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Biographische Angaben
Markus Werner wurde am 27. Dezember 1944 in Eschlikon im Kanton Thurgau geboren. Die Schulen besuchte er in Thayngen (Kanton
Schaffhausen), wo die Familie seit 1949 lebte. Nach der Matur 1965 studierte Werner Germanistik, Philosophie und Psychologie
an der Universität Zürich, wo er 1974 promovierte. Von 1975 bis 1985 amtete er als Hauptlehrer, anschliessend bis 1990 als
Lehrbeauftragter am Gymnasium in Schaffhausen. Seit 1990 lebte er als freier Autor, zuerst in Opfertshofen, ab 2002 bis 2016
in Schaffhausen.
Markus Werner starb am 3. Juli 2016 in Schaffhausen.
Mit 40 Jahren publizierte er seinen ersten Roman, Zündels Abgang (1984), darauf folgten Froschnacht (1985), Die kalte Schulter
(1989). In diesen Romanen beschreibt Werner lakonisch und oft satirisch existenzielle Abgründe des menschlichen Alltags aus
der Perspektive von Romanfiguren, die häufig ihrem Beruf den Rücken gekehrt haben. Der Durchbruch gelang ihm mit dem vierten
Roman Bis bald (1992). Später folgten Festland (1996) und Der ägyptische Heinrich (1999) und zuletzt Am Hang (2004). Mit Ausnahme
des letzten Romans, der beim S. Fischer Verlag in Frankfurt am Main erschien, wurden alle anderen im Residenz Verlag in Österreich
publiziert. Alle Romane Werners sind in verschiedene Sprachen übersetzt, einige als Hörspiele und Theaterproduktionen bearbeitet
worden.
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Markus Werner, 2011 (Foto: Katharina Werner, zvg)
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Umfang und Inhalt der Dokumente
Das Archiv von Markus Werner umfasst Notizen, Entwürfe, Manuskripte und Typoskripte zu seinen sieben Romanen sowie Materialien
(Rezensionen, Bearbeitungen, Ton- und Videoträger) dazu. Die Korrespondenz besteht aus den Teilen Autoren-, Verlags- und private
Korrespondenz sowie Leserzuschriften. Dazu kommen Aufzeichnungen von Reisen und Ferienaufenthalten, Agenden wie auch Dokumente
zur Familiengeschichte, aus Schul-, Studien- und Berufszeit. Das Archiv wird ergänzt durch umfangreiche Sammlungen an Belegexemplaren
verschiedener Übersetzungen sowie Sekundärliteratur.
Administrative Informationen
Zugang
Konsultation im Lesesaal SLA. Einschränkungen vor allem aus urheber- und persönlichkeitsrechtlichen Gründen.
Bevorzugte Zitierweise
Schweizerisches Literaturarchiv (SLA): Archiv Markus Werner
Erwerbung
Kauf von Markus Werner.
Hinweise zur Erschliessung
Organisation der Dokumente:
Das Archiv besteht aus den folgenden 4 Teilen:
- A: Werke
- B: Briefe
- C: Lebensdokumente
- D: Sammlungen
Abkürzungen:
Änd.= Änderung(en)
Beil. = Beilage(n)
BO = Bundesordner
Br. = Brief(e)
CA = Computerausdruck(e)
col. = Farbfotografie
div. = diverse
Fk. = Fotokopie(n)
geb. = gebunden
hs. = handschriftlich
Kt. = (Post-)karte
m. = mit
masch. = maschinengeschrieben
Ms. = Manuskript
o.T. = ohne Titel
S. = Seite(n)
s/w = schwarz-weiss Fotografie
s/w neg. = schwarz-weiss Negativ
Titelbl. = Titelblatt
Ts. = Typoskript(e)
u.a. = und andere
unpag. = unpaginiert
urspr. = ursprünglich
v. = von
Ztga. = Zeitungsaussschnitt(e)
Zsa. = Zeitschriftenausschnitt(e)
In der Nachlieferung von 2017 wurden keine Abkürzungen mehr verwendet.
Verwendung von runden und eckigen Klammern:
( ) für Orte, die anhand des Poststempels definiert werden konnten
[ ] für Bemerkungen oder Ergänzungen der Archivverantwortlichen
HelveticArchives / online
http://nbn-resolving.org/urn:nbn:ch:bel-48413
Dieses Online-Inventar wurde aus HelveticArchives generiert. Es unterscheidet sich in seinem Erscheinungsbild von "normalen"
Online-Inventaren hauptsächlich durch die beiden folgenden Merkmale: das Datum wird mit Punkt (statt Trennstrich) angezeigt,
es gibt - strukturell bedingt - mehr „Darin“-Auflistungen im Bemerkungsfeld. In ihrem Inhalt sind die beiden Inventarformen
jedoch identisch.