Name>Rychner</Name>
<Geburtsdatum>8.4.1897</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Feuilletonchef des «Bund» zwischen 1937 und 1939; seither von «Die Tat» in Zürich, die unter Rychner im literarischen Bereich in der Schweiz «massgebend» wurde (Kurt Marti, mündlich, 24.3.1999)</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>«Max Rychner» (darin: Schweizer Monatshefte 4/1997: Dossier üner M. R.)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Max</Vorname>
<Todesdatum>10.6.1965</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>453</ID>
<Name>Raaflaub</Name>
<Geburtsdatum>1928</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Ältestes Kind einer Bergbauernfamilie im Saanenland, lebt in Köniz, war Lehrer, zuletzt am Seminar Mazili in Bern.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>H.R.: Ueli Siebenthal. SJW (1956); Gstaad (1962/1982); Die Nädeltürme. Hörspiel (1965); Der Fussgängerstreifen (1974); Der Kandidat (1987); Mit dem Rücken zum Fenster. Johann Jakob Romangs Kampf gegen Berner Obrigkeiten (1997); Regenfinsternis (1998) [ad. letzte Stunden des Bundesrats Fridolin Anderwert, 1828-1880].</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>454</ID>
<Name>Ringger</Name>
<Geburtsdatum>1930</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Zwischen 1950 und 1960 Herausgeber der «Neuen Wissenschaft. Zeitschrift für Parapsychologie» (erschien bis 1968). Auftritte in der «Junkere 37», in der Stadtbibliothek Burgdorf und als Lyriker in den Lesungen am Kaminfeuer».</Kurzbiografie> 
<Werke_und_Quellen>
</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>455</ID>
<Name>Schippert</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Bürgerlicher Name nach Urban Gwerder, mündlich, 7.10.1999. Todesdatum nach Todesanzeige bei Gwerder: Sie ist mit dem 21.12.1981 datiert; zur Todesursache steht, er sei bei Indios in einem Dorf in Bolivien, das ich mir nicht notiert habe, an einer Vergiftung gestorben. Laut Gwerders Angaben ist er zuvor in La Paz im Gefängnis gesessen: es sei ihm nicht schlecht gegangen, weil er immer Geld gehabt habe, um an Drogen zu kommen.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>TELL 3/1983 (3.2.1983): Titelstory</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Martin, Frozen Angel Tino</Vorname>
<Todesdatum>21.12.1981</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>456</ID>
<Name>Maag</Name>
<Geburtsdatum>1944</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>In den sechziger Jahren in Biel Maoist und Mitarbeiter des «Oktober». Kurzbio be Cortesi.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Cortesi, in: neutralität 5/1967, 13ff</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>457</ID>
<Name>Zuber</Name>
<Geburtsdatum>1939</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>
</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: REM-Fichen; «Zuber» (ad. Tod)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Peter</Vorname>
<Todesdatum>9.11.1999</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>458</ID>
<Name>Buchbinder</Name>
<Geburtsdatum>1919</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Telefonanruf Eva Walder, 20.4.2001 (Mutter von Patrick): Sie verfügt über Tonbandaufnahmen von zehn Vorträgen B.s über marxistisch-trotzkistische Öekonomie allgemein; zu hören sei auch Farner. Überlegt, sie auf CD zu brennen, fragt, wie man das öffentlich machen könnte.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Archiv fl.: «Buchbinder»</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Heinrich (Heiri)</Vorname>
<Todesdatum>11.12.1999</Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>459</ID>
<Name>Jost</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>J. sei im LSD-Rausch einmal über die Kirchenfeldbrücke gesprungen, habe überlebt, weil er im Wasser gelandet sei, sei danach platschnass in den «Zä$hringer» gekommen (Franz Biffiger, mündlich, 22.8.2001).</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Fiche Peter Saam fl: Muellers Weg ins Paradies, 642+657</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Hans Peter</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>460</ID>
<Name>Seiler</Name>
<Geburtsdatum>1928</Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Nonkonformistischer Filmemacher und Journalist. 1962/63 veröffentlichte er in «Die Woche» unter dem Titel «Die Schweiz als Ärgernis» «Gespräche mit kritischen Schweizern» (Bund, 23.5.2002). 1964 wird sein Dokumentarfilm «Siamo Italiani» zum filmgeschichtlichen Meilenstein.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Bund, 23.5.2002 (ad. Il vento di settembre)</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Alexander J.</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
<personen>
<ID>461</ID>
<Name>Villain</Name>
<Geburtsdatum></Geburtsdatum>
<Kurzbiografie>Villain als Stiefvater von Emilio Modena, der seine Frau verlässt, indem er als Korrespondent des Vorwärts nach Ostberlin geht.</Kurzbiografie>
<Werke_und_Quellen>Jürgmeier 2002, 122f</Werke_und_Quellen>
<Vorname>Jean</Vorname>
<Todesdatum></Todesdatum>
</personen>
</dataroot>
