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Biographische Angaben
Clara Laquai wurde am 25. April 1898 geboren, sie starb am 25. Januar 1990 in Thalwil. war Die Musikerin und Komponistin lebte
in Thalwil, München, Zürich und Lugano.
In Ludretikon bei Thalwil erlebte Clara Laquai - geborene Staub und verwitwete Reisenthel - mit drei Geschwistern eine glückliche
Kindheit. Über ihre Schul- und Musikausbildung ist leider nichts bekannt. In den 1920er Jahren leitete Laquai unter anderem
Aufführungen von Tanzliedern der Gruppe Jaques-Dalcroze-Zöglinge und ein privates Jugendorchester in Herisau. Zudem war sie
in Teufen (Appenzell) einige Zeit als Klavierlehrerin tätig und spielte als Cellistin im Stadtorchester St. Gallen mit. In
den Jahren 1930-1939 lebte die Musikerin mit ihrem ersten Ehemann, dem Arzt und Pharmazeuten Godobert Reisenthel, in München
und betreute mit ihm ein kleines Krankenheim. In der Freizeit wirkte sie als Cellistin im Orchester mit. Über den Hinschied
von Godobert Reisenthel ist nichts in Erfahrung zu bringen. Im Jahr 1944 ehelichte die Musikerin den in Italien geborenen
Pianisten und Komponisten Reinhold Laquai (1894-1957), welchen sie um drei Jahrzehnte überlebte. Clara Laquai verbrachte ihren
Lebensabend in Lugano. Zu ihrem musikalischen Schaffen äussert sich die Komponistin in den Musiker-Memoiren, wenn auch nur
sehr knapp. Neben kleinen Instrumental-und Vokalstücken hinterlässt Laquai der Nachwelt zwei kleine Kindersingspiele. [Text:
Florence Sidler]
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Clara und Reinhold Laquai, Tonkünstlerfest vom 16.-17. Mai 1953 im Zug. (Aus dem Nachlass Reinhold Laquai)
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Administrative Informationen
http://ead.nb.admin.ch/pdf/laquai.pdf
http://ead.nb.admin.ch/html/laquai.html
http://www.rism-ch.org/
Zugang
Konsultation nur im Lesesaal SLA
Bevorzugte Zitierweise
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA). Nachlass Clara Laquai
Erwerbung
1982/1983 hat Clara Laquai die Dokumente dem FrauenMusikForum (FMF) in Bern geschenkt, das 2011 den Nachlass an die Schweizerische
Nationalbibliothek in Bern weitergereicht hat. Der Nachlass wurde 2017 durch Vermittlung von Thomas Krebs um eine weitere
Übergabe von Heinz Frankhauser (Rittersaalverein, Schlossmuseum Burgdorf) ergänzt.
Hinweise zur Erschliessung
Dieses Online-Inventar wurde aus HelveticArchives generiert. Es unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild von "normalen"
Online-Inventaren hauptsächlich durch die beiden folgenden Merkmale: das Datum wird mit Punkt (statt Trennstrich) angezeigt,
es gibt - strukturell bedingt - mehr „Darin“-Auflistungen im Bemerkungsfeld. In ihrem Inhalt sind die beiden Inventarformen
jedoch identisch.
Der Nachlass wurde 2012-2017 von Yvonne Babioch Peters inventarisiert. Die handschriftlichen Musikdokumente aus dem Nachlass,
erschlossen durch Florence Sidler und Yvonne Peters, sind in der Datenbank der Arbeitsstelle Schweiz des RISM verzeichnet
und online abrufbar.
Findmittel codiert von Ursula Ruch und Daniele Cuffaro.