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Umfang und Inhalt der Dokumente
Einzelerwerbungen sind Dokumente oder Sammlungen (Briefe, Manuskripte oder Widmungsexemplare), auch ganze Bestände, Archive
und Nachlässe, die die Schweizerische Landesbibliothek erworben hat.
Administrative Informationen
Zugang
Konsultation nur im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen
Bevorzugte Zitierweise
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA): Allgemeine Sammlung von Handschriften
Erwerbung
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts gehört die Vorgängerinstitution des SLA, die seinerzeitige Handschriftenabteilung, zur damaligen
Schweizerischen Landesbibliothek. Sie verfolgte jedoch kein konsequentes Sammelkonzept, sondern sammelte Bestände aus allen
Fachrichtungen und ergänzte sie fallweise – den Grundstein zu dieser beachtlichen Autographensammlung legt 1934 die Schenkung
des Nachlasses von Carl Spitteler, neben Hermann Hesse der einzige Schweizer Nobelpreisträger für Literatur. Diese im Laufe
der Jahre zusammengetragenen rund 100 Nachlässe, Sammlungen und Archive, welche die ganze Bandbreite der klassischen Fakultäten
abdecken, waren in einer Zettelkartei erschlossen und wurden 1991 dem neu gegründeten SLA als Grundbestand anvertraut. Im
Sammelsurium sind verschiedene Preziosen zu verzeichnen. Dazu gehören im literarischen Bereich so renommierte Archivalien
wie die Nachlässe von S. Corinna Bille, Blaise Cendrars, Carl Albert Loosli, Gonzague de Reynold und Annemarie Schwarzenbach;
ausserdem die Briefsammlung Hesse sowie das Schweizerische Rilke-Archiv. Im Bereich der Musik ist neben anderen der Komponist
Raffaele D’Alessandro zu nennen. Dann gehören auch mathematische
und physikalische Nachlässe dazu, darunter eine bedeutende Albert Einstein-Sammlung, und schliesslich ist die Rechtswissenschaftliche
Fakultät mit den juristischen, historischen und zeitgeschichtlichen Archivalien in italienischer Sprache von Bundesrat Giuseppe
Motta vertreten.
Hinweise zur Erschliessung
HelveticArchives / online
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:ch:bel-94869
Dieses Online-Inventar wurde aus HelveticArchives generiert. Es unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild von "normalen"
Online-Inventaren hauptsächlich durch die beiden folgenden Merkmale: das Datum wird mit Punkt (statt Trennstrich) angezeigt,
es gibt - strukturell bedingt - mehr „Darin“-Auflistungen im Bemerkungsfeld. In ihrem Inhalt sind die beiden Inventarformen
jedoch identisch.
Die Allgemeine Sammlung von Handschriften wurde in einer Zettelkartei erschlossen, dem sogenannten Autorenkatalog. In der
Datenbank erfasst ist im Moment nur ein kleiner Teil der gesamten Sammlung, insbesondere Dokumente, die im Rahmen von internen
Digitalisierungsprojekten digitalisiert worden sind.